Myron

08. Februar 2011 23:05; Akt: 09.02.2011 12:15 Print

«Eigentlich hassen wir uns»

von Niklaus Riegg - Am Freitag erscheint mit «Never Regret» das neue Album von Myron. 20 Minuten sprach mit dem Basler Duo über Shootingstar Remady, Casting-Bands und Reue.

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Myron: Manu Gut (l.) und Chris Haffner. (Sony Music)

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Euer Sound ist harmonisch, von euch gibt es kaum Klatschgeschichten. Seid ihr so langweilig?
Manu: Ja, das sind wir wohl. Wir sind einfach zwei Musiker, die gute Songs machen wollen. Und da hilft es nichts, wenn man sich zofft.
Chris: Ach was, eigentlich hassen wir uns (lacht).

Oft hört man: «Myron? Das ist doch so eine Castingband.»
Chris: Ja. Glaub mir, das höre ich auch oft. Für viele Leute ist es einfach schwer vorstellbar, dass jemand diesen einfachen Pop, den wir machen, auch wirklich machen will.
Manu: Dabei gibt es nichts Besseres – und Schwierigeres – als gut gemachten Pop.
Chris: Es ist einfach der Sound, der uns gefällt!

Manu, du hast zusammen mit Remady in ganz Europa Erfolge gefeiert. War es schwierig, zurück zu Myron in die beschauliche Schweiz zu kommen?
Manu: Nein. Das Projekt mit Remady war eine tolle Erfahrung. Aber meine Heimat ist und bleibt Myron.

Chris, warst du eifersüchtig, als Manuel ohne dich so durchstartete?
Chris: Nie! Ich gönne ihm alles. Manu hat das ja schon oft gemacht. Jetzt hatte eins seiner Projekte einmal Erfolg. Das ist doch super.

Euer Album heisst «Never Regret». Gibt es nichts, was ihr bereut?

Manu: Natürlich gibt es vieles! Aber wir haben beide gemerkt, dass man auch aus falschen Entscheidungen am Ende viel lernt.