Seven in Deutschland

16. Juni 2011 23:03; Akt: 17.06.2011 14:27 Print

«Es ist wie beim Monopoly»

von Niklaus Riegg - Nach Baschi will auch Seven in Deutschland durchstarten. 20 Minuten fragte nach, wie er das schaffen will.

«Lisa», die Sevens erste Single für Deutschland. (Quelle: Youtube)
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Warum willst du es in Deutschland probieren?
Seven: Es ist wie beim Monopoly. Ich möchte mein Häuschen auf ein neues Feld setzen. Wenn meine Musik auch ausserhalb der Schweiz gehört wird, können wir den Kreis von Menschen, die Seven konsumieren, vergrössern. Und je grösser das Einzugsgebiet ist, desto mehr Geld kann ich in Unplugged Sessions, die Kleintheater-Tour oder die Shows mit dem 60-köpfigen 21st Century Orchestra investieren. Damit kann ich den Seven-Hörern immer wieder neue Erlebnisse bieten.

Was ist dein Masterplan?
Wir beginnen in Deutschland bei null wie vor neun Jahren auch in der Schweiz. Somit haben wir auch in Deutschland eine Aufbauphase, wir stecken all unsere Energie in den Release. Danach braucht es viel Leidenschaft, um mich im deutschen Markt zu positionieren. Wir arbeiten intensiv daran, Konzerte in Deutschland spielen zu können.

Baschi hat einen harzigen Start. Was ist bei ihm schiefgelaufen?
Baschi hat coole Sachen machen können, ohne die er nicht da wäre, wo er heute ist. So ein Deutschland-Release braucht etwas Zeit und die sollte man jedem lassen.

Wie viel Zeit gibst du dir, um Fuss zu fassen?
Jeder, der eine neue Firma gründet, weiss: Man braucht fünf Jahre, um einen nachhaltigen Aufbau zu realisieren. Ein Musiker wie ich, der nicht nach dem Pop-Einmaleins funktioniert, braucht noch etwas länger.