Luca Hänni

19. Mai 2019 13:23; Akt: 19.05.2019 21:06 Print

«Heute bin ich vor allem müde und überwältigt»

Nach dem Eurovision Song Contest war der Abend für Luca Hänni noch lange nicht zu Ende. Im Interview erzählt der Viertplatzierte, wie es ihm heute geht.

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Ein voller Erfolg für die Schweiz: Luca Hänni holte beim diesjährigen Eurovision Song Contest den vierten Platz. Zum ersten Mal seit 26 Jahren konnte unser Land damit einen Platz unter den Top fünf erreichen. «Der Abend war sehr aufregend», sagt Luca Hänni über das Finale zu 20 Minuten. Es sei so schön gewesen, noch einmal auf der Bühne zu stehen und «das Feedback von den Leuten in der Arena zu bekommen. Sie sind richtig abgegangen.» Bereits ... ... im Vorfeld sorgte der Schweizer Beitrag für Begeisterung. Nicht nur beim ESC-Publikum kam der Song «She Got Me» gut an. Auch die Buchmacher platzierten Luca stets in den Top 10. Kurz vor der Entscheidung ... ... rangierte die Schweiz sogar auf dem zweiten Platz – vor dem tatsächlichen Gewinner Duncan Laurence aus den Niederlanden. In der ersten Entscheidungs-Runde, in der die Punkte der Jury bekannt gegeben wurden, bekam die Schweiz von der Fachjury immer wieder vereinzelt Punkte. Erst mit den 212 Punkten, die das ESC-Publikum dem 24-Jährigen gaben, konnte sich Luca Hänni den entscheidenden vierten Platz sichern. «Dieses Resultat schätze ich sehr, denn am Ende mache ich meine Musik ja für die Leute.» Die Platzierung kann Hänni kaum fassen. Das Feedback aus seinem Umfeld sei laut dem Berner mega gut. «Ich muss dann alle noch zurückrufen und Nachrichten beantworten. Es haben mir sehr viele Leute geschrieben», so Luca. Seinen Erfolg direkt feiern konnte der 24-Jährige nach der Show aber nicht. Interview-Termine standen noch auf dem Programm, bevor er in den frühen Morgenstunden endlich mit seinem Team anstossen konnte und dann ins Bett ging. Zeit zum Ausschlafen hat er aber nicht: Schon am Sonntag tritt Luca wieder den Heimweg von Tel Aviv an. Die Koffer sind bereits gepackt. Nun freue er sich darauf, ein paar Tage zu entspannen, bevor die Arbeit an seinem neuen Album los geht. Und für alle, die es verpasst haben: Hier ist die finale Rangliste der 26 Teilnehmerländer des Eurovision Song Contests 2018. Duncan Laurence mit «Arcade» Mahmood mit «Soldi» Sergey Lazarev mit «Scream» Luca Hänni mit «She Got Me» KEiiNO mit «Spirit In the Sky» John Lundvik mit «Too Late for Love» Chingiz mit «Truth» Tamara Todevska mit «Proud» Kate Miller-Heidke mit «Zero Gravity» Hatari mit «Hatrið mun sigra» Lake Malawi mit «Friend of a Friend» Leonora mit «Love Is Forever» Zala Kralj und Gasper Santl mit «Sebi» Bilal Hassani mit «Roi» : Tamta mit «Replay» Michela Pace mit «Chameleon». Nevena Boovi mit «Kruna» Jonida Maliqi mit «Ktheju tokës» Victor Crone mit «Storm» Serhat mit «Say Na Na Na» Katerine Duska mit «Better Love» Miki mit «La Venda» Kobi Marimi mit «Home» S!sters mit «Sister» Zenamit «Like It» Michael Rice mit «Bigger Than Us»

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Kurz nach ein Uhr stand in der Nacht von Samstag auf Sonntag fest: Luca Hänni holt am Eurovision Song Contest den vierten Platz. Ein besseres Resultat erzielte die Schweizer Delegation am Musikwettbewerb zuletzt vor 26 Jahren. «Es ist der Wahnsinn», freut sich der Sänger im Interview mit 20 Minuten.

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Mit seiner Platzierung sei er «mega zufrieden», so Luca. Allein vom Publikum hat seine Performance des Songs «She Got Me» über 200 Punkte erhalten. «Dieses Resultat schätze ich sehr, denn am Ende mache ich meine Musik ja für die Leute.»

Luca Hänni kommt am Flughafen Zürich an

(Video: 20 Minuten)

Erst am Morgen ins Bett

An seinen Auftritt sei der 24-jährige Berner ganz gelassen herangegangen. «Im Halbfinale war ich viel aufgeregter, weil es darum ging, ob wir es überhaupt ins Finale schaffen», erklärt Luca. Trotzdem war die Spannung bei der Punktevergabe natürlich gross. «Man blickt konstant auf die Tafel und schaut, auf welchen Platz man rutscht.»

Nach dem Ende der Show war für Luca und sein Team jedoch noch lange nicht Feierabend: «Im Hotel habe ich bis etwa 4.30 Uhr Interviews gegeben. Danach wurde noch angestossen, bevor es ins Bett ging.»

Nur eine kurze Pause

«Heute bin ich vor allem müde und überwältigt», fasst Luca einen Tag nach dem ESC seine Gefühle zusammen. Zeit zum Verschnaufen bleibt aber nicht: Die Koffer sind bereits gepackt, denn am Sonntagabend geht es von Tel Aviv zurück in die Heimat.

«Ich freue mich darauf, nach Hause zu kommen und ein bisschen zu relaxen», sagt Luca. Der Sänger hat ein paar Tage frei, um sich vom Trubel zu erholen. «Dann geht es direkt wieder weiter. Die Arbeit am Album ruft.»

Einige Fotos von Lucas ESC-Abenteuer siehst du in der Bildstrecke oben.

(anh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martina am 19.05.2019 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gratulation

    Luca, ich froi mi für dich, hesches würklich super gmacht. Hut ab.

    einklappen einklappen
  • Mark am 19.05.2019 14:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolles Resultat! Hopp Schwiiz

    Super Leistung von Luca. Herzlichen Glückwunsch zum 4. Platz.

  • S. Z. am 19.05.2019 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schöner Erfolg

    Herzliche gratulationViel Erfolg weiterhin

Die neusten Leser-Kommentare

  • maple am 19.05.2019 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja

    Über den ESC lässt sich streiten.. Island hätte man mit so einem Lied nicht antreten lassen dürfen...das war eine Katastrophe! Dieses Jahr hab ichs nur geschaut wegen Luca und weil ich das erste mal das Lied super fand! Prima gemacht!

  • D. Sunna am 19.05.2019 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Voting

    Man sah wie korrupt das Voting war. Die Profibewertungen wurden gegenseitig einander zugeschoben. Ein Witz!! Das Zuschauervoting entsprach der Realität. Daher super Leistung von Luca und besser gesungen als Madonna hat er auch noch. Switzerland 12 Point von mir!!

  • Rolo Diru am 19.05.2019 22:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    12 Points to Norway

    Luca, grossartig gemacht, danke, da kann sich stimmlich auch Madonna hinter Luca einreihen. Mein Favorit war vor, während und jetzt: Norwegen.

  • Klaas K. am 19.05.2019 21:42 Report Diesen Beitrag melden

    Epiney

    Noch schwächer wie Hänni war dieser Epiney. SRF muss bei diesem Mann ernsthaft über die Bücher.

  • Klaas K. am 19.05.2019 21:39 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Unglaublich, wie Hänni seinen schwachen 4.Platz schönredet. Soll doch einfach dazu stehen, dass er versagt hat.