Mando Diao

13. Mai 2014 12:17; Akt: 13.05.2014 13:03 Print

«Wir sind dieselben, nur anders»

Auf «Aelita» lassen Mando Diao die Achtzigerjahre aufleben. Im Rahmen von The Showcase stellen sie ihr neues Werk vor.

Gustaf Norén im Interview über das neue Album von Mando Diao.
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Synthesizer statt Sechzigerjahre-Gitarren, gebleichte Haare und grelle Sneakers statt Röhrenjeans und Lederjacke: Mando Diao zeigen sich von einer ganz ­neuen Seite. Vom Überhit «Dance with Somebody» aus dem Jahr 2009 scheint die neue Platte «Aelita» Lichtjahre entfernt. «Es geht nicht mehr um ein cooles Image und Attitüde», erklärt der 33-jährige Frontmann Gustaf Norén.

Ein sowjetischer Synthesizer hat den neuen Sound inspiriert. «Uns wurde klar, dass alles ein Instrument sein kann – auch ein Fernseher zum Beispiel.» Musikalisch klingt das dann nach einem schrägen Ausflug in die Achtzigerjahre. «In ‹Aelita› steckt auch viel Abba drin», so Norén. «Sie sind ein wichtiger Teil der schwedischen Musikkultur.»

Am 2. Juni stellen Mando Diao im Rahmen von The Showcase von 20 Minuten, Postfinance und Sony ihre neue Platte erstmals in der Schweiz vor. «Vielleicht sind die Leute anfangs etwas ­geschockt. Aber wir sind ­immer noch dieselben, nur etwas anders – und mit anderen Instrumenten.»

Für ihre Bühnenshow liessen sich die Schwedenrocker von Japan inspirieren. «Dort stehen Bands nicht nur einfach cool
auf der Bühne. Es fliegen brennende Roboter über
die Bühne und Typen schiessen mit Laserpistolen», schwärmt Norén. Man darf auf das Konzert gespannt sein.

Tickets gewinnen: Senden Sie THESHOWCASE inklusive Name und E-Mail an 2020 (Fr. 1.50/SMS). Kostenlose Teilnahme auf Theshowcase.20min.ch

(sei)