Acht Facts zu Veronica Fusaro

07. Oktober 2019 10:36; Akt: 07.10.2019 10:36 Print

«Ich war eifersüchtig auf Justin Bieber»

Musikerin Veronica Fusaro hat gerade ihre neue EP veröffentlicht. Das nahmen wir zum Anlass, ihr acht Dinge zu entlocken, die du garantiert noch nicht über sie wusstest.

Am Freitag brachte Veronica Fusaro (22) ihre neue EP «Sunkissed» heraus – und veranstaltete zu diesem Anlass einen EP-Release-Freudentanz in einem Berner Musikgeschäft. Und zwar zu ihrem Song «Rollercoaster». (Video: Instagram)
Zum Thema
Fehler gesehen?

1. Sie arbeitete früher bei McDonald's

«Ich habe das als Nebenjob gemacht. Nach dem Gymi wollte ich ein Jahr lang nur Musik machen. Mit Konzerten kam damals aber noch nicht genug Geld rein», begründet Veronica. So hat sie bei der Fastfood-Kette während zweieinhalb Jahren zusätzlich Geld verdient.

Umfrage
Isst du dein Raclette mit oder ohne Gürkli?

Nebenbei hat sie ihr Studium begonnen. Irgendwann wurde aber alles zuviel und sie kündigte: «Als ich mit der Musik erfolgreicher wurde, hängte ich den Job an den Nagel.»

2. Sie war eifersüchtig auf Justin Bieber

Die erste CD, die sich die Thunerin gekauft hat, war «My World» von Justin Bieber: «Ich fand Bieber als Teenie toll – gleichzeitig war ich aber auch eifersüchtig auf ihn. Er ging auf Welttournee und war erfolgreicher Musiker – das wollte ich auch haben.»

Poster hatte sie von Justin aber keine aufgehängt: «Ich hatte in meiner Kindheit nur ein einziges Mal ein Poster an der Wand – wer darauf zu sehen war, weiss ich schon gar nicht mehr.»

3. Sie hatte bis zur sechsten Klasse richtig kurze Haare

Einen konkreten Grund für ihre Kurzhaarfrisur in der Primarschule habe es nicht gegeben. Wie Veronica erzählt, trug sie ihre Haare meistens schulterlang – ausser in der vierten Klasse: «Da waren meine Haare so kurz wie nie zuvor. Eine Schülerin hat mich sogar mit einem Jungen verwechselt.»

4. Fondue mag sie nicht – dafür liebt sie Raclette

Wie kommts? «Keine Ahnung – ich mag Fondue einfach nicht.» Dafür liebt sie Raclette umso mehr. Und um an dieser Stelle die Fragen aller Fragen zu klären: Ihr Raclette isst sie «immer ohne Gürkli». «Am liebsten mag ich den Käse pur – manchmal packe ich aber Speck obendrauf.»

5. Sie war 18, als sie das erste Mal geflogen ist

«Ich flog damals privat mit Freunden in die Ferien nach Amsterdam.» Zu Beginn habe sie «ziemlich Schiss gehabt» – aber: «Als ich dann die Wolken von oben sah, war das ein überwältigendes Gefühl.»

Ihre italienischen Verwandten sind der Grund fürs späte Fliegen: «Es war naheliegend, dass wir immer zu ihnen in die Ferien gefahren sind – mit dem Auto. Das hat mich aber auch gar nicht gestört, im Gegenteil.»

Inzwischen sei sie wegen der Musik viel mit dem Flieger unterwegs. «Jetzt macht es mir auch keine Angst mehr.» Übrigens: Ihr Song «Never Getting Down» handelt von ihrem ersten Flugerlebnis.

6. Als Kind wollte sie die erste Frau in der italienischen Nati sein

«Mein Vater ist Italiener und grosser Fussball-Fan, darum haben wir immer die Spiele der italienischen Nati geschaut», erzählt Veronica. Sie habe deswegen auch einen grossen Bezug zum Sport: «Als Kind hatte ich wirklich nur Fussball und Musik im Kopf.»

«Ich war aber nie in einem Club», fährt sie fort. Sie sei einmal schnuppern gegangen, das Training sei ihr aber doch «zu militärisch» gewesen. Deswegen spielte sie einfach mit Freunden nach der Schule.


«Rollercoaster» von der neuen EP «Sunkissed». (Quelle: Youtube/Veronica Fusaro)

7. Sie hätte fast Kornett statt Gitarre gelernt

Als Kind wollte Veronica eigentlich Kornett, ein Blechblasinstrument, lernen – ihr Papa hat sie dann aber von der Gitarre überzeugt: «Vor meinem Vater würde ich das zwar nie zugeben, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass er mich zum Gitarre spielen brachte (lacht).»

Die Gitarre sei jetzt auch ihr absolutes Lieblingsinstrument – und: «Meine Musikkarriere wäre wohl ganz anders verlaufen, hätte ich mich fürs Kornett entschieden.»

8. Ihre Grossmutter ist Österreicherin

«Als meine Grossmutter 20 war, kam sie zum Arbeiten in die Schweiz. Sie beherrscht immer noch den österreichischen Akzent und hat einen grossen Bezug zum Land.» An ihr selbst sei aber beides vorbeigegangen, bedauert Veronica.

(mim)