Mike Starr

09. März 2011 10:57; Akt: 09.03.2011 13:32 Print

Alice-in-Chains-Bassist tot aufgefunden

Können Sie sich noch an Alice in Chains erinnern? Die Grunge-Band aus den 90ern, deren Sänger bereits tot ist, hat nun auch ihren Bassisten verloren.

Alice in Chains: «Would». Quelle: YouTube
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Der frühere Bassist der amerikanischen Grunge-Band Alice in Chains, Mike Starr, ist tot. Nach Angaben der Polizei wurde die Leiche des Musikers am 8. März in dessen Haus in Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah) gefunden, wie der Internetdienst «Tmz.com» berichtet. Starr war 44 Jahre alt. «Es ist ein schrecklicher Schock und eine Tragödie», sagte Starrs Vater laut «Tmz.com». Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Diese solle in einer Autopsie ermittelt werden, bei der auch toxikologische Tests vorgenommen würden.

Der Rocker war im Februar wegen illegalen Besitzes verschreibungspflichtiger Medikamente verhaftet worden. Im August 2009 hatte Starr an der TV-Reality-Show «Celebrity Rehab» teilgenommen. Prominente lassen sich dort bei ihrer Entzugsbehandlung filmen. Der Musiker bekannte sich damals zu seiner Heroinsucht.

Auflösung 1996

2002 war bereits Layne Staley, der frühere Leadsänger von Alice in Chains, in Seattle (US-Bundesstaat Washington) im Alter von 34 Jahren an einer Überdosis Kokain und Heroin gestorben. Alice in Chains war neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden die bekannteste Band der Grunge-Rock-Szene in den frühen 1990er-Jahren in Seattle. Starr war Gründungsmitglied von Alice in Chains, verliess die Band aber nach wenigen Jahren.

Die Gruppe ging 1996 auseinander. Ab 2005 präsentierte sich die Band in neuer Besetzung und gab in der Folge mehrere Konzerte. Im Herbst 2009 veröffentlichte Alice in Chains ein neues Album und ging danach auf Welttournee.


Alice in Chains: «Rooster». Quelle. YouTube

(sda)