Round Table Knights

21. Dezember 2011 15:49; Akt: 22.12.2011 14:38 Print

Australien-Gig von 50 Polizisten gestürmt

Die Round Table Knights führen für tilllate.com ein Tour-Tagebuch. Das DJ-Duo hat viel erlebt: Von lustiger Weihnachtsdeko im Flieger über fiese Burger bis hin zu einer Party mit einem abrupten Ende.

Bildstrecke im Grossformat »

Fehler gesehen?

Weihnachtsdeko im Flugzeug

Alles gepackt und ready für den Flug von Zürich über Singapore nach Perth. Unsere komfortable Reise war gesichert: Drei Plätze im Flugi für jeden von uns. Jackpot! Doch schnell mussten wir feststellen, dass wir nicht immer gewinnen können. Die Auswahl des Unterhaltungprogrammes liess genauso zu wünschen übrig wie das Flugzeug-Essen. Aber die Weihnachtsdeko konnte die Enttäuschungen einigermassen wett machen. Genauso wie die uniformierten Singapore-Airline-Stewardessen. Was für eine Augenweide! Nach dreizehn Stunden Flug landeten wir endlich in Singapur. Der Zwischenstopp dauerte drei Stunden. Wir haben uns die Beine vertreten und uns auf die Suche nach gutem Essen gemacht. Leider erfolglos.

In Perth: Ein fieser Burger mit Folgen

Nach weiteren sechs Stunden an Bord, landeten wir im 28 Grad heissen Perth. Nachdem wir uns im Hotel ausgeruht hatten, gönnten wir uns in einem stylischen Restaurant Burger. Lecker! Biru sollte dies später bitter bereuen. Mitten in der Nacht wachte er schweissgebadet und mit höllischen Bauchschmerzen auf. Aua-Aua-Aua! Ein Schnellspurt auf die Toilette und zehn Chötzi-Attacken später war der Fall klar: Lebensmittelvergiftung. Ausgerechnet hier und jetzt! Am nächsten Morgen war nicht nur Biru von der Nacht gezeichnet, sondern auch Marc. Beim Betreten von Marcs Zimmer kam Biru erstmal eine ordentliche Alkohol-Fahne entgegen. Keine weiteren Kommentare. Beim Auschecken fragte Biru: «Hast du was von der Mini-Bar getrunken, Marc?» Dieser antwortete lachend: «Nur die alkoholischen Getränke.» Seinen Rausch schlief er auf dem Flug nach Sydney aus.

Party wurde von der Polizei gestürmt

Dort erwartete uns eine hammermässige Party, die schon seit Wochen ausverkauft war. Da standen wir nun. Auf der Terrasse des Hotels Bondi Beach. Der DJ vor uns, Kissey Sellout, heizte der Menge mit Electro-Dubstep ein. Nach einem Stromausfall waren endlich wir an der Reihe. Die Leute waren völlig aus dem Häuschen. Schweizer aus dem Publikum wünschten sich unseren Track «Say What». Auf dem Höhepunkt unseres Sets stürmten plötzlich 50 Polizisten die Party. Wir waren gezwungen, das Gelände zu verlassen. Das darf doch nicht wahr sein! Und damit nicht genug: Ein Trottel klaute unseren USB-Stick. Vielen Dank. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass an der Party eine Massenschlägerei ausgebrochen war. Auweia!

Frust im Club

Schlechte Shows gehören dazu. Später als wir im Fake Club spielten, kam unsere Musik überhaupt nicht an. Der DJ vor uns spielte harten Electro und der Typ nach uns legte Dubstep auf. Die Leute waren ausser Rand und Band. Bloss während unseres Sets nicht. Frustriert und müde gingen wir schnurstracks ins Bett.

Mehr House-Musik für Australien!

Man sagte uns, dass die Australier sehr gerne sonntags feiern. Gut für uns. Nächster Halt: Trinity Bar, Canberra. Die Leute waren sehr freundlich. Wir haben mit Local-DJs gesprochen, die uns erzählten, dass sie sich mehr House-Musik in Australien wünschen. Gut sind wir da! Als wir unser Set spielten, hatten die Besucher sichtlich Spass und tanzten ausgelassen.

(rgl/nia)