Openair in Interlaken

12. Juni 2011 15:38; Akt: 14.06.2011 11:12 Print

Bässe, Beats und böse Buben am Greenfield

Mit Social Distortion, Volbeat und Bullet for my Valentine donnerten am Samstag am Greenfield Openair harte Bässe über den Flugplatz. Den Festivalbesuchern gefiels, sie rockten bis zum fulminanten Ende mit.

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Die Jungs von Che Sudaka erhellten am Samstagnachmittag die Gemüter, als ob die Sonne scheinen würde und reizten die Menge, wie fröhliche Roma zu tanzen.

Headbangen bis zum Umfallen

Andere Gefühle evozierten danach The Ocean auf der Clubstage. Diese Band überzeugte. Auf der einen Seite lieferte sie aggressiven, diabolisch angehauchten Metal samt Headbangorgien, auf der anderen melancholische Elemente der Klassik mit engelsgleichem Gesang.

Wo ist der Regenbogen?

Deutlich mehr Schalk boten The Dreadnoughts, die wie Landeier daherkamen. Sie beschworen das Cockface herauf, welches sich kurz darauf im Bademantel, Shorts und Wrestlingmaske auf der Bühne blicken liess. Mit ihrem irisch-skaigem Punk heizten sie dem hüpfenden Publikum ein und wurden gegen Ende ihres Auftritts etwas gar sadomasochistisch mit ihren Instrumenten. Sie sangen noch «Somewhere over the Rainbow» mit dem Publikum, bevor es am Ende so richtig wild wurde.

Die Band Sublibe with Rome wirkten erst etwas glatt. Im Allgemeinen recht chillig und rockig, mit Punk- und Raggaelementen. Das Publikum mochte die drei Typen mit ihren Boyband-Qualitäten und sang inbrünstig mit.

Nachts ist der Teufel los

Kurz vor der Dämmerung packten dann die Musiker von Bullet for my Valentine ihre Gitarren aus und liessen die Masse rocken. Ein Meer von Händen mit «Teufelszeichen» bewegte sich zu ihren Hits. Ihr Sound ging dermassen ab, dass sogar die Übertragungskameras anfingen zu zittern.

In der Dunkelheit war dann Social Disortion an der Reihe. Die Herren spielten sehr sauber. Neckten ab und an ihr Publikum und entlockten der Masse spätestens beim Lied: «Take me with you» ein YES!

Fulminantes Finale mit Volbeat

Beim finalen Konzert des Abends versammelten sich die Festivalgänger noch einmal geschlossen vor der Hauptbühne. Volbeat stellte ihr Können unter Beweis. Zwar war der Frontmann nicht der beste Sänger, doch das Gesamtpaket stimmte definitiv. Zusammen mit dem Publikum stimmten sie spontan eine kleine Hommage an Johnny Cash an, bevor sie rockig und punkig das Festival unter tosendem Applaus zu Ende brachten.

Lesen Sie hier, wie der Freitag am Greenfield war.

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(isa/ Michèle Ammann (tillate))

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Das letzte mal am Greenfield am 13.06.2011 00:58 Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht Organisiert

    Ich fand die Sound Qualität bei einigen Bands eine Schande. Als am Donnerstag System of a Down spielten, war die Quali zum Kotzen! Ich war nur wegen denen da und bin am Freitag wieder abgehauen. Für diesen Gig habe ich 200.- hingeblättert da es dieses Jahr keine Tageskarten gab. Ein riesen dankeschön an die Organisatoren!

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  • Raphael Jülich am 13.06.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel trifft überhaupt nicht zu!

    Man kann sagen was man will aber der Sänger von Volbeat hat eine 1A Leistung hingelegt, verglichen mit den gesangsleistungen von einigen anderen (z.B. Disturbed) war das eine Perfekte Leistung (und er hat einen ganz anderen Gesangsstil als alle --> Nicht vergleichbar) Ausserdem hat sich niemand für Sublime with Rome intressiert und Social Distortion war jetzt auch nicht wirklich der Stimmungsmacher! Die "Stimmung" die bei BFMV aufkam war auch nur dadurch entstanden dass sich das ganze Festival vor der Bühne versammelt hat. Allgemein war die Stimmung eher lau!

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  • greenfieldgänger am 12.06.2011 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    was?

    der frontmann bei volbeat nicht der beste sänger? ihr wisst schon, dass es einen grund gibt, wieso Volbeat als Elvis-Metal kategorisiert wird?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Greenfieldgängerin am 14.06.2011 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    leute, informieren vor herumheulen?

    hey leute, beim greenfield gibts gar keine tagestickets... war immer so und wird wahrscheinlich so bleiben... und ne kleine info für die beiden teeni-mädels "wir suchen ne mitfahrgelegenheit ans Greenfield weil das zugbillet so teuer ist" von facebook: das Bahnbillet ist im Ticket inbegriffen... *kopfschüttel*

    • Greenfieldgänger am 15.06.2011 13:28 Report Diesen Beitrag melden

      09 und 10 gab es Tagestickets

      @Greenfieldgängerin Ich bin deiner Meinung, es gibt viele naive Leute die zu faul sin dum sich zu informieren. Aber das mit den Tagestickets stimmt nicht. Ich war 09 und 10 am Greenfield und es gab in beiden Jahren für jeden Tag noch Tagestickets. Diese werden nirgends erwähnt oder beworben, aber an der Tageskasse gab es sie, ich bin mir 100% sicher. Dieses Jahr jedoch war die Kapazität des Festivals ausgeschöpft und deshalb wurden keine Tagestickets verkauft.

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  • Simone Emmenegger am 14.06.2011 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Es war 1A!!!

    Das Greenfield dieses Jahr war der HAMMER!! Die Bands und die Stimmung wär einfach 1A!!! Freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr!!

  • Ste Bru am 13.06.2011 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Nein der Artikel ist wirklich falsch!

    Lieber Verfassers des Artikels, wo waren deine Ohren wo Volbeat spielten?! Sorry?! Michael Poulsen wie der Sänger von Volbeat übrigens heisst war ja wohl mehr als GENIAL! Und spontan war das Cash Lied auch nicht, sondern das ist ein Standart Lied von Volbeat..naja da hat wer nicht zugehört und seine Hausaufgaben schlecht gemacht! Nächstes Mal besser mitrocken als blöde, unwahre Artikel verfassen! \m/ \m/

  • Raphael Jülich am 13.06.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel trifft überhaupt nicht zu!

    Man kann sagen was man will aber der Sänger von Volbeat hat eine 1A Leistung hingelegt, verglichen mit den gesangsleistungen von einigen anderen (z.B. Disturbed) war das eine Perfekte Leistung (und er hat einen ganz anderen Gesangsstil als alle --> Nicht vergleichbar) Ausserdem hat sich niemand für Sublime with Rome intressiert und Social Distortion war jetzt auch nicht wirklich der Stimmungsmacher! Die "Stimmung" die bei BFMV aufkam war auch nur dadurch entstanden dass sich das ganze Festival vor der Bühne versammelt hat. Allgemein war die Stimmung eher lau!

    • Rolf am 13.06.2011 13:47 Report Diesen Beitrag melden

      Egal?

      Ist doch eigentlich völlig egal was die hier schreiben... Die die dort waren hatten Ihren spass oder eben nicht :-)

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  • xXPusherXx am 13.06.2011 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Augen auf

    An alle die meinen der Reporter sei nur am Samstag da gewesen, es gab täglich ein Bericht über den jeweiligen Tag...