Mit Verlobter in der Fondation Beyeler

07. August 2018 17:36; Akt: 08.08.2018 07:23 Print

Ed Sheeran ist im Museum – und nur einer merkt es

Am Samstag besuchte Ed Sheeran die Fondation Beyeler bei Basel. Die Kunst-Fans schienen den Pop-Weltstar nicht zu erkennen – ein 20-Minuten-Leser aber holte sich ein Selfie.

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Dass Ed Sheeran die freie Zeit zwischen seinen ausverkauften Letzigrund-Shows am Freitag und Samstag unter anderem dazu nutzte, die Fondation Beyeler zu besuchen, war dank Instagram schon bekannt.

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Dass das Museum in Riehen bei Basel am Samstagmittag trotz Superstar-Stippvisite normal geöffnet hatte und der 27-Jährige dennoch scheinbar unbemerkt unter weiteren Besuchern moderne Kunst geniessen konnte, erstaunt jedoch. Von der Medienstelle der Fondation heisst es auf Anfrage von 20 Minuten, dass Ed sich weder vorher angekündigt noch vor Ort eine Spezialbehandlung gewünscht habe.

Ein ganz normaler Museumsbesucher

Einer hatte die Augen aber offen: Leser-Reporter Tobi R. aus Lörrach, der an diesem Nachmittag ebenfalls im Museum war. «Ich war nicht sicher, ob er es wirklich ist, ich musste seine Tattoos googeln», gibt er gegenüber 20 Minuten zu, «aber er sieht ja auffällig aus mit seinen roten Haaren. Prinz Harry war es nicht, Rupert Grint auch nicht – es musste Ed Sheeran sein.»

Seine Verlobte Cherry Seaborn (26) sei dabei gewesen sowie eine kleine Entourage und bis auf Eds berühmten Bodyguard Kevin Myers konnte Tobi keine weitere Security ausmachen. «Ed schlenderte teilweise auch ganz allein an mir vorbei», erzählt er weiter, «von der anwesenden Kunst-Klientel schien sich aber niemand für ihn zu interessieren.»

Und sollten ihn doch einige Besucher erkannt haben, liessen sie den Musiker trotzdem in Ruhe. «So sind eben die diskreten Schweizer», meint der Leser-Reporter.


Neben dem Besuch in der Fondation Beyeler hat Ed Sheeran in der Schweiz auch noch andere Dinge gemacht. Im Video verraten wir, welche. (Video: Wibbitz/20 Minuten/Schimun Krausz)

«Er hat seine Ruhe genossen»

Im Souvenir-Shop packte Tobi dann seine Chance und fragte Ed Sheeran nach einem Selfie. «Klar», habe dieser geantwortet, «aber ich mache es.» Ganz Profi habe er sich dann Tobis Smartphone geschnappt, ruckzuck die richtige Kameraeinstellung gewählt und das Foto geschossen.

«Er war freundlich und aufgeschlossen, aber er hat uns jetzt nicht gerade für Kaffee und Kuchen zu sich nach Hause eingeladen», resümiert der Leser-Reporter. «Man hat schon gemerkt, dass er seine Ruhe genossen hat.»

Etwa 45 Sekunden habe die Begegnung gedauert. 45 Sekunden, die vor allem seine Frau, die auch dabei war, nie mehr vergessen wird, wie Tobi verrät.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tina am 07.08.2018 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Flipflops...

    Ich möchte den Bodyguard in den Flipflops rennen sehen, wenn es um die Wurst geht... ;-)

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  • Sarah am 07.08.2018 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Erkannt schon...

    ... Aber hätte ihn wohl einfach in Ruhe gelassen. Erstens gehören Selfies nicht ins Museum und Zweitens hätte ich auch keinen Bock dort auch noch belästigt zu werden. Und am Ende ist er auch nur ein Mensch

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  • Milly am 07.08.2018 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diskret?

    Lobt die diskreten Schweizer aber verhält sich nicht so... Irgendwie hat das Ganze eine gewisse Ironie.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Drops am 08.08.2018 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lass es bleiben

    Finde auch dass die in ruhe gelassen werden sollen, wenn sie mit jemandem kontakt haben wollen suchen sie den auch

  • Mino R am 08.08.2018 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Sind wir so zurückhaltend?

    Es würde mich wirklich mal interessieren ob die Schweizer in einem anderen Rahmen auch so zurückhaltend wären. Mag mich an ein Video von CR7 erinnern als er in Madrid(?) zum Tee in eine Bar geht und innerhalb einer Stunde für etwa 100 Selfies herhalten musste. Das sähe vermutlich ziemlich ähnlich aus würde er in Zürich, Basel oder Bern privat unterwegs sein.

  • Realist am 08.08.2018 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aversion  

    Ich kenne diesen Ed Sheeran nicht, daher hätte ich ihn auch nicht erkannt.

  • Kay Schwiizer am 08.08.2018 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurige Welt

    so ist es in der schweiz, keiner kennt seine nächsten, man koppelt sich von der familie ab, lebt alleine, man weiss nichts über den nachbarn, man geht sich lieber aus dem weg, denn man könnte angesprochen werden.

  • Lukas am 08.08.2018 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist doch total egal

    Es könnte jeder Star auf Erden sein. Ich würde diese Person einfach ignorieren.