Swiss Music Awards

15. Februar 2019 05:47; Akt: 15.02.2019 05:47 Print

Gewinnt zum ersten Mal ein Schweizer Latin-Song?

An den Swiss Music Awards am Samstag wirst du Zeuge von zahlreichen Premieren. Wir sagen dir, wonach du die Augen und Ohren offen halten solltest.

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Am Samstag trifft sich die Schweizer Musik- und Showbiz-Szene (hier symbolisiert mit den Mundart-Überfliegern Hecht, die 2018 auftraten) zum Cüpli-Schlürfen, Umarmungen-Austeilen und Selfie-Knipsen – und auch, um dabei zu sein, wenn das nationale und internationale Musikschaffen mit Swiss Music Awards ausgezeichnet wird. Es ist bereits die zwölfte Ausgabe des grössten Musikpreises der Schweiz – und trotzdem ist dieses Jahr . 2019 wartet mit einigen Premieren auf, auf die wir dich mit den folgenden Slides vorbereiten. Die erste Premiere hat mit diesem Bild zu tun; denn so werden die Swiss Music Awards dieses Jahr nicht mehr aussehen. Du siehst richtig: Das ist der Pilatus. Und du erinnerst dich korrekt an den Geografie-Unterricht zurück: Dieser Berg steht nicht in Zürich. Nach elf Ausgaben in der Limmatstadt werden die Swiss Music Awards 2019 erstmals in Luzern an ihre neuen Besitzer überreicht. Genauer im KKL zwischen dem Bahnhof und dem Vierwaldstättersee. Also: Am Samstag musst du hierhin ... ... und nicht dorthin, also nicht ins Zürcher Hallenstadion. Wir ... ... wiederholen: Hier viel Swiss Music Awards ... ... und hier nix Swiss Music Awards. Notiert? Gut, dann machen wir weiter. Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall: 2008) wurden die Swiss Music Awards von mindestens zwei, manchmal sogar drei Gastgebern moderiert. 2017 und 2018 führten Stefan Büsser (Bild) und ... ... Alexandra Maurer (links) durch die Show, dieses Jahr klopft Büssi die Sprüche alleine. Die offizielle Begründung von SMA-Executive-Producer Oliver Rosa: «Mit dem Wechsel ins KKL Luzern und dem damit verbundenen Konzept der zwei Säle haben wir uns gegen eine klassische Doppelmoderation entschieden. Ich bedanke mich an dieser Stelle herzlich bei Alexandra Maurer, die in den letzten beiden Jahren erfolgreich und gekonnt mit Stefan durch die Sendung führte.» Aha. Auf keinen anderen Act können sich Popfans, Alternative-Enthusiasten und Kritiker momentan so unisono einigen wie auf Billie Eilish aus Los Angeles. Die Songs der 17-Jährigen wiegen stets schwer und gehen trotzdem leicht ins Ohr. Am 22. Februar spielt sie ihren ersten, ... ... längst komplett ausverkauften Gig in der Zürcher Halle 622. Sechs Tage vorher begeht sie ihren Schweizer Bühnen-Einstand an den Swiss Music Awards, zeigt sich vielleicht auch auf dem roten Teppich und gibt 20 Minuten eventuell sogar ein Interview (hoffentlich mit ähnlich viel Freude wie sie fürs Posieren für dieses Foto aufgebracht hat). Neben Billie Eilish spielen bei der Preisverleihung im Konzertsaal auch Stress samt Protegé Comme1Flocon sowie Gotthard live auf der Bühne. Das war in den Vorjahren ja nicht anders (einfach mit anderen Acts, natürlich). Neu ist diesmal ein zweiter Saal, direkt nebenan, wo vier Schweizer parallel zur SMA-Vergabe kleine Showcases spielen. Auf dem Line-up stehen Bastian Baker (Bild), ... ... Anna Rossinelli, Manillio und Nemo (Bild). Mögliche Bonus-Premiere bei diesem Premierenpunkt: Wenn Nemo seine neuen Songs «Crush uf di» und «5i uf de Uhr» auf der Setlist stehen hat, werden die SMA der erste Event überhaupt sein, an dem er diese Tracks live spielt. Mit «Adiós» hat Loco Escrito seinen zweiten Sommerhit in Folge abgeliefert. Nun darf er damit auf einen Swiss Music Award in der Kategorie Best Hit hoffen. Wenn während der Liveshow genug Fans für den Zürcgher mit kolumbianischen Wurzeln voten, wäre das der erste SMA für eine Latin-Nummer aus Schweizer Feder – und der erste SMA für eine ... ... Latin-Nummer überhaupt. Luis «Despacito» Fonsi ist dieses Jahr zusammen mit Demi Lovato für ihr gemeinsames Lied «Échame La Culpa» ebenfalls nominiert – einfach international. Das wäre dann auch ein SMA für einen Latin-Song. Aber eben: Loco wäre der erste Schweizer mit einem Preis für einen Song in diesem Genre. Die Top Vier der Swiss-Music-Awards-Mehrfachpreisträger sieht momentan noch so aus: Stress hat bislang am meisten Betonklötze abgeräumt, nämlich neun; Bastian Baker hat sieben Trophäen zuhause stehen, Bligg (Bild) und Nemo haben je fünf. Bligg ist dieses Jahr ... ... dreimal nominiert. Falls er in allen drei Kategorien gewinnt und damit achtfacher Preisträger wird, platziert er sich zwischen Bastian Baker und Stress (Bild), welche 2019 beide keine Chance auf einen SMA haben. Und dann hätte Stress Bligg nur noch einen Swiss Music Award voraus.

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Am Samstag werden zum zwölften Mal die Swiss Music Awards an die erfolgreichsten Schweizer und internationalen Musiker verliehen.

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Auch wenn diese Ausgabe bereits das Dutzend voll macht, hast du trotzdem einige Premieren zu beklatschen – welche das sind, erfährst du oben in der Bildstrecke.

Die wichtigsten Infos

Die eigentliche Preisverleihung geht ab 20.15 Uhr im Konzertsaal des Luzerner KKL über die Bühne. Nebenan im Luzerner Saal startet um 19 Uhr «SMA live», bei dem vier Schweizer Acts Showcases spielen.

SRF 2 überträgt das Spektakel live ab 20 Uhr – wer vor Ort dabei sein will, holt sich schleunigst sein Ticket via Starticket.

Hautnah dabei mit 20 Minuten

Wie in den Jahren zuvor streamen wir in der App und auf 20min.ch ab 17.30 Uhr live vom roten Teppich der Swiss Music Awards und holen alle VIPs vor die Kamera, die nicht bei Drei an der Cüpli-Bar sind.


Falls du noch nicht sicher bist, ob du den Livestream schauen willst: Letztes Jahr wars noch witzig. (Video: 20 Minuten)

Via Liveticker halten wir dich dabei über alles Wichtige und Unwichtige auf dem Laufenden. Der Ticker läuft auch während der Show weiter, damit du auch mal aufs WC kannst, ohne etwas Wichtiges zu verpassen, und unseren Buchstaben-Jubel mitbekommst, wenn Crimer seinen zweiten SMA in Empfang nimmt.


Best Hit ist die einzige Kategorie, deren Gewinner live während der Show via SMS und Anrufe des Publikums bestimmt wird. Hier sind die drei Nominierten. (Video: Schimun Krausz)

20 Minuten ist Medienpartner der Swiss Music Awards.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • BÄÄGU am 15.02.2019 07:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind die Sänger

    Ich dachte es geht hier um Musik ond Songs. Was machen denn die untalentierten möchte Sänger, die nur sprechen weil die nicht Singen können an dem Anlass?

  • Herr Apfelkorn am 15.02.2019 06:31 Report Diesen Beitrag melden

    Freude herrscht

    Das wäre sooo toll, dann würde endlich auch in diesem Bereich der political correctness Rechnung getragen. Dann bitte im nächsten Jahr ein Schweizer casazock Song und im Jahr darauf ein Schweizer Gamelan Song! Jupi, perfekte Gesellschaft - here we come! So lääässs!

  • marko 34 am 15.02.2019 06:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass

Die neusten Leser-Kommentare

  • ju1996 am 15.02.2019 08:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    langweilig

    Er macht nicht schlechte Lieder,ich bin jedoch froh wenn dieser Latino trend voebei ist..

  • BÄÄGU am 15.02.2019 07:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind die Sänger

    Ich dachte es geht hier um Musik ond Songs. Was machen denn die untalentierten möchte Sänger, die nur sprechen weil die nicht Singen können an dem Anlass?

  • coco am 15.02.2019 07:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    latino macht latini musik

    dieser eine Latino bat doch keine Schweizer Abstammung, also ist er auch kein Schweizer. Der würde doch nicht auf die Idee kommen. Latino Musik zu machen

  • M.C. am 15.02.2019 06:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir sind i de Schwiiz!

    Ich hoffe doch,das Bligg gewinnt.Es braucht hier in der Schweiz wirklich keine Latinolieder.Das Gedudel am Radio nervt Mega.

  • Herr Apfelkorn am 15.02.2019 06:31 Report Diesen Beitrag melden

    Freude herrscht

    Das wäre sooo toll, dann würde endlich auch in diesem Bereich der political correctness Rechnung getragen. Dann bitte im nächsten Jahr ein Schweizer casazock Song und im Jahr darauf ein Schweizer Gamelan Song! Jupi, perfekte Gesellschaft - here we come! So lääässs!