04. April 2005 10:38; Akt: 04.04.2005 11:02 Print

Echo: Deutsche Stars unter sich

Silbermond, Jeanette Biedermann, die Fantastischen Vier, Annett Louisan, Rammstein, Gentleman sowie die Söhne Mannheims und Xavier Naidoo sind am Samstag 2. April 2005 in Berlin mit dem deutschen Musikpreis Echo ausgezeichnet worden.

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Als einziger international bekannter Act holte sich Anastacia, deren deutscher Lebensgefährte in Berlin lebt, ihren Preis in der Kategorie «Künstlerin International» persönlich ab.

Weltweit bekannte Stars wie Robbie Williams, Eminem oder Green Day, die ebenfalls mit Echos bedacht wurden, blieben der Veranstaltung fern. Robbie Williams liess sich im Gegensatz zu Eminem nicht einmal zu einer Videogrussbotschaft hinreissen.

Lediglich Katie Melua und Mariah Carey, derzeit auf ausgedehnter Werbetour für ihr neues Album «The Emancipation Of Mimi», sorgten für einen Hauch von internationalem Flair auf der alljährlichen Leistungsschau der deutschen Musikindustrie.

Zum Eklat kam es, als Rammstein-Sänger Till Lindemann den zweiten Echo mit den Worten «Danke, aber eigentlich haben wir gar keine Lust darauf» entgegennahm. Die Szene wurde von RTL aus der zeitversetzt ins Fernsehen übertragenen Show geschnitten.

Als während der Preisverleihung die Nachricht vom Tod von Papst Johannes Paul II. bekannt gegeben wurde, sagten die Veranstalter die Aftershow-Party ab und entschieden sich für ein gedämpftes «Come Together» der Gäste ohne Musik.

(wenn)