ESC 2019

07. März 2019 14:18; Akt: 07.03.2019 17:18 Print

Luca Hänni hat sich «klar durchgesetzt»

Im Gegensatz zu den Jahren zuvor fand diesmal kein öffentliches Voting mehr statt. Stattdessen hat eine Jury aus Zuschauern und Experten bestimmt, wer im Mai nach Tel Aviv fliegt.

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Luca Hänni (24) vertritt die Schweiz am Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv, Israel. Das gibt das SRF am Donnerstagnachmittag bekannt.

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Der Berner Musiker tritt mit dem Song «She Got Me» an, der in Zusammenarbeit mit internationalen Songwritern in einem extra für die ESC-Quali organisierten Kreativ-Camp entstanden ist. Für Hänni steht «She Got Me» für «pure Lebensfreude und die Leidenschaft zu Tanz und Musik».


Hier ist das offizielle Musikvideo zu «She Got Me» mit Luca im Roaring-Twenties-Style. (Quelle: Youtube/Luca Hänni)

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2019 steigt am 14. Mai, das zweite, bei dem Luca Hänni dabei ist, folgt am 16. Mai und wenn er da überzeugt, tritt er am 18. Mai im Finale an. SRF überträgt die Shows live.

«Ein Lebens-Highlight»

Über das bevorstehende ESC-Abenteuer sagt Hänni: «Auf so einer gigantischen Bühne euphorische Fans in der Halle und Millionen Zuschauende zu Hause vor dem Bildschirm zu begeistern, ist definitiv ein Lebens-Highlight.» Den Song übe er bereits fleissig – auch während dem Training auf dem Laufband.

Ende Jahr hat Luca per Telefon erfahren, dass er ausgewählt worden ist. «Das war das schönste Weihnachtsgeschenk, das du mir machen konntest», sagt er zum Leiter der SRF-ESC-Delegation, Reto Peritz. Wie Peritz sagt, habe sich Luca gegen die übrigen Bewerber klar durchgesetzt.

«Eurovision-King»

Luca Hänni hat im Jahr 2012 die Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» gewonnen und sich seither als international erfolgreicher Sänger etabliert. Er weiss eine grosse und treue Fangemeinde hinter sich – die Fännis. Auf Instagram folgen ihm 164'000 Menschen.

Unter Luca Hännis neustem Insta-Post freuen sich den auch schon zahlreiche Fans über die News. Die Fännis sind sich einig: Luca ist der «Eurovision King».

Neues Auswahlverfahren

Im Zuge des Sparmassnahmen hat SRF diesmal bei der Bestimmung des Schweizer ESC-Acts auf eine TV-Liveshow samt Zuschauervoting verzichtet.

Musikerinnen und Musiker konnten stattdessen ihre Songs bei SRF einreichen, woraufhin ein 100-köpfiges Zuschauer-Panel, für das sich über 6000 Interessenten beworben hatten, sowie eine 20-köpfige internationale Fachjury die Beiträge in einem mehrstufigen Verfahren bewerteten. Die vier SRG-Sender SRF, RTS, RSI und RTR hatten die Möglichkeit, je eine Wildcard zu vergeben.

Die finale Entscheidung trafen dann wieder das Zuschauer-Panel und die Fachjury. Wie bei den internationalen ESC-Shows zählten die Stimmen der Zuschauer und der Jury zu je 50 Prozent.


Der Auftritt der Zibbz am ESC 2018 in Lissabon, Portugal. (Video: SRF/Tamedia)

(shy/fim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pragmatiker am 07.03.2019 14:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jedes Jahr das Gleiche

    Das wird ein knallharter Kampf um den zweitletzten Platz.

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  • Sunshine am 07.03.2019 14:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Song hören wie???

    Und wie soll man den Song anhören, um sich eine Meinung zu bilden, wenn er "urheberrechtlich" in der Schweiz gesperrt ist???

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  • Bobby am 07.03.2019 14:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ok

    Sehr gut. Dann sind etwa alle schweizer Musiker einmal dabei gewesen und man muss nicht mehr an diesem ESC teilnehmen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • komA am 07.03.2019 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kinderlied

    Mein Gott, wenn dieses Kinderlied das Beste war, das geboten wurde stellt sich mir die Frage, wie unterirdisch schlecht der Rest war.

  • peschäh am 07.03.2019 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    dirty dancing

    Leider etwas zu 0815 hätte noch einen kniff gebraucht. Zudem wird die bühnen show welche immer etwa 50% ausmacht wahrscheinlich auch nicht der burner

  • Miri am 07.03.2019 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wird er gezwungen?

    Freiwillig holt sich doch keiner die Blamage beim ESC noch ab, wenn er an seiner Karriere fest hält. Am Ende wird er nur der ESC Loser sein und überhaupt nichts anderes mehr. Also wer hat ihn gezwungen?

  • DaniG91 am 07.03.2019 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer nur mimimi

    top song. dieses mal klappt das mit dem finale. lets go bärnergiu

  • le0nii am 07.03.2019 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luca du Schnügel

    Luca ist ein sehr talentierter Musiker. Er hätte durchaus gute Chancen.. Aber nicht mit diesem Song??