Liveticker vom Zürich Openair

25. August 2019 00:16; Akt: 25.08.2019 10:45 Print

Macklemore bringt seinen DJ zum Strippen

Der letzte Abend kommt zum Höhepunkt. Wir tickern vom Zürich Openair ‒ live und unzensiert.

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Im Gegensatz zu den drei anderen grossen Electronica-Acts gibt sich Paul Kalkbrenner geradezu bescheiden. Statt dicker Visuals setzt der Berliner vor allem auf Laser. Und auf sein blendendes Lächeln. Hier nochmals die Laser. Weil man Laser nicht oft genug zeigen kann. Macklemore feierte am ZOA den Abschluss seiner Tour. Wir haben ehrlich gesagt nicht viel erwartet, wurden aber positiv überrascht. Der Rapper trat mit einer sehr sympathischen Portion Selbstironie auf. Ausserdem brachte er Gäste wie Eric Nally mit. Am Ende zog sein DJ (der Typ mit der Latzhose) sogar noch (fast) blank. Weil Oski nur während der ersten drei Songs fotografieren durfte, sieht man leider die zahlreichen Kostümwechsel nicht. Unter anderem rockte Macklemore ein Fransen-Gilet und eine mit Strasssteinen verzierte Jacke. Für den Rest der Nacht steht das ZOA ganz im Zeichen der elektronischen Musik. Jon Hopkins stimmt auf den Rave ein, später übernimmt einer der beiden Kalkbrenner. Fragt mich nicht, welcher. Sieht aus wie die Hipster-Version von Kunstturnen, ist aber Jon Hopkins. Es ist Zeit, der Festivalsaison einen Abschiedskuss zu geben. Aber was wäre ein ZOA-Abschluss ohne Seifenblööterli. Selbst wenn es nur für den perfekten Insta-Shot ist. Piraten entern das Zürich Openair. Oski hat sogar Alli Neumann, die am Nachmittag auf der Bühne stand, im Publikum entdeckt. Sie werden gleich verhaftet. Ist das schon ein Übergriff? Und Oski hat nichts dagegen unternommen? Das sind übrigens wir. Am letzten Tag durften auch wir noch zum Shooting antreten. Und ZOA-Medienbeauftragte Yael Weissmann (links) hat knallhart unsere Pose geklaut. Shame! Irgendwann haben wir tatsächlich auch ein paar Bands gesehen. Wanda verteilten in den ersten Reihen Whisky. Nachdem sie selbst eventuell bereits daran genippt hatten, waren sie leider nicht mehr fähig, ihre Gitarren zu stimmen, wie Sänger Marco Wanda zugeben musste. Auch Sophie Hunter prostete dem Publikum zu. Glücklicherweise klingt sie nicht ganz so versoffen wie Wanda. Low Island klangen wie eine direktere Version von Tame Impala. Die Briten spielten zum ersten Mal in Zürich. Ganz im Gegensatz zu Lola Marsh. Die Sängerin aus Tel Aviv ist quasi Stammgast in der Schweiz. Und ihr cuter Sound passte perfekt zum Samstagnachmittag. Am letzten Tag der Festivalsaison 2019 kommen wir doch nochmals ins Schwitzen. Eventuell ist das auch gar nicht die Sonne, sondern nur der Handyblitz. Wegen der Hitze bricht am ZOA am letzten Tag noch eine Wespenplage aus. Dafür kommt auf dem Zeltplatz endlich mal etwas Openair-Feeling auf. So bizli Yoga unter freiem Himmel tut immer gut. Andere eröffnen spontan einen Beauty-Salon, ... ... oder gönnen sich noch ein Nickerchen. Schliesslich will jeder für das grosse Finale fit sein. Und perfekt gestylet. Dumm nur, wenn man die Sonnenbrille vergessen hat. Dürfen wir vorstellen: Unser Video-Team am ZOA. Wir wissen nicht, ob das ein Trinkspiel ist, gehen aber einfach mal davon aus. Alli Neumann eröffnete die Main Stage. Die Sonne brätschte der Hamburgerin ins Gesicht, allerdings hatte sie ihr Wasserfläschli backstage vergessen. Also musste sie einen Schluck aus der Flasche ihrer Bassistin nehmen: «Ich schwöre, ich habe auch kein Herpes mehr», sagte Alli dazu. «Normalerweise spielen wir nicht auf so grossen Bühnen. Keine Ahnung, wie wir hierher gekommen sind.» Die schrullige Sängerin ist so etwas wie die massentauglichere Antwort auf Bilderbuch. «Füüüürio!» am Zürich Openair. Swedish House Mafia kaschierten ihren trashigen Sound mit Feuerwerk. Fair. Ausserdem knallten sie dem Publikum ein zehn Meter hohes DJ-Pult vor den Latz. Dort oben lässt es sich gut so tun, als würde man tatsächlich etwas mit all den Knöpfen anstellen. Stellt euch vor, ihr bekommt dafür einen sechsstelligen Betrag. Hach, DJ müsste man sein. Mavi Phoenix, eine der wenigen Rap-Acts am Zürich Openair, erklärte ihre Show kurzerhand zur Gay-Parade um. Auf der Bühne schwang die Deutsche eine Regenbogen-Fahne. Leider haben wir keine Bilder davon, weil unser Fotograf Oski mal wieder früher Feierabend machen wollte. Dafür hat er die Show von Metronomy noch erwischt. Die Briten sprangen kurzfristig für The Kooks ein. Für uns völlig in Ordnung. Ab und zu lichtet Oski auch seine Konkurrenz ab. Oder Kondome, die durchs Publikum fliegen. Danach ging es rüber zu Giant Rooks. Wir selber waren bei der Show leider nicht dabei, laut unseren Spionen wächst dank Bands wie Giant Rooks aber gerade eine neue Generation Indie-Kids heran. Es ist der zweitletzte Tag der Festival-Saison also packt euer schönstes Lächeln aus. So! Genau so! Uns bereitete vor allem der Jumpsuit des Yeasayer-Bassisten Freude. Die US-Band war eine nette, experimentelle Abwechslung im sonst eher seichten Freitags-Line-up. Klar, der Blick sieht eher nach Crybaby aus. Yeasayer spielten aber eines der bisher besten Sets des ZOA. Bei der Show von Black Sea Dahu war die Zeltbühne heute zum ersten Mal mehr oder weniger voll. Besonders süss: der improvisierte Merch-Stand neben der Bühne. Die Schweizer Überflieger verkaufen unter anderem «selbstgemachte Holzschneidebrettli». Bonuspunkte für die Kreativität. Wenn du ein Selfie machst und ... ... danach feststellst, dass es gar nicht so gut aussieht. Unser Fotograf Oski meinte kurz, dieser Typ wolle jemanden umarmen. Wie sich herausstellt, posierte er nur für ein Handyföteli. Auch sehr Insta-tauglich. In diesem Moment waren wir kurz star struck, weil ... ... wir Newcomerin Kings (links, mit pinken Haaren) kennenlernen durften. Check her out! Dieser Typ verteilt gerade 20-Minuten-Festival-Bags, ein passendes Geschenk für jeden Anlass. Ist das dieser Doppeladler, wegen dem die Schweizer Nati-Spieler beinahe gelyncht wurden? Das Zürich Openair kommt am Nachmittag noch nicht so richtig in die Gänge. #mood Immerhin hat man hier auf dem Zeltplatz genug Platz für ein ungestörtes Nickerchen. Sie zwei wissen, was am besten gegen den Kater hilft. Am besten in Kombination mit einem Spiel, um den Kampfgeist zu wecken. Das hier sieht mir nach der traurigsten Partie Flanky Ball aller Zeiten aus. Ya Rule? ist das nicht dieser eine Rapper? Wenn sich Fotografen begegnen. Apropos Fotografen: Das gute alte «Greif dir mal an die Sonnenbrille»-Motiv ist ein echter Oski-Klassiker. Heute ist es zum ersten Mal fast schon heiss in Rümlang. Diejenigen, die sich bereits aufs Gelände geschleppt haben, geniessen die Sonnenstrahlen. Yokko durften mal wieder die Main Stage eröffnen. Vor einigen Jahren mussten sie noch vor einem leeren Festivalgelände auftreten, weil das ZOA die Tore zu spät öffnete. Im Vergleich dazu fühlte sich die 2019er-Show von Yokko wie ein echter Triumph an. Calvin Harris macht bizli auf Rammstein. Er pfiff auf die Main Stage des ZOA und baute für sein Set quasi eine Bühne auf der Bühne auf. Schaut, wie viel Freude er hat. Immerhin visuell war die grösstenteils seelenlose Show doch etwas wert. Trotzdem: Bei Calvin Harris darf man ruhig etwas tiefer ins Glas schauen. Dafür rissen Foals die Tent Stage komplett ab. So etwas wie ein vernünftiges Moshpit sieht man hier in Rümlang selten. Bei Foals drehte das ZOA-Publikum ausnahmsweise aber durch. Vielleicht wegen dem beeindruckenden Bart von Sänger Yannis. Sie hier hat unseren Fotografen Oskar gespottet und sagt ihm mit ihren Augen, dass er gefälligst die Band ablichten soll. Und das hier ist im UK glaubs ungefähr das gleiche Handzeichen wie bei uns der Mittelfinger. Spät in der Nacht: Disco-Pop von Jungle. Dieser Hut macht dem Bart des Foals-Sängers in Sachen Style Konkurrenz. Stellt euch vor, man würde den Hut von vorher, Yannis' Bart und diese Sonnenbrille auf einem Menschen kombinieren. Die Welt würde explodieren. Jungle sind ein einziger Throwback in die Siebzigerjahre. Das Highlight des ZOA 2019: Billie Eilish. Sie ist erst 17 und gehört trotzdem definitiv schon auf die grosse Bühne. Selten war das Zürich Openair am frühen Abend schon so gut gefüllt. Die Zustände in den ersten Reihen könnte man durchaus mit Beatlemania vergleichen. Billie-mania, ha! Wow, easy darkes Schild. Das Schöne an Billies Show: Ihr Auftritt fühlte sich gar nicht nach Festival an, ... ... weil ein Grossteil des Publikums alle Energie in diesen Moment steckte. Aus der Menge hagelte es Liebesgeständnisse. Morgen werdet ihr ausserdem mit Insta-Stories vom Konzert zugespammt. Und Billie nur so: «D'uh!» Sogar die Armee wollte zuschauen. Oder so. Vielleicht liess sich die neue Queen of Pop mit diesem Ding auch nach Rümlang transportieren. Sie hätte es verdient. Schimun hatte am Nachmittag ein Interview mit Billie Eilish. Sie erschien mit Sonnenbrille und Schläckstengel. «Ich gebe es nie zu, wenn ich von einem Star eingeschüchtert bin», verriet Billie im Interview. Same! Auch wenn man es ihm nicht ansieht: Schimun war nervös. Das Video-Interview seht ihr morgen auf 20 Minuten. Ihr Slot um 19.30 Uhr ist eigentlich viel zu früh. So gross wie sie ist auf dem ZOA-Lineup momentan niemand. Ausnahmsweise standen zur Türöffnung mehr als dreieinhalb einsame Nasen bereit. Es muss an Billie Eilish liegen. Zwar spielt das 17-jährige Ausnahmetalent bereits um 19.30 Uhr, trotzdem ist sie die klare Headlinerin des diesjährigen Zürich Openair. Wir sind uns nicht sicher, was die SUVA zu dieser Aktion sagen würde. Unser Ticker-Schnauz Schimun fragt sich gerade, wer diese Billie Eilish eigentlich ist. Heute muss er nicht mehr alleine tickern. Kollege Neil (der gutaussehende junge Mann in schwarz, der diese Bildlegende selbst verfasst hat) quält sich trotz malträtiertem Rücken aufs Festivalgelände. Drama, Baby, DRAMA! Charli XCX beschliesst die Tent Stage am ersten Zürich-Openair-Tag. Und zwar vor richtig vielen Pop-Gläubigern, die danach noch ihre Haustiere vor diesen beiden XCX-Würfel-Altaren rituell opfern werden. Klingt alles biz unheimlich, gell? Vielleicht wäre bald mal ein XCXorzismus angebracht. Boom! Was für eine Punchline. Keine Angst, wir sind noch ganze drei weitere Tage hier, es kann nur noch wortgewaltiger werden. Mehr ist von The Chemical Brothers während der ganzen Show nicht zu sehen. Die Rave-Pioniere lassen lieber ihre Visuals sprechen. Also neben ihrem Rave. Und Rauch. Rauch über alles! So schön wie das. Wir haben es früher heute Abend untereinander mal «Zebra-Dildo» getauft. Und dachten, ihr solltet das auch wissen. Ah, eine interesierte 20-Minuten-Liveticker-Leserin. Sie rechts seht ihr später nochmals. Merkt sie euch also. Auf dem Gelände gibts einen Stand, an dem man sich Zöpfli flechten lassen kann. Eure Livetickerer Neil und Schimun werden diesen Service am Donnerstag einhunderttausendprozentig in Anspruch nehmen. Die Tent Stage mag bei Jorja Smith nicht so rappelvoll sein, wie es sich die Soulengländerin sonst von ihren Auftritten gewohnt ist, aber ... ... das vermag ihr Lächeln kein Bisschen zu trüben. Die Bühnen-Deko stammt sehr ziemlich sicher aus den Resten der Visuals, die alt-J nach ihrer 2018er Tour zum Restmüll gebracht haben. Der Mittwochshimmel gibt sich furchtbar grau. Aber zum Glück auch furchtbar trocken. Weils nicht 30, sondern eher 20 Grad hat, haben sich Royal Blood fürs Tenue Pulli entschieden. Respektive fürs Tenue Jäckli-mit-Goldketteli-und-Schnute. Bis auf die letzten Songs, für die Background-Sängerinnen die Bühne betreten, bleibt das Brighton-Duo unter sich. Also unter sich und dem Sex-Gong zwischen den beiden. Der Sex-Gong wird dann auch gebührend beklatscht. Und gefötelet. Und ge-...peacefingert? Viva! Zäck, erinnert ihr euch noch an sie links, die auf einem Foto weiter vorne rechts zu sehen war? Hier ist sie wieder. Halt einfach links. Weil fuck the system. Man geht schliesslich nicht nur der Musik wegen ans Zürich Openair, sondern auch for the 'gram. Wie gesagt: for the 'gram. Das Gesicht, wenn die Likes danach reinpurzeln wie Besoffene nach dem Ausgang aus dem Uber. Nein, diese drei Festivalbesucher versuchen nicht vergeblich, mit ihren Händen ein Herz zu formen. Sie formen mit ihnen ZOA, quasi die Initialen des Zürich Openair. Was für ein Glück, dass Foti-Oski diesen Moment per Zufall eingefangen und auf jeden Fall nicht selbst inszeniert hat. Hüstel. Warten auf den Lieblingsact. Oder darauf, bis die Kollegin endlich ihr Whatsapp abgeschickt hat. Vorbildlich: Den Timetable stets ready haben. Sie haben so! viel! Freude! dabei, Geld von eurer EC-Karte abzubuchen. Landro aus Biel eröffnet das Zürich Openair 2019. Traditionell vor einem etwas locker verteilten Publikum. Aber hey: Einer muss ja den Anfang machen und der Pop-Rapper hat gespielt, als wären 10'000 (mindestens!) da. Und die Anwesenden haben so laut geklatscht, als wären sie 10'000 (mindestens!). Ganz so trippy ist die Decke der Tent Stage eigentlich nicht. Aber Fotografen-Darling Oski weiss eben, wie man sie richtig in Szene setzt. Die Hemden von The Amazons werden nur noch von ihrer Indie-Bein-Stampftauglichkeit übertroffen. Das lockt auch schon ordentlich Festivalgänger an. Gehört zu einem von uns begleiteten Festival wie Fluchen und Bier-Huldigungen: Oskis obligatorischer Motiv-in-der-Sonnenbrille-Spiegeln-Shot. Jedes Jahr die Gretchenfrage am Zürich Openair: Öffnet das Gelände rechtzeitig? Wir waren auch überrascht, aber ja, es ging tatsächlich pünktlich los, ... ... was eigentlich aber gar nicht so eine grosse Rolle spielt, weil: Am Zürich Openair herrscht nachmittags meist noch gähnende Leere. Obwohl es zum Start trocken war, sieht man auf dem Gelände wegen der gestrigen Sintflut Schlammpfützen. Das bizli Matsch ist für alte Festival-Hasen aber absolut vernachlässigbar. Während der nächsten Tagen soll es ausserdem nicht mehr regnen, im Gegenteil, es sieht nach perfektem Openair-Wetter aus. Mal schauen, ob auch das berüchtigte Cashless-System mitspielt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wigorand am 21.08.2019 17:41 Report Diesen Beitrag melden

    Müllberge

    Zurückbleiben werden wie immer riesige Müllberge, Zelte, die nach einmaligem Gebrauch einfach stehengelassen werden und kaputte Felder, auf denen kein Grashalm mehr wächst. Und eine Woche später geht die Instagram-Generation wieder fürs Klima demonstrieren. Genau mein Humor!

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  • Werner am 21.08.2019 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Gampel

    Das Zürcher Open-Air ist nicht der grosse Abschluss. Das ist klar Gampel! Zürich ist einfach noch ein Festival für möchtegerne.

    einklappen einklappen
  • Annemarei Kantenbreit am 21.08.2019 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hampel

    Möge sich Rucola auf all Euren Speisen befinden!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rose am 25.08.2019 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Danke shy + neil!

    Danke furs tickern :) endlich mal was lesewertes und lustiges auf dieser seite. bis nachstes jahr!

  • M. Otzer am 25.08.2019 08:25 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Ein sinnfreier und übermässig proklamierter Anlass neigt sich endlich dem Ende zu, so dass hoffentlich wieder über wichtige Dinge auf unserer Kugel berichtet wird.

  • Overloaded am 25.08.2019 00:10 Report Diesen Beitrag melden

    Herpes verloren?

    Ja klar .... herpes ist dna gebunden. Aber Fieber und Grippen weniger aggressiv

  • Detlef Denker am 24.08.2019 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld. Ihr Luschen!

    Naja, wer am ZOA19 ist, hat definitiv das coolste Musikfestival 2019 verpasst! Gruss vom MidA Aarau.

  • Neumann am 24.08.2019 22:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nee

    Wer möchte Herpes? Ich kann aushelfen. Bitte einfach melden.