Newcomerin Laurel

26. Oktober 2018 16:54; Akt: 26.10.2018 16:54 Print

«Liebe kann auch hässlich sein»

von Donika Palaj - Mit ihrem neuen Album «Dogviolet» ist die britische Sängerin Laurel jetzt auf Tour. Nächster Halt: Zürich. Uns erzählt sie, wie sie Shows, Liebe und Gesundheit unterwegs unter einen Hut bekommt.

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Newcomerin Laurel (24) aus England ist gerade mit ihrem Album auf Tour. Nächster Stop: Zürich. Sie und ihre Band treten am Freitag in der Amboss Rampe auf. «Leider werde ich nichts von der Schweiz mitkriegen», sagt sie. «Wir werden den ganzen Tag beschäftigt sein. Am Abend bei der Ankunft haben wir eine kurze Bandprobe vor dem Konzert. Und am nächsten Tag müssen wir frühmorgens wieder weiter.» Ihr neustes Album heisst «Dogviolet» und handelt von «Liebe und Hass», wie sie selbst sagt. Für den Titel musste sie recherchieren: «Ich habe lange nach dem passenden Namen gesucht und fand ihn schliesslich in einem Buch über Blumen. Er gefiel mir sehr. Das Hundsveilchen passt zum Thema meiner Songs. Es ist zwar hübsch, hat aber auch eine unschöne Seite: keinen Geruch. Es ist so wie die Liebe. Auch wenn Liebe ein schönes Gefühl ist, kann es hässlich werden.» Apropos Liebe. «Ich habe einen Freund», sagt sie am Telefon. «Er sitzt gerade neben mir und begleitet mich für ein paar Tage auf meiner Tour.» In ihrer Beziehung laufe es gut, sagt sie. Während sie auf Tour ist, versuchen die beiden, so gut es geht, in Kontakt zu bleiben. «Wir besuchen uns auch gegenseitig regelmässig.» «Sehr viel hat sich geändert», meint Laurel, seit sie die erste Single im Jahr 2013 herausgebracht habe. «Ich weiss jetzt besser, was ich will. Meine Musik drückt jetzt besser aus, wie ich bin und was ich mag. Und ich mache auch viel rockigere Musik.» Die Sängerin hat nie einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen: «Ich habe mich schon immer nur auf die Musik fokussiert.» Ihre Vorbilder sind Florence and the Machine und Maggie Rogers. «Die machen super Pop-Musik und haben aber einen alternativen Twist. Das gefällt mir.» Auf der Bühne zu stehen, sieht sie gelassen: «Ich fühle mich einfach sehr wohl.» Vor dem Konzert nehmen sie und ihre Band es deshalb sehr ruhig: «Wir essen zusammen, ab und zu gibts ein Glas Wein. Es ist sehr gechillt, ein Ritual haben wir nicht.» Bisher war Laurel nur mit ihrer Gitarre unterwegs, doch für diese Tour hat sie erstmals eine Band an ihrer Seite. Mit ihr versteht sie sich bestens: «Ich habe sehr viel Spass mit meiner Band. Wir haben sehr viele Insider-Jokes auf denen die besten Erlebnisse der Tour beruhen.»

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Sie ist Grossbritanniens aufsteigender Star im Musikbusiness. Sängerin Laurel (24) feiert schon erste Hit-Erfolge und ist mit ihrem kürzlich erschienenen Album «Dogviolet» gerade auf Tour. Am Freitag kommt sie mit ihren Indie-Pop-Klängen und ihrer Hammerstimme nach Zürich. Sie und ihre Band spielen in der Amboss Rampe.

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«Während der Tour kann es ganz schön stressig werden», verrät sie uns. «Aber ich gebe mir viel Mühe, fit zu bleiben, gesund zu essen und genug zu schlafen. Ansonsten wird es schwierig, jeden Tag zu singen.» Der Liebe schadet das viele Unterwegssein nicht: «Ich habe einen Freund. Während ich auf Tour bin, besucht er mich regelmässig und begleitet mich für ein paar Tage.»

«In der Liebe kann es hässlich werden»

Apropos Liebe: Ihr neues Album handelt von «Liebe und Hass», wie es Laurel auf den Punkt bringt. Den Albumtitel «Dogviolet» (zu Deutsch: Hundsveilchen, genau!) habe sie in einem Blumenbuch gefunden: «Er hat mir sofort gefallen. Denn diese Blume passt zum Thema meiner Songs. Sie ist zwar hübsch, hat aber auch eine unschöne Seite: keinen Geruch. Sie ist so wie die Liebe. Auch wenn Liebe ein schönes Gefühl ist, kann es hässlich werden.»

In der Bildstrecke erfährst du, wie Laurel tickt, wovon ihre Lieder handeln und was sie so auf ihrer Tour erlebt hat. Das Konzert findet im Rahmen der Blue Balls Night in der Amboss Rampe Zürich statt. Alle Infos gibts hier.

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  • marko 33 am 27.10.2018 11:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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