Security-Check und Goodie-Bag

22. Februar 2019 14:45; Akt: 22.02.2019 15:22 Print

14 Fakten zu den Oscars 2019

In Hollywood dreht sich am kommenden Sonntag wieder alles um den goldenen Jungen namens Oscar. Hier sind die 14 spannendsten Fakten zur diesjährigen Verleihung.

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(45) gemeinsam für einen Film vor der Kamera – und beide haben für die drei Filme jeweils eine Oscar-Nominierungen erhalten. 2010 waren sie für «The Fighter» (Christian Bale gewann den Award für den besten Nebendarsteller) und drei Jahre später für «American Hustle» (im Bild) nominiert. In diesem Jahr dürfen Adams und Bale erneut für ihre Rollen in «Vice» auf je einen Goldjungen hoffen. Bill Kaulitz ist zwar nicht für einen Award nominiert, darf aber dennoch eine wichtige Aufgabe am Tag der Oscars übernehmen. Für ProSieben wird der 29-Jährige am Sonntag mit auf dem roten Teppich stehen und das Geschehen rund um die Verleihung kommentieren. Der Sänger unterstützt damit das Team um Steven Gätjen (46), Annemarie Carpendale (41) und Viviane Geppert (27). «Bill Kaulitz lebt seit Jahren in Los Angeles und weiss genau, welche Blüten der Hype in der Oscar-Woche treibt», teilt der Sender in einer Mitteilung mit. Auf SRF 2 begrüsst «G&G»-Moderatorin Nicole Berchtold (40, hier im Bild mit SRF-Filmexperte Philippe Klemenz) für die Liveübertragung der Oscar-Nacht eine Handvoll Studiogäste: Schauspielerin Sabina Schneebeli (55), Regisseur und Oscarpreisträger Xavier Koller (74), Filmproduzent Joel Jent (36) sowie Enno Reins, Filmexperte SRF Kultur. hält derzeit den zweifelhaften Titel der Schauspielerin mit den meisten Oscar-Nominierungen ohne Sieg. Insgesamt sechs Mal durfte die 71-Jährige bereits vergebens auf ... ... einen Award hoffen. In diesem Jahr ist sie zum siebten Mal nominiert – und geht sogar als Favoritin in der Kategorie beste Schauspielerin für ihre Rolle in «The Wife» ins Rennen. sind 2019 vier der fünf nominierten Schauspieler, die reale Personen in Filmen gemimt haben. So wie Mahershala Ali in «Green Book». mit dem Streifen «Roma» eine Nominierung in der Kategorie bester Film ergattern konnte. noch nie als Schauspielerin gearbeitet. Nun darf die 25-Jährige auf einen Award in der Kategorie beste Hauptdarstellerin hoffen. In jeder der vier Schauspiel-Kategorien könnte eine Darstellerin oder ein Darsteller gewinnen, der in einer Rolle einer lesbischen, schwulen oder bisexuellen Figur zu sehen war. Bei den Baftas gewannen etwa Olivia Colman und Rachel Weisz, die in «The Favorite» ein Liebespaar spielten und auch Rami Malek (im Bild) für seine Darstellung des bisexuellen Freddie Mercury. von fünf Nominierten auf bis zu 10 erweiterte. Damit sollten mehr . . Gewonnen hat sie bislang aber keinen Award. nominiert. Seit der Einführung der Kategorie im Jahr 2001 haben Fortsetzungen jedoch erst selten gewonnen. Der letzte war «Toy Story 3» 2010. blieb die Nominierung in der Kategorie für die beste Regie allerdings verwehrt. Laut BBC soll ein teilweise vernichtender Bericht in der «New York Times» darauf Einfluss genommen haben, dass der 44-Jährige nicht nominiert wurde. Cooper wurde dafür kritisiert, dass er im Interview nicht darüber sprechen wollte, welchen Einfluss sein persönliches Leben auf den Film hatte. hat am gleichen Tag Geburtstag (30. Januar) wie Dick Cheney, den er in «Vice» porträtiert. Filme müssen nicht mehr in der Award-Saison veröffentlicht werden, um die Aufmerksamkeit der Academy zu erhalten. So ist etwa «Black Panther» nominiert, der bereits letzten März in den US-Kinos anlief, ebenso wie «BlackKklansman» vom vergangenen August. «The Wife» mit Glenn Close wurde bereits 2017 am Zurich Film Festival gezeigt. Die Schauspielerin erhielt damals den Golden Icon Award des ZFF. Jedes Jahr erhalten die anwesenden Hollywood-Stars einen Goodie-Bag. 2018 war dieser mit Artikeln im Wert von 100'000 Dollar gefüllt – Gutscheine für Mini-Ferien, Fitnessstunden und teuren Schmuck inklusive. Am Sonntag können sich die Stars ebenfalls auf ein pralles Goodie-Bag im selben Wert-Bereich freuen. Gemäss Vox stecken diesmal zu «Phobienbekämpfung» drin. Die Geschenktäschli werden von einer unbekannten Werbefirma gepackt und haben mit der eigentlichen Oscar-Academy nichts zu tun.

Zum Thema
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Wenn am 24. Februar die 91. Oscars verliehen werden und sich die höchste Liga der Hollywood-Stars im Dolby Theatre in Los Angeles einfindet, wird nichts dem Zufall überlassen. Nicht nur im Veranstaltungssaal laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Über die ganze Stadt spannt sich gemäss Gala.de, die vor Ort berichtet, seit Tagen ein unsichtbares Sicherheitsnetz.

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Am Tag der Verleihung gilt in Los Angeles die allerhöchste Sicherheitsstufe, die auch vor den Stars nicht haltmacht. So werden Gäste wie Bradley Cooper (44) oder Lady Gaga (32) vor ihrem Gang über den roten Teppich von Spezialeinheiten durchleuchtet: Agenten durchsuchen zunächst den Innenraum der Limousinen, klappen die Sitze um, öffnen die Motorhauben und untersuchen mit Spiegeln sogar die Unterseite der Autos.

Security-Check bei der Ankunft

Sobald die Hollywood-Prominenz samt Begleitung, Pressesprechern und Assistenten aus dem Auto aussteigt, werden sie zu einem unglamourösen Zelt geführt. Dort müssen sie sich einer ausgiebigen Sicherheitskontrolle unterziehen – ähnlich wie beim Security-Check am Flughafen. Ausgebildete Polizeihunde sollen allfälligen Sprengstoff erschnüffeln.

Gegenüber Gala.de erklärte die stellvertretende Leiterin des Los Angeles Police Department: «Das Bombenkommando, die Luftüberwachung durch Helikopter und Polizisten mit Hunden werden den Einsatz unterstützen.»

Angst vor Terroranschlag

Rund 500 Beamte werden am Sonntag im Einsatz sein und weitere Sondereinheiten sowie Scharfschützen positionieren sich auf den Dächern der umliegenden Gebäude.

Grund für die enorme Sicherheitsprozedur: Ein Saal voller Promis, Tausende Schaulustige vor dem Theater und ein Millionenpublikum vor dem TV könnten Extremisten als perfektes Ziel für einen Terroranschlag sehen.

Weitere Fakten zur kommenden Oscar-Verleihung erfährst du oben in der Bildstrecke.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Netflixer am 22.02.2019 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Netflix

    Ich bin zufrieden dass Netflix existiert und Hollywood nicht mehr eine Monopolymacht ist...

  • Damian am 22.02.2019 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gäähn, amerik. Filme

    Schaue auf Netflix eigentlich nur noch europäische Produktionen. Die sind halt schon deutlich besser wie der US-Mainstream-Schrott.

  • AxelSchweiss am 22.02.2019 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausgezeichnet

    Opinions over numbers of course..

Die neusten Leser-Kommentare

  • AxelSchweiss am 22.02.2019 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausgezeichnet

    Opinions over numbers of course..

  • notes713 am 22.02.2019 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    a star is born

    Ich denkde der Film wurde nur wegen der Darsteller nominiert. Aber kaum wegen ihrer Leistungen. Ich habe schon lange nicht mehr ein so schlechten Streifen gesehen!

  • Netflixer am 22.02.2019 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Netflix

    Ich bin zufrieden dass Netflix existiert und Hollywood nicht mehr eine Monopolymacht ist...

  • Damian am 22.02.2019 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gäähn, amerik. Filme

    Schaue auf Netflix eigentlich nur noch europäische Produktionen. Die sind halt schon deutlich besser wie der US-Mainstream-Schrott.