19. April 2005 13:43; Akt: 19.04.2005 13:52 Print

Paléo Festival: Rammstein, Kravitz und Jamiroquai

Rammstein, Lenny Kravitz, Jamiroquai, Franz Ferdinand und der fast 85-jährige Sitar-Virtuose Ravi Shankar sind die Stargäste an der 30.

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Ausgabe des Paléo Festivals in Nyon.

Zum Jubiläum hat sich das Festival eine Verjüngungskur verordnet, wie die Organisatoren am Dienstag bekannt gaben. Rock, französisches Chanson und World Music bilden Schwerpunkte, aber auch Reggae und HipHop sind mit von der Partie.

Aussergewöhnliche Höhepunkte bilden der Auftritt des alten Beatles-Vorbilds Ravi Shankar am Eröffnungsabend, die musikalisch- pyrotechnisch-visuelle Show der deutschen Gruppe Rammstein am 22. Juli und Auszüge aus Verdis Nabucco am Schlusstag.

Mit Spannung erwartet werden ausserdem der amerikanische Doyen des Funk George Clinton, die britische House-Gruppe Faithless und die schwedischen Rocker von Mando Diao. Die Schotten Franz Ferdinand treten in Nyon exklusiv auf.

Das französische Chanson wird unter anderem vertreten durch gestandene Stars wie Hugues Aufray, der vor 40 Jahren die Franzosen mit Bob Dylan bekannt machte oder Bernard Lavilliers, der etwa gleichzeitig die musikalische Bühne betrat.

Junge «alte» Bekannte sind Mickey3d, die 2001 in Nyon ihre ersten Schritte machten, Luke, die ein Jahr später ihr Début gaben und Kyo, die hier letztes Jahr begeisterten. Habitués sind auch Ex- Indochine-Mitglied Daniel Darc und der frühere Gitarrist von Téléphone, Louis Bertignac. Die 23-jährige Neuenburgerin Lole gilt es erst noch zu entdecken, ebenso die Franko-Rocker Gomm.

Jazz, Swing und Bollywood-Kitsch

Jamie Cullum bringt eine Prise Jazz in die Asse-Ebene, Pink Martini etwas Swing. Die Franzosen Sinsemilia, die Jamaikaner von Israel Vibration und Tiken Jah Fakoly von der Elfenbeinküste präsentieren verschiedene Facetten des Reggae.

Das Village du monde 2005 fokussiert auf Asien und bietet syrischen Tanz-Derwischen, Zigeunern, einer Blaskapelle aus Rajasthan und Trommlern aus Japan Auftrittsmöglichkeiten.

Eine Kuriosität ist Pascal of Bollywood, ein gebürtiger Franzose: Er spricht zwar die indischen Sprachen kaum, hat aber die grössten Film-Hits aus Bollywood phonetisch auswendig gelernt und begeistert damit fast eine Milliarde Inder.

Notiz: www.paleo.ch Gegenüber bsd094 sind die letzten drei Abschnitte neu

(sda)