Neues Album?

14. Juli 2014 07:37; Akt: 14.07.2014 12:59 Print

Pete Doherty lässt die Libertines auferstehen

Ursprünglich ging es nur ums Geld: Für eine Million Pfund spielte Pete Doherty ein Konzert mit seiner alten Band. Anscheinend kommen die Jungs aber besser klar als erwartet.

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«Ich habe finanzielle Probleme», sagte Pete Doherty im April zur israelischen Zeitung «Ynet». Das Geld sei der Hauptgrund, warum er sich zu einer Reunion-Show mit den Libertines überreden liess. «Es ist zurzeit sehr schwierig für mich, Nein zu sagen», rechtfertigte er sich.

Nicht alle Fans goutierten diesen angeblichen Ausverkauf, irgendwie wollte der kommerzielle Hintergedanke nicht zum Geist der Libertines passen. Nun scheint Dohertys Rückkehr zu seinen musikalischen Wurzeln aber auch aus künstlerischer Sicht Früchte zu tragen. Kurz nach ihrer riesigen Comeback-Show im Londoner Hyde Park liessen er und Bandkollege Carl Barât die Bombe platzen: The Libertines wollen ein neues Album aufnehmen.

Kann sich Doherty zusammenreissen?

Nach ihrer unschönen Trennung 2004 schien das Werk von Doherty und Barât, quasi eine Vorzeige-Bromance, unvollendet zu bleiben. Die Band hatte nur zwei Alben veröffentlicht – das zweite entstand während Dohertys wildester Zeit: Damals heroinabhängig tauchte der Sänger nur selten im Studio auf. Barât dirigierte die Band da schon alleine.

Das nach der Band betitelte Album stürmte zwar die britischen Charts, die Libertines waren allerdings längst dem Untergang geweiht. Als Doherty dann auch noch in die Wohnung von Barât einbrach, hatte dieser endgültig genug: Er löste die Band schweren Herzens auf. Der Kontakt mit seinem ehemals besten Freund beschränkte sich auf wenige SMS pro Jahr – eine Reunion schien lange Zeit ausgeschlossen.


In «Can't Stand Me Now» verarbeiteten Pete Doherty und Carl Barât ihre schwierige Zeit. (Quelle: Youtube.com / RoughTradeRecords)

Danach verlor sich das Traumduo Doherty-Barât aus den Augen. Pete gründete die Babyshambles, Carl die Dirty Pretty Things. Es folgten Soloalben beider Ex-Libertines – an die Magie der gemeinsamen Zeit kamen jedoch beide nicht mehr heran.

Der finanzielle Anschubser scheint nun aber tatsächlich zu einer Versöhnung zu führen. Dieses Wochenende standen die Libertines erneut auf der Bühne – Wange an Wange teilten sie sich ein Mikrofon, wie in der guten alten Zeit. Die Bromance lebt, The Libertines sind zurück. «Nächstes Jahr muss es so weit sein», sagte Carl Barât zum britischen «NME». Doherty will nicht mehr so lange warten: «Ich denke, im Oktober bis November werden wir das neue Album schreiben und aufnehmen.» Man möchte ihm glauben. Bei den Libertines weiss man allerdings nie, was morgen passiert.

(nei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • a lady am 14.07.2014 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dieses gewisse männliche etwas..

    huch Pete, i love you :) trotz Drogenrausch und grossen Fehlern. ich liebe einfach seine Stimme, seine Musik und der Typ an sich, er hat einfach was..

  • arslan am 14.07.2014 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    isses denn wahr???

    jaja..und dann kommt dummerweise mal wieder eine Kate Moss,oder das Heroin vorbei,und dann ist alles wieder anders.. Wenn ich so arbeiten würde..gut,ich brauch ja auch keine Kohle für Drogen,aber trotzdem.

  • MoneyBrothers am 14.07.2014 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Whoretines

    immer diese Pseudo-Anarchisten. Benutzen das nur für die Selbstdarstellung. Na jetzt kommt er wieder zu Geld. Nun kann er sich endlich den goldenen Schuss setzen, damit wir diese Punk-Marionette nicht länger aushalten müssen. Die schwimmen nur wie Fettaugen auf der kapitalistischen Suppe.

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  • arslan am 14.07.2014 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    isses denn wahr???

    jaja..und dann kommt dummerweise mal wieder eine Kate Moss,oder das Heroin vorbei,und dann ist alles wieder anders.. Wenn ich so arbeiten würde..gut,ich brauch ja auch keine Kohle für Drogen,aber trotzdem.

  • MoneyBrothers am 14.07.2014 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Whoretines

    immer diese Pseudo-Anarchisten. Benutzen das nur für die Selbstdarstellung. Na jetzt kommt er wieder zu Geld. Nun kann er sich endlich den goldenen Schuss setzen, damit wir diese Punk-Marionette nicht länger aushalten müssen. Die schwimmen nur wie Fettaugen auf der kapitalistischen Suppe.

  • a lady am 14.07.2014 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dieses gewisse männliche etwas..

    huch Pete, i love you :) trotz Drogenrausch und grossen Fehlern. ich liebe einfach seine Stimme, seine Musik und der Typ an sich, er hat einfach was..