Streaming dominiert

07. Februar 2020 09:37; Akt: 07.02.2020 09:37 Print

2019 streamte jede Person in der Schweiz 1400 Songs

Der Verband der Schweizer Musiklabels IFPI hat die Zahlen zum Musikjahr 2019 veröffentlicht. Wir ziehen für dich die wichtigsten und spannendsten Erkenntnisse aus der trockenen Statistik.

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So wird in der Schweiz mittlerweile hauptsächlich Sound konsumiert: Audio- und Videostreaming haben 2019 satte 68 Prozent des hiesigen Musikmarktes ausgemacht. Was 2019 auf dem Schweizer Musikmarkt sonst noch los war, erfährst du auf den folgenden Slides: Das waren die Top-10-Singles und Alben des gesamten letzten Jahres. mit «She Got Me». . Fast aber nicht ganz gleich lautet der Songtitel von : «Calma». «Sweet But Psycho» von der Schweizer Jahrescharts. verpasst mit «Bad Guy» nur ganz knapp die Top Five. . Privat zusammen glücklich, im Job gemeinsam erfolgreich: . Gerade erst trat in der Schweizer Jahreshitparade mit «Someone You Loved». Country, but make it fashion: «Old Town Road» von Newcomer . Oh, stimmt, den Song gabs 2019 ja auch noch: Mit «Shallow» sangen sich ! Und schon sind wir bei den zehn erfolgreichsten s nicht sehr sexy betiteltes Featuring-Monster «No. 6 Collaborations Project». «Mosaik» von Schlager-Star . Der (in der Westschweiz sehr wahrscheinlich weitaus bekanntere) französisch-griechische Rapper . Das . Und der Soundtrack zum Film steht auf aus – der jüngere Herr links wurde 2009 Zweiter bei «American Idol». Zusammen treten sie am 28. Juni im ausverkauften Zürcher Hallenstadion auf. Nicht nur wie hier am Zürich Openair begeisterte . Ihr Letzigrund-Konzert vom 22. August 2020 ist ausverkauft, für den Tag danach haben sie eine Zusatzshow angesetzt. Entsprechend erfolgreich sind für «Büetzer Buebe». Schweizer Kulturgut: . Fast hätten . Denn am Industrial-Koloss der 2019er Longplay-Charts.

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Jeder Schweizer hat letztes Jahr 1400 Songs gestreamt

Der digitale Musikmarkt boomt. Grund dafür ist der Erfolg der Streamingdienste. So wurde vergangenes Jahr in der Schweiz ganze 12 Milliarden Mal gestreamt.

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Das heisst: Jede in der Schweiz wohnhafte Person hat sich 2019 durchschnittlich über 1400-mal auf Streaming-Plattformen wie Spotify einen Song angehört (also wenn jede Schweizerin und jeder Schweizer Musik streamen würde – was ja nicht der Fall ist).

Während die Umsätze aus dem Download-Geschäft wie schon die Jahre zuvor gesunken sind, haben jene aus Audio- und Videostreaming um 26 Prozent zugenommen. Sie machen nun 68 Prozent des Schweizer Musikmarktes aus – fast doppelt soviel wie die Downloads in ihrem Rekordjahr 2012.

Streaming macht es den hiesigen Musikern schwer

Obwohl der Schweizer Musikmarkt vergangenes Jahr das stärkste Wachstum seit 1999 verzeichnete, bringt der Erfolg der Streamingdienste auch Herausfordeurngen für hiesige Labels und Künstler mit sich.

«Mit den neuen Abo-Modellen ist praktisch das gesamte Weltrepertoire für die Musikfans so leicht wie nie zuvor abrufbar, wodurch der Konkurrenzdruck steigt», so Lorenz Haas, Geschäftsführer der IFPI Schweiz.

Ausserdem würden viele Anbieter keine Schweizer Acts in ihre Playlists aufnehmen. Das mache es den hiesigen Musikern schwer, sich auf den Plattformen zu behaupten.

Der Vinyl-Hype ist vorbei

Der Umsatz von physischen Tonträgern wie CDs sinkt schon seit Jahren und machte 2019 in der Schweiz nur noch 19 Prozent des Musikmarkts aus.

Die einzige Ausnahme waren bisher Vinyl-Schallplatten, die in den vergangen Jahren ein kleines Comeback erlebt haben. Dieser Hype schien letztes Jahr jedoch auch vorbei zu sein: Der Umsatz stagnierte.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werni am 07.02.2020 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm...

    ...ich kaufe immer noch CDs. Wer hat also MEINE 1400 Songs??? Was soll so eine Statistik, die gar nicht stimmt, da ich sicher nicht der Einzige bin, der noch ein Cover und die Informationen will, wer die Instrumente spielt! es sind noch lange nicht Alle so Oberflächlich!

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  • Bibi am 07.02.2020 10:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsch

    Stimmt nicht, ich streame nichts!

  • Fraz am 07.02.2020 11:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn!

    Gar nicht wahr! Ich bin eine Person und habe 0 Songs gestreamt. Immer diese einfältigen Statistiken die nichts, aber auch rein gar nichts aussagen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Genau So am 08.02.2020 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit

    Kann gar nicht sein Meine Eltern kennen das gar nicht so was für eine scheisse erzählen Sie hier

  • Musik für heute am 07.02.2020 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    kann mich mal

    Ich geh jetzt und lege eine Langspielplatte auf meinen Plattenteller. Dann setze ich mich hin und höre Musik. Digitales Gesabber egal wie, kann mich mal.

  • mark am 07.02.2020 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nichts

    ich streame nichts. unterwegs ist verzicht angesagt. ich habe kein flat-abo.

  • Eskaile am 07.02.2020 16:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Streaming ist einfacher.

    Ja, wir haben es verstanden. Ihr kauft lieber CD's. Mimimi

  • Ihre Werbung hier. am 07.02.2020 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Spotify FTW

    Ich hab es soeben mal überschlagsmässig nachgerechnet. Mit der Annahme, dass ein Lied 3min dauert, so Pi mal Daumen, hätte ich im letzten Jahr fast 27000 Lieder gehört, was im Schnitt ca. 74 Lieder jeden Tag sind. Mathematisch hätte ich diese 1400 Lieder nach etwa 18 Tagen bereits durch. Spotify finde ich 1000x besser als der Quark, der ständig im Radio läuft. Und wer sich Gedanken macht wie die Künstler zu ihrer Kohle kommen...die sollten mehr Live spielen, ich zb. kaufe an fast jedem Konzert ein T-Shirt oder anderen Merch.