Vampire Weekend

15. Mai 2019 21:35; Akt: 15.05.2019 21:35 Print

Die Indie-Helden feiern ein fulminantes Comeback

Die US-Band lotet seit den Nullerjahren Genregrenzen aus. Auf dem vierten Album geht die Rechnung besser auf denn je – auch in den Charts.

Der Clip zu «Harmony Hall» vom neuen Album «Father of the Bride». (Quelle: Youtube / Vampire Weekend)
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In den USA steht «Father of the Bride» in der ersten Woche auf Platz eins. Es ist die bisher beste Verkaufswoche eines Gitarren-Albums in diesem Jahr. In der Schweiz reichte es immerhin für einen Einstand auf Rang 15.

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Die vierte Platte knüpft zurzeit nahtlos an Vampire Weekends frühere Erfolge an. Mit «Cape Cod Kwassa Kwassa» und dessen damals noch ungewohntem «Africa fusion»-Genre landete die an der New Yorker Columbia University gegründete Band 2007 erstmals auf der renommierten Jahresbestenliste des «Rolling Stone».


Vergangene Woche spielte die Band zusammen mit Haim in Jimmy Fallons «The Tonight Show». (Quelle: Youtube / Vampire Weekend)

Zürcher Konzert im Juli

2014 gewann sie für ihr drittes Album «Modern Vampires of the City» einen Grammy. Und sechs Jahre nach dem letzten Release sind Vampire Weekend heute zwar um ein Gründungsmitglied ärmer – Multiinstrumentalist Rostam Batmanglij (35) hat die Band 2016 in Freundschaft verlassen –, doch ihr Spiel mit dem inzwischen so verbreiteten Genremix hat die Band längst perfektioniert.

«Father of the Bride» verwebt mühelos Americana mit Afrika-Gitarren, Gastauftritte von Danielle Haim (30) und The-Internet-Gitarrist Steve Lacy (20) loten das Genre-Feld weiter aus.

Am 8. Juli bringen Vampire Weekend ihren «Melting Pot Pop», wie der «Guardian» es treffend beschreibt, für eine erste Clubshow seit 2008 in die Schweiz zurück. Tickets fürs Konzert im Zürcher Volkshaus sind bei Starticket erhältlich.


Aus der Kategorie «Weisch no?»: «A-Punk», der Indie-Dauerbrenner der New Yorker aus dem Jahr 2008. (Quelle: Youtube / Beggars USA)

(mel)

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