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08. Februar 2019 10:35; Akt: 08.02.2019 11:06 Print

Folk-Pop direkt aus der Schweiz

von Benjamin Stuber - Trotz noch junger Bandgeschichte durfte die Zürcher Folk-Pop Band «Eyebrows of Death» bereits einige Erfolge verbuchen.

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Im Sommer 2016 trafen sich Janosz Prelicz, Noemi von Felten und Moritz «Moe» Zgraggen in der Band der Pädagogischen Hochschule in Zürich. Die stimmende Chemie verleitete das Dreigespann zum Gedanken, ein eigenes Kleiderlabel zu gründen. Aufgrund der fehlenden Fähigkeiten wendeten sich die drei Vollblutmusiker dann aber einer von ihnen zweifellos beherrschten Branche zu – der Musik. Etwas von ihrer ursprünglichen Kleiderlabel-Idee blieb hängen – die Eule als Logo. Ein nicht ganz trockener Abend in der Zürcher Innenstadt und die Tatsache, dass alle Bandmitglieder entweder grosse Augenbrauen haben oder gar keine, verlieh der Band anschliessend den eingängigen Namen. Mit den ersten Veröffentlichungen entwickelte sich auch die Musik von den Todesbrauen immer weiter – der Country rückte in die Ferne während der Folk-Pop immer aktueller wurde.

Die heute fünfköpfige Band bestehend aus den Mitgliedern Janosz Prelicz (A-Gitarre und Lead Vocals), Anina Doebeli (Lead Vocals), Noemi von Felten (Harfe), Moritz Zgraggen (E-Gitarre und Trompete) und Dennis Blassnig (Drums) kann in der noch jungen Bandgeschichten bereits Auftritte an namhaften Orten vorweisen. Nebst Konzerten in der Photobastei in Zürich, beim BalconyTV oder am Stolzen Openair erreichten die leidenschaftlichen Musiker das Finale des MyCokeMusic Contest 2017.

Auch die Zukunft der «Eyebrows of Death» dürfte allen Musikinteressierten gefallen – die aktuell mehr als interessante Verschmelzung verschiedenster Instrumente zu eingängigem und mitsingbarem Folk-Pop soll in Zukunft durch die ein oder anderen elektronischen Einflüsse erweitert werden. Die neue Zusammenarbeit mit dem Produzenten Henrik Amschler, welcher unteranderem mit dem Schweizer Latin-Musiker Loco Escrito und den Rappern Mimiks und Capital Bra zusammengearbeitet hat, ist Zeichen genug, sich die Musik von «Eyebrows of Death» anzuhören. Noch Ende dieses Jahres wird die nächste, fünf Song starke EP erscheinen. Es lohnt sich also die Kanäle der jungen Schweizer Band gebannt zu verfolgen.

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