«The Green Lantern»

12. Dezember 2011 20:09; Akt: 12.12.2011 20:14 Print

Die Erde liegt nicht in den besten Händen

Irgendwie müssen die Superhelden zu ihren Superkräften kommen. Wieso also nicht durch einen magischen Ring? Das hat ja schon bei «Der Herr der Ringe» funktioniert.

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Grünliberaler Superheld: Ryan Reynolds kämpft als Green Lantern für intergalaktische Freiheit.

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Hier geht es aber nicht um Zauberer und Hobbits. Sondern um den Piloten Jordan, der von einem grünen Licht erfasst wird, das ihn zur Absturzstelle eines Raumschiffs transportiert. Dort liegt einer der letzten aktiven Green Lanterns, einer Art Weltraumpolizei, im Sterben.

Von dem Ausserirdischen wird Jordan zum Green Lantern des Raumsektors 2814 ernannt, womit die Erde gemeint ist. Bloss ist Jordan alles andere als pflichtbewusst. Als ein neuer Gegner namens Parallax das Gleichgewicht der Kräfte im Universum auszuhebeln droht, liegt das Schicksal der Erde nicht gerade in guten Händen. Doch wie schon Spider-Man sagte: Mit Superpower kommt super viel Verantwortung. Und so wächst Jordan in seine Aufgabe hinein – mit Unterstützung seiner Pilotenkollegin und Sandkastenfreundin Carol.

Unter James-Bond-Regisseur Martin Campbell wurde der DC-Comic aus den 1940er-Jahren mit viel Spezialeffekten für die Gegenwart aufgerüstet. Die Story mutet zwar gar hanebüchen an – aber ist gerade deshalb auch (unfreiwillig) witzig. Oder anders gesagt: ­Superhelden-Edeltrash.

«The Green Lantern», mit Ryan Reynolds, Blake Lively, Regie: Martin Campell.

(phz/20 Minuten)