«Alien vs. Predator»

19. April 2005 04:49; Akt: 18.04.2005 20:14 Print

Bühne frei für die Ausserirdischen

HORROR – Ein bekanntes Format auf MTV heisst «Celebrity Death Match». Darin steigen Prominente als Comicfiguren gegeneinander in den Ring und geben sich bis zum bitteren Ende auf die Nuss.

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Das hat Hollywood auf eine Idee gebracht: Gehen einem die Ideen aus, lässt man einfach zwei beliebte Charaktere aufeinander los. Das ging zwar schon bei «Freddy vs. Jason» in die Hosen, aber davon liess man sich bei «Alien vs. Predator» nicht abschrecken.

Wie die «Alien»-Filme spielt «Alien vs. Predator» vorwiegend im Halbdunkeln: 700 Meter unter dem Eis wird eine Wärmequelle entdeckt, die sich als riesiger, labyrinthischer Pyramidenkomplex mit ägyptischen, kambodschanischen und aztekischen Architektureinflüssen entpuppt. Eine internationale Crew soll das Geheimnis erkunden. Die hartgesottenen Profis sehen sich aber bald von Aliens und den sie jagenden Predators bedroht.

Regisseur Anderson verzichtet von Beginn weg auf Figurenzeichnung oder Storyaufbau und überlässt den ausserirdischen Bestien die Bühne. Zu Recht: Etwas anderes als ein trashiges und völlig sinnfreies Action-Spektakel hat man vom Showdown zweier Kult-Monster auch nicht erwartet.

Sinnvoll sind dagegen die DVD-Features. Neben einem stündigen Making-of und einer alternativen Eröffnungssequenz gibts eine ganze DVD mit Bonus-Material in Hülle und Fülle.

Philippe Zweifel

«Alien vs. Predator» mit Sanaa Lathan, Raoul Bova, Regie: Paul W. S. Anderson. Videophone.