27. April 2005 04:57; Akt: 26.04.2005 20:38 Print

«24 – The Game»: Ein Tag im Leben von Jack Bauer

24 Stunden in den Schuhen von Jack Bauer: Die Spielumsetzung der TV-Serie «24» machts möglich. 20 Minuten hat sich das Game im Entwickler-Studio angeschaut.

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Die Journalisten kamen aus ganz Europa: In der englischen Universitätsstadt Cambridge konnte erstmals das Spiel «24» in Augenschein genommen werden. Gezeigt wurden Ausschnitte aus dem Gameplay sowie viele Cut-Scenes, die so genannten Film-Zwischensequenzen.

Hauptattraktion: Praktisch alle bekannten Gesichter der Serie inklusive ihrer Stimmen konnten für das Game verpflichtet werden, zuvorderst Kiefer Sutherland als Jack Bauer. «Er ist so sehr beschäftigt, dass es schwierig war, an ihn ranzukommen», verrät Mark Green, der Kommunikationschef des Spielstudios. Ohne ihn wäre aus dem Spiel jedoch nichts geworden.

Es hat geklappt: Zu allererst fällt die getreue Umsetzung der hektischen Atmosphäre der TV-Serie auf. Dazu wurden dieselben stilistischen Elemente verwendet: die laufende Uhr, die zeitgleiche Darstellung parallel stattfindender Ereignisse, die verwackelte Kamera und die Musik.

Spieler erleben in 24 Episoden «einen dieser Tage», an denen alles drunter und drüber geht. Schiessereien, Schleichmissionen und Verfolgungsjagden gehören ebenso dazu wie stressige Verhöre von wimmernden Verhafteten. Der Zeitdruck, die Verräter, die doppelt gemoppelten Verwirrspiele und die Cliffhanger am Ende jeder Stunde tragen zusätzlich zum «24»-Gefühl bei. Fazit: Der erste Eindruck überzeugt; wie sich das Game spielen lässt, muss sich aber erst noch zeigen.

Jan Graber