«Piranhas»

14. März 2011 22:57; Akt: 14.03.2011 20:02 Print

Nackte Frauen und gefrässige Fische

Einen Weissen Hai, das wissen wir dank Steven Spielberg, erledigt man am besten mit Sprengstoff. Doch wie ­bekämpft man Tausende von Piranhas?

Piranha - Trailer
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Diese Frage muss sich Julie Forester stellen. Die Polizistin versucht vergebens, Feriengäste vom Baden in einem See zu warnen, in dem die Killer-Fische ihr Unwesen treiben.
Ein Erdbeben hat die Piranhas aus einer prähistorischen Unterwasserhöhle direkt in ein Freizeitparadies befördert, dessen Bewohner wirklich zum Anbeissen sind: leichtbeklei­dete Studenten, die über die Spring-Break-Ferientage zum Partymachen angereist sind.

«Piranha» huldigt dem aquatischen Tierhorror der 70er-Jahre. Herausgekommen ist ein deftiger Cocktail aus Splatterkomödie und pubertärem Sexfilm (so sind verschiedene Pornodarstellerinnen in Neben- und Statistenrollen zu sehen). Tra­shig ist das aber nur auf der Oberfläche. Dramaturgisch und technisch ist der Film perfektes Spannungs­kino.

Gewarnt werden muss weniger vor den nackigen Frauen als vor den gefrässigen Fischen. Wenn diese die Weichteile der enthemmten Jugend anknabbern, dürfte der eine oder andere Zuschauer die geplanten Strandferien wieder streichen.

(phz/20 Minuten)