Pamela Mendez

28. Februar 2011 22:59; Akt: 28.02.2011 20:29 Print

Was macht Pamela besser als die anderen?

von Niklaus Riegg - Es passiert nur alle paar Jahre: Ein Schweizer Künstler taucht aus dem Nichts auf – und verzaubert alle. 2011 macht das Pamela Mendez.

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Traumwandlerische Sicherheit: Pamela Mendez (23). (Foto: Matthias Willi für 20 Minuten Friday)

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Seit 20 Minuten Ende Januar über ihr Album «I Will Be Loved» berichtete, überschlägt sich die Kritik mit Lobeshymnen – und das zu Recht. Doch was macht Pamela besser als die anderen?

■ Sie hat eine verdammt gute Single im Gepäck. «Bubble Bubble» ist unbeschwert, ohne seicht zu sein, und eingängig, ohne plump zu sein. Der Song wandelt mit traumwandlerischer Sicherheit auf dem schmalen Grat zwischen Formatradio-Hit und cleverem Indie-Ohrwurm.

■ Das Album hält, was die Single verspricht. Auch wenn die Auskopplung der wohl eingängigste Song auf der Platte ist – «I Will Be Loved» ist gefüllt mit kleinen Perlen. Egal ob der Countrysong «Empty House», das rockigere «More» oder das starke «Makeup»: Keine Schweizerin vereinte in den letzten Jahren so viele starke Songs auf ihrem ersten Album.

■ Ihr Auftreten. «Ich war immer am glücklichsten, wenn ich singen konnte», erzählte die 23-Jährige im Interview mit
20 Minuten Friday. Trotzdem merkt man ihr den sie durchdringenden Weltschmerz auf der Bühne an. Sie hat Persönlichkeit, sie bleibt sich selbst.

■ Ihr Team. Mit Luk Zimmermann von Lunik steht ein extrem erfahrener Mentor und Produzent hinter ihr. Als Mitglied von Lunik und Labelchef von Bands wie Bonaparte oder Monorev kann er Pamela nicht nur als Musiker, sondern auch karrieretechnisch unterstützen.