Hayden Panettiere

22. Februar 2011 17:53; Akt: 22.02.2011 17:53 Print

«Heroes»-Heldin und kaltblütige Mörderin

Hayden Panettiere ist froh, dass sie die Serie «Heroes» hinter sich lassen kann und sorgt mir ihrem blutigen Streifen schon wieder für viel Gesprächsstoff.

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Der junge US-Fernsehstar wurde in der Rolle der quirligen Cheerleaderin in der Serie berühmt, die von 2006 bis 2010 gedreht wurde.

«Ich war erst 16 als 'Heroes' begann, ich bin mit dieser Show aufgewachsen. Das war meine Familie und ich habe einen recht grossen Teil meines Lebens dort verbracht. Diese Jahre zwischen 16 und 20 sind wichtig, weil man sich als Person wirklich verändert und zu sich selbst findet», erzählte die hübsche Aktrice der Zeitung «USA Today».

Obwohl ihr die Rolle eine Menge Ruhm eingebracht hat, findet die Schauspielerin, dass es Zeit sei, nach neuen Erfahrungen Ausschau zu halten. Ihre nächste Rolle wurde bereits kontrovers diskutiert, denn sie spielt die verurteilte Mörderin Amanda Knox in dem Fernsehfilm: «Amanda Knox: Murder on Trial in Italy», der diese Woche in den USA vorgestellt wurde.

«Kann ich bei Dir schlafen?»

Panettiere ist sehr aufgeregt, denn die Rolle war eine ausserordentliche Herausforderung. «Ich meine das nicht negativ. Es ist gut, wenn man lange junge Rollen übernehmen kann. Aber nachdem ich vier Jahre lang in einer Show war, in der ich eine Schülerin und Cheerleaderin gespielt habe mit diesem ganz amerikanischen Image, so freue ich mich jetzt als Schauspielerin etwas ganz anderes zu machen. Jetzt bin ich erst einmal glücklich, meine Flügel auszubreiten.»

In dem aktuellen Streifen muss das Mädchen die meiste Zeit Handschellen tragen. Während sie das nicht besonders beängstigend fand, plauderte die Freundin von Box-Star Wladimir Klitschko aus, wovor sie Schiss habe: «In 'Heroes' bin ich ja tausend Mal gestorben, also sind Handschellen auch nichts Besonderes. Ausserdem kann man die ziemlich leicht ausziehen», so die Künstlerin, und weiter: «Als wir in Italien 'Amanda Knox' filmten, haben meinen Freundin und ich uns einen Horrorfilm angeschaut. Ich bin schön brav bis um drei in meinem Bett geblieben, aber dann bin ich auf Zehenspitzen in ihr Zimmer getappt und habe gefragt: 'Kann ich bei Dir schlafen?'», erzählte Hayden Panettiere, «Ich grusele mich wirklich gerne, aber das war dann doch zu viel.»

(Cover Media/sim)