«Paradise Hotel»

29. August 2019 04:52; Akt: 29.08.2019 04:52 Print

Mia, was hältst du von den sexistischen Sprüchen?

Seit Folge eins strotzt die Reality-Show «Paradise Hotel» nur so von sexistischen Aussagen. Die Zürcher Kandidatin Mia Madisson scheint dies nicht zu stören, wie sie sagt.

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Seit Dienstag ist die Schweizer Ex-«Bachelor»-Kandidatin Mia Madisson beim deutschen Streamingdienst TV Now zu sehen. Die 22-Jährige ist ins «Paradise Hotel» von RTL eingezogen und sorgt bereits am ersten Tag für mächtig Wirbel. Die der Schweizerin aus der ersten Folge haben wir auf den folgenden Slides zusammengefasst. Im Vorstellungsvideo nimmt Mia keinen Blatt vor den Mund: Ihre Mit-Kandidatinnen zeigen sich geschockt, die Männer erfreut. So funktioniert die Dating-Welt im «Paradise Hotel». Wissen wir nicht, liebe Mia. Wir haben auch nicht ganz verstanden, was du eigentlich sagen wolltest. Eine Ankündigung, die sicher nicht zu viel verspricht: , eröffnete Mia das Anmach-Game. Beim «Blind Kissing» lernte Mia die männlichen Gäste über nonverbale Zungenakrobatik kennen. Grossmaul Elyas konnte dabei nicht überzeugen – überhaupt nicht. Autsch! Gesagt, getan – aber dazu mehr im letzten Slide. Beim Schweizer «Bachelor» freundete sich Mia mit Kandidatin Mandy an. Im «Paradise Hotel» interessieren sie die weiblichen Konkurrentinnen bis jetzt herzlich wenig: , freute sie sich nach ihrem ersten Einzelgespräch mit Germain. Und mit der Hitze in Mexiko hat dieses Feuer sicher nichts zu tun. Germain will gleich mal wissen, auf welchen Typ Mann Mia eigentlich so scharf ist. . Na, immerhin! Wer noch «Gute Nacht» sagt, ist so 2018. Heutzutage lässt man nur seine Lippen sprechen, wie Mia und Miguel beweisen. Kurz vor dem zu Bett gehen, knutschen die beiden (sie haben sich nur wenige Stunden davor kennengelernt) wild herum. Mias Erklärung:

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Die Datingformate von RTL zählen nicht zur intellektuellen Elite der Fernsehunterhaltung und Trash-TV lebt nun mal von seinen äusserst einfach gestrickten Charakteren. Mit einer neuen Kuppelshow geht der deutsche Sender jedoch weit über die gesellschaftliche (Schmerz-)Grenze von «Der Bachelor» oder «Temptation Island» hinaus.

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Im «Paradise Hotel», in dem sich zeigefreudige Singles zu Heteropaaren (gleichgeschlechtlich gibts bei Kandidaten wie Salvatore und Jacqueline «einfach nicht im Kopf») zusammenschliessen und um 20'000 Euro kämpfen, stehen nämlich frauenverachtende Kommentare an der Tagesordnung.

Untermalt werden die sexistischen Sprüche mit dem übertriebenen Gebalze der Männer. Ihr einziges Ziel in der Villa: Sex – und zwar ganz nach dem Motto: Komme, was wolle! Denn: «Was soll ich (sonst) mit ner Frau? Soll ich nur dastehen und reden?»

Frauen sollen gehorchen und sind ein Sexobjekt

Damit machte Ex-Kandidat Aaron bereits in der ersten Folge deutlich, dass in der TV-Show eine Frau (für ihn) in erster Linie keine Person, sondern nur ein Sexobjekt ist.

Auch sein Kollege Germain hält nicht viel vom weiblichen Geschlecht – zumindest nicht in einer Beziehung. «Die Frau muss wissen, dass der Mann mehr zu sagen hat. Sie muss ihm gehorchen.» Eine Aussage, der sein «Paradise Hotel»-Flirt Mia Madisson etwas abgewinnen kann – zumindest zum Teil.

Mia findet sexistische Aussagen nicht schlimm

«Ich weiss, wie er es meint, und deswegen stimme ich ihm zu. Nicht, dass eine Frau gehorchen muss, sondern, dass der Mann in einer Beziehung die Hosen anhaben soll», so die 23-Jährige zu 20 Minuten.

Erst seit Dienstag ist die Zürcherin in der Reality-Show auf TV Now zu sehen. Und schon jetzt zeigte sie alles von sich – ungewollt, wie sie sagt: «Ich wusste nicht, dass sie meine Brüste zeigen. Und es ist nicht gerade geil.» Jetzt sei es aber passiert.

Ihre Familie soll «Paradise Hotel» nicht sehen

Tabus kennt Mia keine. Vor allem nicht in Sachen Männer. Deshalb stehe sie auch dem Sex im «Paradise Hotel» offen gegenüber. «Wenn es sich ergibt, dann sollte man es einfach machen», findet sie. Nur bei einer Sache hört bei Mia der Spass im TV tatsächlich auf – «und zwar bei Gewalt».

Trotz ihrer skandalösen Auftritte im Schweizer und deutschen TV ist sich Mia ihrer Vorbildfunktion bewusst. Ihre Message an ihre Fans: «Man soll sich zeigen, wie man ist, und sich nicht verstellen.» Mias Familie hat ihren ersten Auftritt in der Datingshow noch nicht gesehen. «Ich möchte auch nicht, dass sie es sich ansehen.»

Mias beste Sprüche aus ihrer Folge liest du oben in der Bildstrecke.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • @Ineminemu am 29.08.2019 06:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Zukunft

    Mia braucht das, ich denke ihr Ende ist im Bordell oder dient als Strassenschwalbe. Ihre Eltern sind sicher Stolz und vorallem die Verwantschaft.

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  • RHB am 29.08.2019 07:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Exhibition

    Es ist sehr erschreckend, zu was sich Frauen und Männer für Geld so hingeben. Entwürdigend vor allem in einer Zeit, in der die Gleichberechtigung ein zentrales Thema ist. Primitiver geht es wohl nicht mehr. Das ist in meinen Augen Prostitution.

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  • Vater am 29.08.2019 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfache Frage

    Wenn sie doch so offen ist und dafür steht- warum soll es die Familie dann nicht sehen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • R.K. am 29.08.2019 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mitleid

    Ich habe wirklich Mitleid mit dem Mädchen. Sie lechzt so verzweifelt nach Anerkennung, die sie nie erhalten wird. Sie glaubt, sie ist cool, dabei blamiert sie sich nur aufs Übelste. Sie glaubt, sie sei sexy, weil sie nicht mal versteht, dass es mehr als nur zwei Silikonbrüste benötigt, um erotisch und interessant zu sein. Für wahre Erotik benötigt man nämlich Stil und ein Mindestmass an Bildung. Mädchen, wann wachst Du endlich auf und merkst, dass dieser Weg Dich nirgends hinführt? So wirst Du weder beruflich erfolgreich noch wirst Du einen Mann finden, der es ernst mit Dir meint.

  • jana am 29.08.2019 14:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Intelligentes Fräulein

    Naja wer glaubt dass sie nur aus Silikon besteht hat schon recht, aber ihr Gehirn ganz sicher nicht. Diese Frau macht Geld indem sie sich so präsentiert in der öffentlichkeit, ich denke privat ist sie anderst. viele sind geschockt über solche Aussagen die sie von soch gibt weil es Menschen gibt die wirklich dem Trash Format glsuben schenken. Alles geskriptet liebe Menschen die all den Sätzen glauben, so kann man heute auch Geld machen, und wer Geld macht - macht etwas richtig für sich selbst.

  • D.DM am 29.08.2019 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm

    Wie nötig muss man es haben?

  • Zhar Cast BL am 29.08.2019 11:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer nichts kann...

    Verbaut kiloweise Silikon in seinen Körper und macht auf Skandalnudel. Es gibt einfach viele, die wünschen sich einen Stern am Schweizer Promihimmel und diese jungen Dame möchte es sogar in Deutschland schaffen. Schlechte Publicity ist immernoch Publicity. Man muss im Gespräch bleiben. Oder kann mir einer sagen weshalb die das Preisgibt, weshalb ihr Zungenpiercing beim Blasen ein Vorteil hat? Und nein, kalte und harte Piercings sind beim Blasen nicht toll. Ich mags nicht. Wieso gibt es Frauen, welche an dieses Märchen glauben?

  • Swisshoopz am 29.08.2019 11:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    True

    Die Quittung wird irgendwann mal kommen, und zwar kann sie jetzt Geld verdienen (aber was ist der Preis) und irgendwann mal ist sie vergessen und wer sie dan noch kennt wird sich nur and das erinnern. Für mich nichts wert!