5 Fakten zum Spin-off

11. Juli 2019 04:47; Akt: 11.07.2019 08:29 Print

Im «Game of Thrones»-Prequel gibts Direwolves

Erscheinen wird die nächste «Game of Thrones»-Serie frühestens 2020. Der Schöpfer der Buchvorlage plaudert aber jetzt schon spannende Details aus.

«Game of Thrones» ist bekannt, beliebt und berüchtigt für seinen lächerlich hohen Verschleiss an wichtigen Figuren. Ob im Prequel auch Publikumsliebling um Publikumsliebling den Kopf verlieren wird? (Video: Glomex/Tamedia)

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Knapp zwei Monate oder ein Sechsteljahr sind seit der allerletzten Folge von «Game of Thrones» vergangen. Die meisten dürften das «enttäuschende» Finale also mittlerweile verdaut und sich mit den grossartigen neuen Staffeln von «Dark» und «Stranger Things» getröstet haben.

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Wenn das der Fall ist, dann willkommen im Hype-Train; denn George R. R. Martin (70), Autor der Buchvorlage «A Song of Ice and Fire» und ausführender Produzent der TV-Adaptionen, hat «Entertainment Weekly» einige Details zur GoT-Prequel-Serie gesteckt, deren Pilotfolge gerade in Nordirland gedreht wird.

1. Statt der Seven Kingdoms gibts etwa 100 Königreiche


(Foto: Westeros.org/20 Minuten)

Die neue Serie spielt etwa 5000 Jahre vor den Geschehnissen der Seven Kingdoms in «Game of Thrones». Vorher war der Kontinent Westeros in neun Königreiche unterteilt, so Martin. «Wenn man weiter zurückgeht, waren es zwölf und noch früher waren es etwa 100 winzige Königreiche – und zu dieser Zeit spielt die Serie.»

Wenn es schon zwischen den sieben Reichen in «Game of Thrones» ordentlich Spannungen und schliesslich auch Kriege gab, dann wird im Prequel-Westeros wohl reinste Anarchie der Sorte «Shoppingcenter am Black Friday» herrschen. An Blut und Gedärmen dürfte es somit nicht mangeln.

2. Starks, Direwolves und White Walkers sind dabei


(Foto: HBO)

«Die Starks sind auf jeden Fall dabei», kündigt Martin gegenüber EW an. Die Vorfahren von Sansa, Arya und Ned Stark stammen schliesslich von den First Men ab, sind also ungefähr seit immer in Westeros.

Drachen, die in «Game of Thrones» eine wichtige Rolle spielen, waren vor 5000 Jahren aber noch nicht da. Andere Viecher aber schon: «Direwolves und Mammuts gab es schon damals.» Yes, Direwolves! Für die Story aber vielleicht noch wichtiger: «Natürlich sind auch die White Walkers da.»

Die Superbösewichte haben in Martins Fantasy-Universum vor 8000 Jahren (steht so im Buch-Wiki – aber vielleicht nimmts die Prequel-Serie mit den Zeitangaben nicht so genau, zwischen 5000 und 8000 liegen ja nur 3000 Jahre, hüstel) nämlich schon mal Westeros überfallen und keinen Stein auf dem anderen sowie keinen Menschenknochen auf dem anderen gelassen.

3. Die Lannisters sind abwesend


(Foto: HBO)

Die Vorfahren von Cersei, Jaime und Tyrion Lannister hatten im Westeros vor 5000 (oder 8000? Egal!) Jahren noch nichts zu melden, verrät George R. R. Martin. Der spätere Familiensitz des Klans, Casterly Rock, war deswegen aber nicht unbewohnt. Denn dort hausten damals – sinnigerweise – die namensgebenden Casterlys.

Ob im Prequel thematisiert wird, wie die Lannisters sich die hübsche Burg hoch oben auf den Klippen der Westerlands von den Casterlys erschwindelten, ist laut EW aktuell nicht klar.

4. Es gibt erneut keine Hauptfigur


(Fotos: AP/Invision/Christopher Smith, Wenn, Wenn)

Laut Martin arbeitet Showrunner Jane Goldman (49) genauso wie ihre GoT-Kollegen David Benioff (48) und D. B. Weiss (48) nicht mit einer zentralen Hauptfigur oder einer kleinen Handvoll Hauptrollen. «Es ist viel eher wieder ein grosses Ensemble.»

Natürlich: Bei «Game of Thrones» kristallisierten sich trotzdem Hauptfiguren heraus – Jon Snow hatte schliesslich einiges mehr an Bildschirmzeit als Jaqen H'ghar (wenn du jetzt fragst: «Hä, wer?», dann antworten wir: «siehst du»).

Beim Prequel könnte es ähnlich aussehen, hat HBO doch bei der Ankündigung des Casts ein (gefühltes) Augenmerk auf Naomi Watts (50, links), Naomi Ackie (26, Mitte) und Denise Gough (39, rechts) gelegt. Diese These grenzt jedoch an Wahrsagerei, da über die Figuren schliesslich noch praktisch nichts bekannt ist.

5. Der Name klingt (vielleicht) vertraut


(Foto: HBO)

Einen offiziellen Titel hat das Prequel noch nicht. Buchvorlage-Autor George R. R. Martin hatte mal «The Long Night» vorgeschlagen; so wird die Zeit der oben erwähnten ersten White-Walker-Besetzung bezeichnet. Das Problem: Die dritte Episode der finalen «Game of Thrones»-Staffel mit der gigantischen Schlacht gegen die Walkers trug genau diesen Namen.

«Ich habe mitbekommen, dass deswegen mit der Variante ‹The Longest Night› geliebäugelt wird. Also ich hätte nichts dagegen», lässt Martin wissen.

Während er das Prequel als ausführender Produzent begleitet, liegt sein Schreibfokus laut «Entertainment Weekly» übrigens aktuell ausschliesslich auf dem sechsten, zweitletzten Roman seiner «A Song of Ice and Fire»-Reihe.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jane77 am 11.07.2019 05:39 Report Diesen Beitrag melden

    Beim ersten Mal

    Sie hätten sich lieber bei der Finalen Staffel mehr Zeit gelassen als jetzt qas nachzuschieben

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  • Joooooooool am 11.07.2019 05:24 Report Diesen Beitrag melden

    D&D?

    Nach dem schlechten Ende der Hauptserie ist zu hoffen, dass die beiden die es verhauen haben dieses Mal nicht dabei sein werden oder zumindest nicht mehr mit einem grossen Einfluss. Ich weiss deswegen auch nicht ob ich mir das antue.

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  • Jon am 11.07.2019 05:44 Report Diesen Beitrag melden

    Bin gespannt auf dieses Bloodmoon

    Ich freu mich

Die neusten Leser-Kommentare

  • plazeboZH am 11.07.2019 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    naja....

    ...ich weiss nicht so recht... ich persönlich habe das mega schlechte finale (staffel 6.5/7 & 8) noch nicht so recht verdaut... versuch immer noch zu verstehen, wie man so was grossartiges, dermassen versauen kann... und es ärgert mich irgendwie, dass man mit dem Gedanken spielt, hier ein spin off zu machen... anstatt dem ganzen ein ende zu bereiten, was es wahrlich verdient hat... sind wir mal gespannt...

  • Hound am 11.07.2019 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Die Luft ist draussen, der Hype ist tot

    HBO wird massive Gewinneinbussen verzeichnen, weil D&D das ganze Fantasy-Serien-Genre in den Dreck gezogen haben. Die zwei sind unterste Schublade :D in Hollywood hoffentlich unten durch die zwei. Bei den Prequels haben sie zum Glück nicht ihre Finger im spiel

  • Leser am 11.07.2019 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Bücher

    Freue mich mehr auf die Fortsetzung der Büchervorlage.

  • Avenarius am 11.07.2019 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Die Teenie-Saga ohne Aussage

    Die Serie mit den schlechtesten Schauspielern geht weiter? Mal wieder was für Teenager. Pfff ....

  • GoT Geek am 11.07.2019 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    kleiner Tipp

    wer den Comic Zusatz "Game of Thrones: Conquest and Rebellion" gesehen hat, der weiss wie die Casterlys von den Lennisters abgelöst werden ;) Wurde bei mir als Zusatz DVD bei der 7.Staffel mitgeliefert.