Patric und Co.

13. November 2019 11:02; Akt: 13.11.2019 12:39 Print

Rafa Beutl ist Bachelor-Personalvermittler

Wird ein neuer Bachelor oder eine neue Bachelorette gesucht, ist er zur Stelle: Rafael Beutl hat schon Frieda Hodel, Eli Simic und jetzt auch Patric Haziri vermittelt.

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Der Ehemalige mit dem Neuen: Rafael Beutl hat Patric Haziri zur Kultshow «Der Bachelor» gebracht, die beiden sind inzwischen gute Freunde. Sie feiern auch privat: Patric mit Rafa und dessen Freundin Mirjam Jäger an einer Halloween-Party Ende Oktober. In Patric hatte sich Rafa geirrt: Er sei erst überzeugt gewesen, dass ein «Züri-Szeni-Giel» wie Patric Haziri kein Interesse an «Der Bachelor» habe. Rafael Beutl war der dritte 3+-Bachelor und verteilte im Jahr 2014 Rosen. Heute ist er «Bachelor-Götti», wie er selbst sagt. Eli Simic lernte Rafa bei einem Spaghetti-Plausch bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber kennen. Wochen später sagte er zu ihr: «Hey Eli, die ‹Bachelorette› wäre doch was für dich!» Frieda Hodel war die allererste Schweizer Bachelorette – eine langjährige Freundin von Rafa Beutl. Auch bei der Verpflichtung von Adela Smajic ist Rafa nicht ganz unschuldig: Die Baslerin war schon mal im Gespräch für die Rolle als Bachelorette. Es klappte nicht, ein Jahr später brachte sie Beutl wieder ins Spiel. Mit allen seinen vermittelten Schützlingen ist Rafael Beutl heute befreundet. «Wir sind eine Bachi-Familie», sagt er. Man trifft sich privat und auf offiziellen Teppichen. Hier: Adela Smajic mit Kristina Radovic. Kristina ist die Auserwählte von Ex-Bachelor Janosch Nietlispach, Bachelor des Jahres 2016. Sie und Adela verbindet eine enge Freundschaft. Vor kurzem wurde auch Patric herzlich in die «Bachi-Familie» aufgenommen. «Bachelor Bros», schrieb der Neuankömmling unter sein Foto mit Vorgänger Janosch Nietlispach. Rosen-Trio: die Ex-Bachelors Rafael Beutl und Tobias Rentsch mit Ex-Bachelorette Frieda Hodel.

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Er ist Model, Influencer, Papi, Ex-Bachelor – und heimlich auch noch Personalvermittler. Nach seiner eigenen Teilnahme in der 3+-Kuppelshow 2014 hatte Rafael Beutl bei der Auswahl der nachfolgenden Protagonisten seine Finger mit im Spiel.

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«Ich bin der Bachelor-Götti», sagt der 34-Jährige im Gespräch mit 20 Minuten lachend. «Ich hatte oft einen guten Riecher und konnte die passenden Bachelors und Bachelorettes vermitteln.» Es sind mitunter witzige Storys, die zu den Castings und späteren Verpflichtungen führten.

Wie Rafa Patric zum Bachelor machte:

«Im Frühling traf ich mich mit einer Kollegin auf einen Drink in Zürich, Patric sass am Tisch nebenan, meine Kollegin kannte ihn», schildert Rafael. Das Model in ihm dachte sofort: «Cooler, gut aussehnder Typ! Der würde in die Show passen.»

Gleichzeitig sei er überzeugt gewesen, dass ein «Züri-Szeni-Giel» wie Patric Haziri (29) kein Interesse haben würde. Beutl irrte sich. «Patric und ich liefen uns immer wieder mal über den Weg, irgendwann fragte ich ihn einfach.»

Wie Rafa Adela zur Bachelorette machte

«Okay, da musste ich nicht mehr viel machen», gibt sich Beutl bescheiden. Adela Smajic (26) sei schon ein Jahr vor ihrer Teilnahme als Bachelorette im Gespräch gewesen. Rafa kannte die Baslerin von Instagram und brachte sie dann wieder ins Spiel.

Wie Rafa Eli Simic zur Bachelorette machte:

Eine lustige Story führte Rafa Beutl zu Eli Simic (31). Sie hatte ihn einst als Bachelor für einen Spaghettiplausch in der Eventlocation gebucht, in der sie damals arbeitete. «In einer kalten Dezembernacht fuhr ich also in ein kleines Örtchen irgendwo in der Ostschweiz», erzählt Rafa.

«Es war lustig und wir verstanden uns auf Anhieb.» An einer Fashion-Show sahen sie sich dann wieder. «Da meinte ich zu ihr: Hey Eli, die ‹Bachelorette› wäre doch was für dich!»

Wie Rafa Frieda Hodel zur Bachelorette machte:

Frieda Hodel (37) war die erste Schweizer Rosenkavalierin überhaupt – und schon damals war Beutl nicht ganz unschuldig an der Verpflichtung. «Bei ihr war das ganz einfach», so Rafa. «Frieda war schon lange eine gute Freundin von mir. Ich wusste, dass sie die perfekte Bachelorette wäre. Also schlug ich sie vor.» Der Rest ist Geschichte.

Wie viel hat er damit an Prämien verdient?

Rafael Beutl hat seine vermittelten Schützlinge jeweils auch mit seinem Wissen gecoacht. «Ich bot ihnen immer meinen Support an. Sobald sie bei den Dreharbeiten waren, brauchten sie meine Ratschläge in der Regel aber nicht mehr», sagt er.

Mit allen ist er heute eng befreundet. Deshalb habe er meist auch auf eine ihm zustehende Vermittlungsgebühr verzichtet. Beim Thema Provision hält sich Beutl vornehm zurück. «Das ist eine Familienangelegenheit», winkt er ab.

So sieht er die aktuelle Staffel

Bis heute verfolgt er jede Staffel mit Argusaugen. Auch aus beruflichen Gründen: Beutl moderiert jeweils die Zusatzsendung nach der letzten Nacht der Rosen. Über seinen Kumpel Patric, den aktuellen Bachelor, sagt er: «Er macht es wirklich super! Vielleicht sogar am besten von allen Bisherigen.»

Vom Unterhaltungswert der diesjährigen Kandidatinnen ist er dagegen weniger überzeugt. Sie seien nach seinem Geschmack «zu brav» und zu «wenig zickig». «Aber Patric rockt die Show fast im Alleingang.»

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(kfi)