Berner Markus

15. März 2011 10:38; Akt: 15.03.2011 12:46 Print

Das ist Beni Thurnheers Nachfolger

Weil er ein Spiel live besser kommentierte als sein Konkurrent, ist ein 23-Jähriger «Einer wie Beni». Nun kriegt der Berner Casting-Sieger Tipps von seinem Idol.

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Markus Hubacher aus Jegenstorf (BE) ist der Gewinner der ersten Staffel «Einer wie Beni Thurnheer» des Schweizer Sportfernsehens. Hubacher musste mit seinem letzten Konkurrenten Mike Bucher am Montagabend das Challenge League Spiel FC Aarau gegen FC Chiasso live kommentieren - und überzeugte dabei nicht nur die Juroren, sondern auch die Zuschauer: Diese konnten als drittes Jurymitglied neben Claudia Lässer und Beni Thurnheer nach der ersten Halbzeit per Telefon abstimmen.

Hubacher setzte sich schliesslich insgesamt gegen 1500 Bewerber durch, die sich seit dem Aufruf zum Casting im Oktober beworben hatten. Der 23-Jährige, der bei einer Zeitung als Kundenberater arbeitet, freut sich über den Sieg: «Ich habe mich spontan für die Sendung angemeldet und bin daraufhin am 4. Dezember 2010 zum Massen-Casting nach Basel gefahren.»

Thurnheers Sprüche halfen Markus

Da der Beruf des Sportmoderators nicht nur das Auswendiglernen von Resultaten beinhaltet, mussten sich die 11 Finalisten in jeder Sendung einer anderen Herausforderung stellen. Gefordert waren Stimme und Sprechen mit Gastjuror Ernst Marcus Thomas, Fussball-Fachwissen mit Waldemar Hartmann, Kreativität und Rollenspiel mit Beat Schlatter, spontane Situationen mit Haus Leutenegger und zum Abschluss das Live-Kommentieren eines Challenge-League-Spiels.

Markus erinnert sich: «Meine härteste Prüfung war eine Aufgabe am Arosa on Ice. Claudia drückte mir ohne Vorwarnung ein Mikrofon in die Hand und schickte mich zum Interview mit den anwesenden Stars. Ich war unglaublich nervös, da ich mich auch nicht vorbereiten konnte. Beni hat es aber in solchen Momenten immer wieder geschafft, mit einem Spruch die Stimmung aufzulockern, was mir sehr geholfen hat.»

Tipps von Beni und Meeting mit Lässer

So zeigt sich denn auch vor allem einer über die Wahl von Markus erfreut: Beni Thurnheer. Dieser hatte sich selber vor 37 Jahren auch bei einem Sportmoderatoren-Casting beworben und weiss, was auf Markus zukommt: «Er darf sich nun auf keinen Fall zurücklehnen, muss noch viel lernen und sich auch weiterentwickeln - dafür braucht es eiserne Disziplin und Leidenschaft in der täglichen Arbeit.»

SSF-Programmleiterin Claudia Lässer wird sich in den nächsten Tagen mit Markus zusammensetzen, um seine Zukunft beim Schweizer Sportfernsehen zu besprechen. Auch sie ist zufrieden mit der Entscheidung: «Ich bin fest davon überzeugt, dass Markus das Schweizer Sportfernsehen bereichern wird. Wir freuen uns auf seinen ersten Einsatz hinter dem Mikrofon.»

(cap)