Diana Amft

11. Mai 2010 14:32; Akt: 11.05.2010 15:24 Print

Die «Ärztin» kann kein Blut sehen

Während die «Doctor's Diary»-Hauptfigur «Dr. Gretchen Haase» bei ihren Patienten keine Berührungsängste kennt, wird der Schauspielerin Diana Amft beim Anblick von Blut schlecht.

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Die 34-jährige Schauspielerin, die in der deutsch-österreichischen Arztserie «Doctor’s Diary» Dr. Gretchen Haase spielt, gibt zu, dass sie im wahren Leben niemals ein Weisskittel sein könnte. «Schon beim Anblick von Filmblut wird mir schlecht, da geht die Fantasie mit mir durch», verrät sie news.de. «Deswegen habe ich den grössten Respekt vor all den Ärzten und Krankenschwestern dieser Welt. Was die leisten müssen, ist unglaublich und bewundernswert. Wenn man diesen Beruf wählt, muss man mit Haut und Haar sagen: Ich will Leben retten und alles dafür tun. Und wenn man umkippt, weil man eine Spritze setzen muss, bringt es dem Patienten leider nicht so viel.»

Für «Doctor’s Diary» erhielten die Schauspieler ein intensives Training und medizinische Vorbereitung. «Die Produktion hat es zum Beispiel ermöglicht, dass wir bei einer Original-OP anwesend sein durften», erzählt die blonde Schönheit und fährt fort: «Was mich am meisten erstaunt hat, waren die Gespräche der Chirurgen. Die reden während einer Blinddarm-OP über Pauschalurlaub und über noch viel krassere Sachen. Da ist das, was wir in der Serie machen, echt noch harmlos. Zum Glück liegt der Patient in Narkose und kriegt nichts mit.»

Derzeit dreht die 34-jährige Schauspielerin («Mädchen, Mädchen») gerade an der dritten Staffel für die Ärzte-Serie und verspricht, dass auch diese wieder viel Spass und Unterhaltung zu bieten hat: «Ich bin selber ganz hin und weg von den Drehbüchern, von denen ich bislang nur die Hälfte kenne, und brenne darauf zu erfahren, wie es weitergeht», freut sich Amft.

(bang)