«Der Bachelor»

26. November 2018 20:10; Akt: 26.11.2018 22:32 Print

Fabienne und Maria kassieren schwarze Rosen

Die sechste Folge von «Der Bachelor» ist Geschichte. Caro und Ana sind raus und die Ladys fahren langsam die Krallen aus.

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Was darf in einer «Bachelor»-Staffel nicht fehlen? Die obligatorische Fremdschäm-Party auf dem Piratenschiff natürlich. Clive tut es seinen Vorgängern gleich und ladet die Ladys auf den Kahn ein. Endlich kommen dort auch die Kandidatinnen zum Zug, die in der Kuss-Statistik bislang nicht aufgeführt waren. Fabienne nutzt die Gelegenheit aus: «Ich arbeite mich vom Nacken zum Gesicht vor.» Bei den Küssen bleibt es auf der Party nicht. Der Bachelor muss anhand des Pos mit verbundenen Augen erraten, welche Kandidatin er vor sich hat. Das Spiel gefällt dem Hahn im Korb: «Man spürt die Frauen so einfach besser.» Wo er Recht hat, hat er Recht. Aber Clive hat noch nicht genug Recherche betrieben, um die nächste Entscheidung treffen zu können: Er holt sich Hilfe von der aktuellen Bachelorette Adela. Die Baslerin soll den Kandidatinnen «von Frau zu Frau» auf den Zahn fühlen. Ihre Beziehung zu Gewinner Cem hielt jedoch bekanntlich nur wenige Wochen – wie qualifiziert sie für die Expertenrolle ist, sei also dahingestellt. Adela verliert bei ihren Nachforschungen keine Zeit und stellt direkt die Frage aller Fragen: «Wer ist wirklich für den Bachelor hier?» Natürlich strecken alle anwesenden Ladys fast ohne zu zögern auf. Wäre auch schön blöd, hier eine andere Antwort zu geben. Doch Fabienne (vorne links) muss – wie so oft – der Idylle ein Ende setzen. Man könne nicht allen trauen, lässt sie Adela wissen. Konkret meint sie mit ihren Anschuldigungen Maria. Die Deutsche spielt laut Fabienne ein falsches Spiel, weil sie zu Hause eigentlich einen Freund habe. Adela geht der Sache auf den Grund und kommt zum wenig hilfreichen Ergebnis: Entweder ist Maria eine gute Schauspielerin oder Fabienne lügt. «Ich weiss nicht, was mein Bauchgefühl sagt», fasst Adela mit ernstem Blick zusammen. Cool, merci. Währenddessen in der Wüste von Marokko: Clive hat einige Kandidatinnen zum Buggyfahren eingeladen. «Das ist nichts Schwieriges», behauptet er vor der Fahrt selbstbewusst. Kurze Zeit später liegen Sanja und er im Sand, weil der Bachelor zu schnell um die Kurve gefahren ist. Dummerweise streckt er beim Sturz auch noch seinen Arm aus dem Fenster. Doch Clive beisst selbstverständlich auf die Zähne – und obwohl er sich zunächst sicher war, dass sein Arm gebrochen sein muss, sind es dann doch nur ein paar leichte Blessuren: «Ich habe keinen Riss im Knochen.» Ah und Sanja ist übrigens gänzlich verletzungsfrei davongekommen. Der Bachelor sucht das Gespräch mit Maria, um herauszufinden, ob sie zu Hause wirklich einen Freund hat. Detektiv Clive glaubt, sie zu durchschauen: «Sie hat oft geblinzelt und gelacht. Wenn mich jemand so etwas fragen würde, dann würde ich nicht lachen.» Weit daneben liegt er nicht, denn Maria gibt zu, dass sie eine Woche vor Drehbeginn mit einem anderen Mann etwas hatte. «Aber es war eine einmalige Sache», versichert sie. So oder so – Clive bleibt verwirrt. Bei der Nacht der Rosen müssen Maria und Fabienne deshalb gemeinsam vor den Bachelor treten. Letztere sieht sich immer noch als Opfer und schmollt: «Das ist nicht mehr fair!» Die beiden Frauen bekommen schliesslich beide eine schwarze Rose. Bei einem Date in der nächsten Folge entscheidet sich, welche der zwei Wacklerinnen nach Hause muss. Konkurrentin Carolin (rechts) gönnt Fabienne das Eigentor: «Sie hätte einfach mal ihre Fresse halten sollen.» Doch auch die Situation der deutschen Influencerin ist nicht gerade rosig. Sie hat beim Po-Fühlen auf dem Piratenschiff nicht mitgemacht und erhält dafür nun die Quittung: Clive schickt sie wegen zu wenig Einsatz nach Hause. Auch Ana (rechts), laut dem Bachelor die «heisseste aller Frauen», geht in puncto Rose leer aus. Ihr Rat in Richtung Kamera: «Lass dich nicht von schönen grünen Augen verführen.» Damit meint sie glaubs Clive. Die letzte Rose geht somit an Mia. Sie habe während der Entscheidung gebetet, dass sie weiterkommt – einfach, um Ana eins reindrücken zu können. Für ihre Erzfeindin hat sie am Ende deshalb nur noch den Mittelfinger übrig. Wenn das Clive sieht! Hier fallen vier Dinge auf. 1. ist die Umgebung neu – «Der Bachelor» hat seinen obligatorischen Umzug von Thailand nach Marokko hinter sich. 2. fehlt eine Lady – Carolin liegt krank im Bett. 3. ist Amanda riesig und 4. sind Mias Plüschfinken ziemlich grossartig. Ob Amandas Grösse beim ersten sportlichen Wettkampf dieser Episode einen Vorteil gegenüber Carolina bedeutet? Weil, ja, Clive respektive die «Bachelor»-Macher lassen die Ladys mal wieder gegeneinander antreten – ist schliesslich Standardprozedere bei jeder vernünftigen Partnersuche. Die Gewinnerin bekommt eine weisse Rose und damit die Möglichkeit, das Date einer anderen Kandidatin zu crashen – was Amanda (zusammen mit Mia) ja auch ohne Freipass super hinbekommt. Beim Rennen zu Land (auf den Beinen) und zu Wasser (auf dem Jetski) triumphiert dann tatsächlich Amanda – und Carolina gibt sich völlig unerwartet (hüstel) als schlechte Verliererin. Classy, wie sie nun mal ist, zeigt sie den beiden zwei Mittelfinger, als sie in Richtung Einzeldate davondüsen und kündigt an: «Es wird noch Krieg geben.» In der neuen Ladys-Behausung wird derweil um die besten Schlafplätze gekeift wie damals in der Jugendherberge auf der Primarschulreise. Und Ana datet Fabienne mit dem neusten «Bachelor»-Gossip up: Mia soll auf Clives Flöte gespielt, seine Banane geschält, die Palme gewedelt haben. Fabienne weiss von noch heisseren Gerüchten: Die beiden sollen bereits zusammen den horizontalen Mambo getanzt haben. Nun, in der Liebe und im Spiel ist ja bekanntlich alles erlaubt – und «Der Bachelor» ist schliesslich beides. Wie praktisch fürs TV-Drama, dass Mia und Kunstbusenfreundin Sanja genau jetzt Wind von den Flötenspiel- und Hüftschwunggerüchten bekommen und die beiden Gossip-Girls zur Rede stellen. Langes Gezicke, kurzer Sinn: Die Streithennen beschliessen, sich aus dem Weg zu gehen. Kein Problem, bei so einem Format. Absolut kein Problem. Die Gerüchte beschäftigen später ... ... auch Maria und Mona. Letztere findet: «Rummachen, okay, aber dass er Sex hatte, glaube ich nicht. Ich fände es auch scheisse von ihm, wenn er hier alle mal ausprobiert, auch im Bett oder so.» «Im Bett ausprobieren» ist glaubs die herzigste Umschreibung für einen One-Night-Stand, die wir je gehört haben. Hach. Apropos ausprobieren: Das macht Clive (zumindest zungentechnisch) beim Einzeldate mit Alisha. Ausgiebig. Jesses, er hört praktisch nicht mehr auf. Clive! Wir erröten. Sein Urteil: «Sie hat sehr weiche Lippen.» Gibt es eigentlich Leute mit harten Lippen? Sollte man dann nicht besser einen Arzt aufsuchen? Am nächsten Tag lädt Clive zum Sandboarden. Oder wie es treffender bezeichnet werden sollte: Frauen mit wenig Schamgefühl ohne passendes Schuhwerk und geschlossene Bindung auf ein Snowboard in der Wüste stellen, von einer Düne runterschubsen und zusehen, wie sie eine nach der anderen auf die Nase und in den Sand fliegen. Ist ja schon okay, dass ihr uns unterhalten wollt, 3+, aber wenn ihr die Mädels so offensichtlich vorführt, ist das etwas zu viel Zirkus – sogar für uns Trashnudeln. «Du hast den grössten Sexappeal von allen» – sollte Clive jemals den Fuss auf der Flirtbremse gehabt haben, hat er ihn spätestens jetzt weggenommen. Sehr zur Freude von Ana, die der Bachelor zum Dinnerdate eingeladen hat. Wir freuen uns schon auf die frischen Gerüchte, die dieses Kompliment zweifelsohne nach sich ziehen wird. Der Clivester einzeldatet im Akkord: Jetzt ist Carolin dran, die sich von ihrer Lebensmittelvergiftung (witzig, so lautet auch unsere Ausrede, wenn die Party am Wochenende mal wieder zu hard war, um am Montag gleich wieder ins Büro zu gehen) einigermassen erholt zu haben scheint. Die beiden stellen ... ... die Hoverboard-Szene aus «Back to the Future 2» nach. Auch wenn das in der Show nicht so bezeichnet wird. Aber es ist eindeutig. Und jetzt entschuldigt uns, wir durchforsten die anderen vier bisherigen «Bachelor»-Folgen nach weiteren «Back to the Future»-Referenzen – wir sind da glaubs einer hotten Metastory auf den Fersen. Szenenwechsel zur Nacht der Rosen – «ich mach mir fast in die Hosen», meint Sanja und beschert uns einen schönen Reim. Clive räumt gleich mal mit den Blas- und Stossgerüchten auf: «Ich hatte mit niemandem Sex.» Ja, auch wir wollten nach diesem Statement wegzappen, weil laaangweilig, aber: Wir müssen dir ja noch sagen, wer diesmal blumenlos abreisen muss. Sexappeal-Ana hat ja schon mal eine Rose. Zum Unmut von Mia, die sie als «respektlos» bezeichnet, während sie selbst, na ja, sagen wir: nicht der Gandhi unter den Kandidatinnen ist. Aber: Wir labern zu viel. Wie Clive, wenn er einer der Ladys runterbetet, wie toll sie doch ist und wie schön er es findet, dass sie ihn «in ihr Herz hat schauen lassen» – nur, um sie dann abzuservieren. So, wie er es mit Mona tut. Und mit Carolina, laut dem Bachelor eine «unglaubliche Frau». Er bezweifelt, dass sie auch eine ruhige Seite hat und wir können ihn für einmal sehr gut verstehen. Dass wir das noch erleben dürfen. Weiter so, Clive! Wir sehen uns nächste Woche, du zuverlässiger Hiobsbotschafter. Ist es die freizügigste, verruchteste und billigste Folge der diesjährigen «Bachelor»-Staffel? Womöglich, aber alles der Reihe nach. Clive lädt zu einem abenteuerlichen Dreier-Date in den thailändischen Dschungel. Ana, Seda und Maria werden vom Bachelor auf einer Schnur quer durch den Urwald geschickt. Mit dieser Challenge möchte er sehen, wer sich etwas traut, denn «in der Liebe muss man sich auch überwinden». Klar. Aber zuerst will Clive mit einer kleinen tierischen Erfrischung starten. Zum Mut-Antrinken, sozusagen. Anas Reaktion: «Welcome to the Dschungel – for real!» Und Maria hofft, dass sie die Schlange nicht essen müssen. Aber keine Angst, Ladys, ihr müsst das Zeug nur Trinken, quasi Dschungelcamp for real. «Vielleicht rutscht das ... ... Köpfchen mit in den Hals», sagt Clive, bevor er den ersten Schluck direkt aus der Flasche nimmt. Sein Urteil: «Man schmeckt die Schlange ein bisschen». Anschliessend sind die drei Kandidatinnen dran. Jede nippt. Clive ist stolz. Sie wurde ja letzte Woche von Mia und Amanda in die Waschküche gesperrt (völlig normales Verhalten bei erwachsenen Menschen) und hat darum ihr Date mit Clive verpasst – jetzt darf Maria es nachholen. Die beiden spulen das gewohnte «Uf was luegsch du binere Bezüchig?»- und «Warum häts mit früenere Bezüchige nöd klappt?»-Laberprogramm ab. «Einfach nur wunderschön», findet die deutsche Programmiererin. Beim Znacht eröffnet Maria, dass Anfang letztes Jahr ihr Grossvater gestorben und ihre Grossmutter daraufhin zum Pflegefall wurde, weshalb sie nach Freiburg zurückkehrte und sich um sie kümmerte. Das erzeugt Nähe, welcher die zwei danach im Meer frönen. Währenddessen tüfteln die anderen Kandidatinnen in der Bachelor-Villa an einem Geschenk für den Bachelor. Sie wollen Clive wieder einmal überraschend. Gut, dass sie Mia und Sanja im Team haben. Die beiden machen sich nämlich sofort auf ins Rotlichtviertel von Chaweng (Ko Samui), wo sie eine mehr oder weniger erotische Burlesque-Show auf die Beine stellen. Mit verbundenen Augen wird Clive in ein thailändisches Varieté-Theater gelotst, wo Sanja, Mia, Amanda, Bellydah und Fabienne bereits in aufreizenden Dessous auf ihn und ihre Konkurrentinnen warten. «Das, was wir hier jetzt machen, wird er sicher nie vergessen», meint Amanda aus Los Angeles vor ihrem Auftritt. Das denken wir auch. Aber für den Bachelor und eine Schnittblume in der ... ... Nacht der Rosen geben die vier Frauen alles. Vor allem Bellydah. Mia gibt sogar so viel, dass der Stuhl unter ihr und Clive zusammenbricht. Das klingt ein bisschen nach Kalkül der Produktionsfirma – warum sonst wurden solch billige Plastikdinger (wir sind immer noch bei den Sitzgelegenheiten) auf die Bühne gestellt, wenn im Club hochwertige Sessel und Sofas rumstehen? Einzeldate-Time für Bellydah: Die Barkeeperin erzählt, dass sie «eher der Beziehungsmensch» ist und mal verlobt, dieser Ex aber sehr aggressiv war. Ausserdem wuchs sie nicht bei ihrem Mami, sondern ihrem Grosi auf. Schwierige Vergangenheit – Clive, der seine Kindheit im Heim verbrachte, kennt das und lobt Bellys Offenheit: «Das macht sie grad viel sympathischer.» Aber nicht sympathisch genug zum Knutschen – ein böses Rosennacht-Omen? Weil Carolin (links) in der letzten Folge neu dazugekommen ist und Mona bislang mit Zurückhaltung glänzte (ausser, wenn sie «spontan» und mehrmals mit Belly rumgemacht hatte), dürfen sie jetzt mit dem Bachelor schifflifahren. Und tauchen. Die Helme, die aussehen, als wären sie einem «Micky Maus»-Heft als Extra beigelegt worden, sollen das Atmen unter Wasser ermöglichen. Da niemand ertrinkt, scheint das auch zu funktionieren. Auf dem Grund liegt eine Kiste, welche die beiden Frauen suchen sollen. Mona hebt den Schatz und gewinnt damit ... ... eine Massage von Clive. In die Kamera sagt Carolin, dass ihr das so sowieso recht ist: «Ich kenn den Clive ja erst seit Kurzem. Eine Massage wäre mir da schon etwas zu viel gewesen.» Ja nee, is klar. Zwölf Frauen reihen sich zur Entscheidungsnacht auf, nur zehn von ihnen sollen eine Rose bekommen. Eine von letzteren ist Maria, die sich gleich noch einen Zungenkuss vom Bachelor holt – gab ja vorhin im Meer bestimmt noch nicht genug davon. Die Konkurrenz war not amused. «Etwas billig», urteilte Sanja (nicht im Bild, aber auch mit einer Rose gesegnet). In Sachen Rosen hat Bellydah (Mitte, trägt eine Sonnenbrille, weil sie «einen Nagel ins Auge bekommen» hat und kein Schwein geht näher darauf ein, WTF?!) trotz Deep-Talk-Date kein Glück. Auch Seda (rechts, hinten) bekommt statt einer Dornenblume ein Flugticket in die Schweiz in die Hand gedrückt. Also nicht wortwörtlich, aber hier im Text liest es sich schön, okay? So – und da waren es nur noch zehn Ladys. Nächste Station: Marokko. Wie gewohnt. Es ist so sicher wie der Montag nach dem Sonntag: In Folge drei der «Bachelor/Bachelorette»-Staffeln kommt es zum grossen Gruppenkennenlernen auf dem Partyboot. Das bedeutet vor allem Verdrängungskampf für die Kandidatinnen, und übermässigen Körperkontakt für den Bachelor. Beste Aussichten, oder, Clive? Der Bachelor sagt: «Ich habe für Fun, Action und Party gesorgt. Jetzt will ich sehen, wie die Ladys um mich kämpfen.» (Auf Englisch klingt das alles ja so viel besser, nicht?) Und so sieht das Kämpfen dann aus – wir rapportieren vom nicht vollständig, da es sonst den Bilderrahmen sprengen würde. Sanja (ganz rechts) entscheidet sich, Clive zu fesseln. Bellydah und Mona wiederholen ihr Geknutsche, was der Bachelor begrüsst. «Gut, haben sie es öffentlich auch getan, es zeigt, dass sie dazu stehen.» Amanda entscheidet sich für... ja, was macht Amanda da eigentlich? Nun, erlaubt ist, was dem Bachelor gefällt. Auf dem Boot kommt es auch noch zu einer Rangelei zwischen Fabienne und Bellydah. Wie an den lächelnden Gesichtern der Augenzeugen rund herum zu erkennen ist, ist die aber nicht weiter wild ausgefallen. Fun Fact: Valentyna (im pinken Bikini) gesteht Clive auf dem Boot, dass sie gern mal Sex auf dem Mars hätte. Man darf ja träumen. Landschaftsgärtnerin Julia wird auf dem Boot ein bisschen schlecht – aber nicht vom Seegang. Sie ist angewidert von den physischen Kampfmethoden ihrer Mitstreiterinnen. Weil sie mit der «Selbstdarstellungs-Pornografie» nichts anfangen kann, ... ... entscheidet sie sich für den freiwilligen Abgang aus Camp Clive. Tschauiii,Tschulia! Das ist kein Winken, sondern ein High Five: Clive und Fabienne wagen sich an einen Bungee-Jump. Der Bachelor stellt sich damit seiner «grössten Angst». Doch er ist ja nicht umsonst Mindset-Coach: «Ich mache alles, um die Komfortzone zu verlassen. Mein Wille ist sehr stark.» Für Fabienne lohnt es sich: Sie erhält eine Rose, zum Ärger der Konkurrenz aka Mia. Dürfen wir vorstellen: Carolin. Sie ist 25, aus Deutschland, und seit heute ebenfalls im Kampf um des Bachelors Herz engagiert. Spüren Sie die Kälte? So begrüssen die übrigen Kandidatinnen die Neue. Was sonst noch geschah: Auch im Pool schmiss Clive noch eine Party. Und Amanda und Mia stahlen Marias Date, um dann mit Clive im Pool rumzumachen. Wir sehen schon leicht verschwommen vor lauter Schampus. Zur Statistik: Bodybuilderin Sylwia ... ... und die astrosexuelle Künstlerin Valentyna (r.) erhalten keine Rose von Clive. Damit sind nach Julias Abgang und Carolins Dazukommen noch 12 Ladys mit dabei. Wir lesen uns nächste Woche! Juhuuuu, wir sind wieder daaaa! Die zweite «Bachelor»-Folge beginnt, wie die erste geendet hat: mit viel Jubel und Geschrei. Doch schon Sekunden später ... ... holen die wirklich grossen Sorgen des Lebens die Frauen ein: Sie müssen aufs Speedboot – und was, wenn Bellydah (3.v.l.) die «Brüste rausfliegen»? Dinge, die sich keiner der Kuppelshow-Macher ernsthaft überlegt hat. Hier prüft Clive übrigens gerade, wie die «Girls mit Action umgehen». Sein Fazit: «Es war megacool mit den Frauen! Sie haben sich gut angestellt! Es war wirklich geil!» Nicht weniger Action gibts bei den restlichen Frauen «zu Hause». So sieht es aus, wenn «Bachelor»-Kandidatinnen ihre Villa beziehen. Wer zuerst ins Zimmer stürchelt, gewinnt. In der Regel. Bei diesen beiden Damen – seit Folge 1 erklärte Erzfeindinnen – siegt diejenige mit dem grösseren Mundwerk. Also Mia. «Verpiss dich» ist nur einer der Kraftausdrücke, sie sie gegen Fabienne verwendet. Für solche Probleme hat Julia – von uns seit Folge 1 auch liebevoll «Matrix»-Tschulia genannt – nur ein müdes Lächeln übrig. Sie hat ihr Bett schon gefunden. Und ihre Hängematte unter Sternen macht ihr nun wirklich keine andere streitig. Und was macht eigentlich Clive? Der hat sein erstes Einzeldate. Und haut dank Annas Frisur ein Geständnis raus: Er steht voll auf Zöpfe – «das ist meine kleine Schwäche». Und wenn wir schon bei seinen Vorlieben sind: «Lange waren Dunkelhaarige eher mein Typ. Aber im Laufe der Zeit hat sich das geändert. Wenn sie jetzt halt blond ist, aber auch eine herzige, ist sie genauso gut wie die, die brünett ist und herzig.» Frei übersetzt heisst das: Clive hat die inneren Werte entdeckt. Damit er bei so vielen Frauen, die noch im Rosen-Rennen sind, die Zeit effizient nutzen kann, bittet er auch noch Mia zum Einzeldate. Anna muss gehen – könnte ihr wenigstens noch jemand das Essen einpacken? Mia und Clive entdecken Gemeinsamkeiten: Sie sind beide im Heim aufgewachsen. Und weil der Bachelor sowieso schon in der ersten Folge ihre blanke Oberweite gesehen hat, ist nun höchste Zeit für Level 2. «Die Stimmung war sehr emotional», resümiert die Zürcher Influencerin. Apropos knutschen: Auch Alisha darf mit Clives Lippen auf Tuchfühlung gehen. Sie hat eine Challenge gewonnnen und «als Gschenkli gibts ein Küssli», wie der Bachelor im Vorfeld versprach. Neben dem Küssli gabs auch ... ... noch ein Einzeldate. Clive zeigt sich äusserst beeindruckt von ihrem Job: «Ich arbeite im Sicherheitsdienst als Selektioniererin.» Aber am Ende kann es halt wie so oft nur eine geben. Während Clive seine Entscheidung in die Länge zieht, machen wir es kurz und schmerzlos ... So sieht eine Siegerin aus. Und so ... ... eine Verliererin. Jane muss die Heimreise antreten. Wenigstens nicht allein, ... ... denn auch Julia und ... ... Ivy (l.) müssen ihre Koffer packen. Summa summarum sind jetzt also noch 14 Frauen im Rennen. Drei, zwei, eins ... es geht looooos! Die neue Fremdschämsaison ist feierlich eröffnet! Und sie beginnt ... äh ... ... ziemlich schlüpfrig. Nein, was Sie hier sehen, ist kein Softporno. Auch keine sexistische TV-Werbung für Sonnenöl. Nach gerade mal acht Sendeminuten schmieren sich vier der neuen «Bachelor»-Kandidatinnen am Strand von Ko Samui gegenseitig an Rücken, Po und ... ... Busen mit Öl ein. Warum? Natürlich, um nicht krebsrot wie einst Vujo Gavric zu werden. Man hat im Laufe der Staffeln dazugelernt. Clive gehts wie uns: Er kann nicht hinschauen. Nun, in Wahrheit hält er sich hier die Augen zu, weil er heulen muss. Bei der Vorstellungsrunde spricht er über seine schwere Kindheit im Heim. Und kann seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Sowieso gibt sich Clive äusserst emotional und philosophisch. «Man lebt nur einmal. Wir sind alle nur Menschen. Und am Ende landen wir alle im gleichen Sarg.» Gut, das wollen wir uns jetzt nicht bildlich vorstellen. Vom Hobby-Philosoph zu Hobbymodels. Influencerin Mia fährt gleich einmal ihre Krallen aus. Ihr Opfer, auf das sie sich ... ... eingeschossen hat: Fabienne. «Waaas, du modelst»?, fragt Mia theatralisch beim ersten Kaffeekränzchen. Und ist siegessicher: «Ich denke nicht, dass der Bachelor auf sie stehen wird.» Nach einer lautstarken Diskussion über Schönheit und Arroganz, macht sich Fabienne tränenüberströmt vom Sandstrand. Jetzt wirds ernst. Die erste Begegnung mit dem Bachelor naht und Limousine um Limousine fährt vor. Traditionsgemäss haben die Frauen Geschenke für das Objekt der Begierde dabei. Das gehört inzwischen zum guten Ton. Wer ohne Mitbringsel auffährt, kann eigentlich gleich wieder einpacken. Los geht das Schaulaufen mit einem Goldregen von Nicole. Inklusive originellem Anmachspruch. «Wenn ich deine Traumfrau bin, könnte ich dein ganzes Leben vergolden.» Rapperin Bellydah (27) defiliert in einem transparenten Outfit über den roten Teppich. «Schönes Kleid, wow», findet Clive – wobei von «Kleid» eigentlich keine Rede sein kann. Oder wie die Offstimme schön sagt: «Es ist eher ein Badeanzug mit angenähtem Vorhängchen.» Bellydah war noch gar nichts gegen diese Dame hier. Mia präsentiert sich gleich mal nackt oben rum. Und Clive sieht nur noch Sternchen. «Wieso nicht?», begründet die freizügige Influencerin. «Ich wollte ihm ja im Kopf bleiben.» Nun, das ist ihr mit Sicherheit gelungen. Und wer macht hier auf Cinderella und verliert seinen Schuh auf dem Teppich? Es war ... ... Sanja. Als «Dankeschön» fürs Zurückbringen gibts für Clive einen innigen Kuss vom österreichischen Aschenbrödel. Die Konkurrenz ist erzürnt, der Bachelor erfreut. «Es war eine Mischung aus Überraschung», so Clive. Ohne die Mischung weiter auszuführen. «Weil der Kuss gut war, dachte ich, okay.» Oookay ... Das war dann noch nicht alles mit Knutschen. Clive darf ... ... auch bald stereoküssen, wie ein kurzer Einspieler schon mal anteast. Und es bleibt auch nicht beim Speichelaustausch mit ... ... Clive. Der ist ja eh meistens auf Dates – da brauchen die zurückgebliebenen Kandidatinnen schliesslich auch etwas Unterhaltung. Verstehen wir natürlich. Antraben zum Speed-Dating! Seit jeher ein obligater Programmpunkt in Sendung Nummer eins. Dort wird Clive dann gleich mal ... ... flachgelegt. Offiziell macht Sylwia hier Liegestützen auf Clive. Inoffiziell führt die Bodybuilderin noch ganz andere Aktivitäten auf dem Bachelor aus und macht ihn schon mal mit ihren Muckis vertraut. Da kann einem schon mal der Mund offen stehenbleiben, gäll Clive? Es hilft alles nichts, der Aargauer Unternehmer muss seine Schnittblumen unter die Ladys bringen. Mias Strip bleibt nicht unbelohnt, sie ist weiter. Clive: «Für so viel Mut kann ich nur eine Rose geben.» Und Mia freut sich «total für die Rose». Den Rückflug von Ko Samui antreten müssen dagegen ... ... die Zürcherin Sofia. Obwohl sie sicherlich «ein sehr angenehmer Mensch ist», wie Clive findet. Auch für die Südtirolerin Julia und ... ... Francesca ist schon Endstation. «Vielleicht steht er ja auf Frauen, die gemachte Brüste, gemachte Lippen und Augenbrauen haben», mutmasst die Schwyzerin. Der Bachelor wünscht eine gute Heimreise.

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