Luzerner «Tatort» fällt durch

17. Juni 2019 10:24; Akt: 17.06.2019 10:24 Print

«Als Schweizer muss man sich ja schämen»

Das Tatort-Duo Ritschard/Flückiger ermittelte am Sonntagabend im Mordfall eines Boxmanagers. Bei den Zuschauern gingen die Luzerner-Ermittler aber selbst k. o.

Am Sonntagabend hatten es die «Tatort»-Ermittler aus Luzern mit Entführung und Mord zu tun. (Video: Glomex/Tamedia)

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Die Innerschweizer TV-Kommissare Liz Ritschard (Delia Meyer, 51) und Reto Flückiger (Stefan Gubser, 61) hatten am Sonntagabend wieder Dienst. In der «Tatort»-Folge aus Luzern mit dem Titel «Ausgezählt» hatten es die Ermittler mit der Entführung der Boxerin Martina (Tabea Buser, 26) und dem Mord ihres geldgierigen Managers und Entführers zu tun.

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So spannend der zweitletzte Fall des Duos – das im Januar 2020 seinen «Tatort»-Abschied gibt – auch klingen mag, bei den Krimi-Fans fiel die Episode durch. Auf Twitter hagelte es für ihren Einsatz nämlich herbe Kritik.

Während sich die Zuschauer in Deutschland über die schlechte Synchronisation beschwerten, liessen sich die Schweizer «Tatort»-Fans auf Social Media mehrheitlich über die Handlung aus.

Die schlechte Bewertung der gestrigen Folge sei der Synchronisation ins Hochdeutsche geschuldet — da sind sich viele Zuschauer einig.




Der wahre Täter der Folge «Ausgezählt» sei der «Urheber der Synchronisation» gewesen.


Als Schweizer habe man sich bei der gestrigen Episode schämen müssen, findet diese Userin.


Ohne Lust sollte man keinen «Tatort» drehen, meint dieser Nutzer.


Werner hat übrigens auch Mitleid mit den Schauspielern.


Liebe Maja, eine «Tatort»-Folge aus Luzern kommt noch.


Die Zuschauer freuen sich aber schon auf den Abschied der beiden Komissare Liz Ritschard und Reto Flückiger.



(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kritiker S. am 17.06.2019 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Gebühren für Tatort einstellen

    Ich verstehe es sowieso nicht, wieso die Schweiz viel Geld für so einen Schrott wie Tatort, Glanz und Gloria, usw. ausgibt. Ich möchte mit meinen Steuergeldern gut informiert werden, da reicht Tagesschau, Rundschau, Eco, Kassensturz, Arena und 10 vor 10. Alles andere kann man weg lassen und die Gebühren dafür massiv senken.

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  • Dani Düsentrieb am 17.06.2019 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmmmm...

    Stimmt schon, der Tatort hatte interessant angefangen, aber danach ging es nur noch langweilig zu und her. So gegen Ende habe ich meine Frau gefragt, was die Polizei eigentlich macht, ausser Video zu schauen.... A propos Deutsche ärgern sich über den langweiligen Schweizer Tatort... Die Folgen mit dem Borowsky sind noch viiiel langweiliger, da schalte sogar ich um.

  • Aof am 17.06.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    In Gottesnamen , probiert es halt nochmals mit Zür

    Ich kann es mir auch nicht erklären, aber alle Schweizer Tatorte wirken so konstruiert, hölzig, bieder und man möchte grosses Kino machen. Es geht einfach in die Hosen . Luzern ist keine Hochburg für Kriminaltiät , die Schauspieler geben sich redlich Mühe das Böse auszurotten. Es wird wahrscheinlich mit der neuen Besatzung auch nicht besser......Die Schweiz wird in Verbindung gebracht mit Heidifilme und heile Welt ( was nicht stimmt)

Die neusten Leser-Kommentare

  • W.Eisenring am 17.06.2019 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    weit entfernt von int. Profis

    Leider, leider kann ich mich nicht erinnern in den letzten 20 Jahren einen wirklich guten CH-Film oder Regie gesehen zu haben. Das Niveau lag stets zwischen Anfänger und Amateurbegeisterung, weit entfernt von int. Professionalität !

  • Holla die Waldfee am 17.06.2019 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Tat was?

    Woran erkennt man einen Schweizer Tatort? Wenn fast niemand versteht um was es eigentlich geht

  • Germane am 17.06.2019 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    locker bleiben, aber nicht gestelzt

    Mentalitätsfrage. Verkniffene trifft man ja im "kleinen Kantönli" oft und öfter. Nehmt euch mal ein Bsp. an Weimar oder Münster. Von wegen die Deutschen haben einen Stock im Rücken..... nein die Schweizer warens.

  • db am 17.06.2019 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Tatörtlich

    Die Schauspieler waren ok, ich mag sie eigentlich beide. Was einfach schade war, war in der Tat die nachträgliche Synchronisation ins Hochdeutsche. Das war sehr hölzern, gezwungen und natürlich nicht lippensynchron. Besser wäre sicherlich gewesen, man hätte nachträglich für die Schweizer Zuschauer Mundart synchronisiert, dann wäre es sicherlich selbstverständlicher rübergekommen. Verallgemeinernd kann man sicherlich nicht sagen, dass Schweizer Tatorte generell die schlechteren sind - das ist schlichtweg nicht richtig!

  • rakete am 17.06.2019 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    Grausam

    Jedes Mal wenn ein Schweizer Tatort kommt graut mir. Und es kommt schlimmer...