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23. Januar 2020 21:58; Akt: 23.01.2020 21:58 Print

Das passiert, wenn du einen Toten heiratest

Netflix' erste malaysische Originalserie «The Ghost Bride» wird spooky und Captain Picard ist zurück – diese Serien gibts neu zum Streamen.

Li Lan soll gegen ihren Willen den verstorbenen Tian Ching heiraten. Hier der Trailer zu «The Ghost Bride». (Video: Netflix)
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«The Ghost Bride»

Malakka 1890: Die 20-jährige Li Lan (Peijia Huang) soll Tian Ching (Kuang Tian), den Sohn einer wohlhabenden Familie, heiraten, um ihre Familie von Schulden zu befreien. Das Problem: Tian Ching ist tot.

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Li Lan würde dadurch aber eine sogenannte Geisterbraut und für den Rest ihres Lebens von Tian Chings Geist heimgesucht werden. Er verfolgt sie in ihren Träumen, obwohl Li Lan seine Avancen jedes Mal ablehnt. Sie versucht, der Heirat zu entkommen, – dabei stösst sie auf eine übernatürliche Verschwörung und einen mysteriösen Mord.

Moderne Perspektiven in alter Zeit

Laut den Regisseuren Quek Shio Chuan und Ho Yuhang besticht «The Ghost Bride» durch Li Lans Selbstbestimmung, wie sie gegenüber «The Star» erklären: «Sie fällt in dem historischen Setting auf, weil sie wie eine Frau von heute denkt. Sie besteht auf ihren Rechten und lehnt sich gegen die Zwangshochzeit auf.»

«The Ghost Bride» basiert auf dem gleichnamigen 2013er-Bestseller von Yangsze Choo, einer Malaysierin chinesischer Abstammung. Sie habe viele bizarre Geschichten über reale Geisterhochzeiten in der Zeitung gelesen, so die Autorin in einem Statement über die Inspiration hinter dem Roman.

Geisterhochzeiten als altes Ritual

Wie BBC berichtet, sind Geisterhochzeiten eine alte chinesische Tradition. Der Hintergrund: Verstorbene sollen im Jenseits nicht allein sein und es bringe Unglück, unverheiratet zu sterben. Der Brauch sei über 3000 Jahre alt.

«The Ghost Bride» gibts ab dem 24. Januar auf Netflix.

«Star Trek: Picard»

Die achte Serie im «Star Trek»-Universum spielt 2399, 20 Jahre nach den Ereignissen in «Star Trek: Nemesis». Enterprise-Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) hat die Sternenflotte hinter sich gelassen und muss sich auf seinem Weingut mit dem Alter und der Ruhe auseinandersetzen.

Als er von einer fremden Frau um Hilfe gebeten wird, versucht er alles, um ihrer Bitte nachzukommen und macht sich mit seiner Crew erneut auf ins Weltall.

Stewart wollte nicht zurückkehren

Stewart musste in monatelangen Verhandlungen davon überzeugt werden, als Picard zurückzukehren, – er fand, dass seine Figur zu Ende erzählt sei. Die Produzenten Alex Kurtzman und Akiva Goldman konnten ihn jedoch von einem Comeback überzeugen.

Stewarts Bedingung: Die Serie solle sich von den bisherigen Geschichten stark abheben und keine blosse Fortsetzung sein. «Warum sollte man sie sonst machen?», so der 79-Jährige gegenüber Metro.co.uk. Amazon hat bereits vor dem Start der ersten Staffel eine zweite bestellt.

«Star Trek: Picard» gibts ab dem 24. Januar auf Amazon Prime.


Der Trailer. (Video: CBS Network/Amazon)

(afa)

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