Reaktionen auf Jackson-Doku

07. April 2019 11:47; Akt: 07.04.2019 18:58 Print

«‹Leaving Neverland› ist einfach nur ekelhaft»

Am Samstagabend lief die Michael-Jackson-Doku «Leaving Neverland» auf SRF und Prosieben. Nun liefern sich auch deutschsprachige Zuschauer einen Social-Media-Schlagabtausch.

Der Trailer zur Doku, die Ende Januar ihre Premiere am Sundance Festival hatte und Anfang März auf HBO und Channel 4 gezeigt wurde. (Video: HBO)
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Einen Monat, nachdem sie im US- und UK-Fernsehen gezeigt wurde, lief die Michael-Jackson-Dokumentation «Leaving Neverland» am Samstagabend auch im deutschsprachigen TV.

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Im Film erzählen Wade Robson (36) und James Safechuck (41), wie sie als Kinder vom 2009 verstorbenen Pop-Idol missbraucht worden seien. Die SRF- und Prosieben-Zuschauer diskutieren auf Social Media nun rege darüber.

Hier ist ein Auszug aus den Meinungen der verschiedenen Lager.

Die Jacko-Fans

Sie verteidigen ihr Idol vehement.







Die Doku-Kritiker

Sie finden «Leaving Neverland» einseitig, zweifeln am Inhalt oder verstehen nicht, wieso das Missbrauchs-Thema so explizit angegangen wurde.





Die Pädagogen

Sie zeigen sich irritiert von den Aussagen der Mütter, die ihre Söhne damals ohne Aufsicht mit Michael Jackson Zeit verbringen liessen.






Die Verteidiger der Opfer

Sie äussern sich weder positiv noch negativ zur Dokumentation, sondern weisen auf den schwierigen Stand (mutmasslicher) Opfer von sexuellem Missbrauch hin.








Die, welche die Chancen sehen

Ob nun stimmt, was Robson und Safechuck sagen, ob Regisseur Dan Reed (54) nun einseitig berichtet und ob es nun fair ist, dass Jackson sich nicht mehr dazu äussern kann, ist für sie zweitrangig. Sie finden es schlicht gut und wichtig, wie und dass das Thema zur besten Sendezeit am Samstagabend gezeigt wird.





Die Sarkastischen

Und zum Schluss noch Tweets der Leute, die sich nicht zum Film oder Thema äussern, sondern darüber, dass gerade durchaus viele unqualifizierte Meinungen dazu kursieren. Denn: Miterlebt hat das niemand von ihnen.



SRF hat eine Spezialausgabe seiner Diskussions-Sendung «Club» zum Thema von «Leaving Neverland» aufgezeichnet. Sie wird am Dienstag um 22.25 Uhr auf SRF 1 gezeigt und ist jetzt schon in der SRF-Mediathek verfügbar:


(Quelle: SRF.ch/Play)

Anfang Woche veröffentlichte das Jackson-Lager zudem eine eigene Dokumentation, in der die Glaubwürdigkeit der Geschichten in «Leaving Neverland» angezweifelt wird. Du kannst sie hier bei Youtube schauen.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rocky am 07.04.2019 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was sind das für Eltern

    Anscheinend sind die Millionen von damals schon verbraucht. Das war der einzige Fehler den Jackson gemacht hat,den Eltern Millionen zuzahlen. 10 Jahre nach seinem Tod,bekommen Sie wieder Geld,wegen dieser Sendung. Die Eltern müsste man für ewig wegsperren,Kinder benutzen um Millionen zu scheffeln.

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  • Tom Müller am 07.04.2019 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdiges Verhalten

    Unabhängig davon, ob die Vorwürfe stimmen oder nicht, ist es doch reichlich seltsam, wenn ein erwachsener Mann fremde Kinder (ich meine damit, nicht die eigenen) zu sich ins Bett nimmt.

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  • Serge Stalder am 07.04.2019 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdig

    Über einen toten herzuziehen ist einfach. Denn er kann ja seine Stellungnahme nicht mehr vertreten. Ich finde es befremdend, dass diese Person erst jetzt auf dem Bildschirm erscheinen. Die Eltern der Kinder hätten anno dazumal besser kontrollieren müssen wo sie ihre Kinder deponieren. Im Prinzip müsste man die Eltern anzeigen, sofern da etwas daran sein sollte. PUNKT!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ernst am 08.04.2019 18:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jahrzehnte schauen einfach alle zu

    Jahrzehnte schauen einfach alle zu ....ignorieren alles was vor ihren Augen passiert, akzeptieren Michael geht ins Bett mit Kindern und selbst die Doku wollen sie heute nicht mal schauen...(es könnte ja sein das die schöne Welt zusammenbricht). Alternative ist einfach.... die Eltern sind Schuld etc. Das ist tragisch und schützt leider keine anderen Kinds_ Misshandlungen von Pädophilen und verhindert Prävention. Macht endlich die Augen auf und vergisst diesen pedo König.

  • Jan Borloz am 08.04.2019 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Neutral betrachtet...

    Es könnte schon ein Indiz für Missbrauch sein, dass sich sämtliche "Privilegierten" irgendwei selbst zerstören wollen. - Schauen wir mal an, das aus den Jungs geworden ist: Junkies, Assoziale, Trinker, Selbstmörder, etc.

  • Su Schuh am 08.04.2019 13:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Solange gilt die Unschuld

    Keine wirklichen Beweise und solange gilt die Unschuld. Die Aussagen sind befangen in ihrem Ehrgeiz und bezüglich Geld.

  • MJ-Fan am 08.04.2019 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Lüge

    Bei der ersten Anklage floss Geld. Das stimmt. Was ihr aber anscheinend nicht wisst: Michael WOLLTE vor Gericht ziehen, weil es eine Lüge war. Seine Anwälte und Manager haben aber über seinen Kopf hinweg entschieden, eine Summe zu bezahlen, damit man nicht vor Gericht muss. Eine Gerichtsverhandlung hätte sie viel zu viel Zeit und Geld gekostet, da der Goldesel MJ bereits in andere Projekte involviert war, wo mächtig Kohle für die Geier floss. Darauf wollten sie nicht verzichten. Aber leider berichten unsere Medien über solche Dinge nicht.

    • G. Trixe am 08.04.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

      Fakt ist:

      Es wurde abgefunden, statt die Wahrheit im Prozess festzustellen. Wenn ein damals mehrfacher Milliardär wie MJ so entscheidet, gibt es nur eine Konklusion: Er musst fürchten, dass etwas ans Licht kommt.

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  • S.G. am 08.04.2019 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Das eine schlägt das andere nicht aus

    Es wäre ja nicht der erste Künstler, der menschlich ein totales Eckel ist/war. Gary Glitter und Jimmy Savile sitzen ja schon Haftstrafe ab wegen Pädophilie. Steven Seagal verprügelte seine Frau. Robert Downey Jr. war jahrelang drogensüchtig und sass deswegen auch im Gefängnis. Mark Wahlberg sass im Gefängnis weil er jemanden Spitalreif schlug. R.Kelly ist auch wegen Pädophilie in den Schlagzeilen. Kevin Spacey sol sich auch an Knaben vergriffen haben. USW...Einen grossartigen Artisten zu sein schliesst leider nicht aus, dass eine Person lausig sein kann im Privatleben.