Quoten schwarz auf weiss

27. Dezember 2011 23:01; Akt: 27.12.2011 21:24 Print

Rigozzi top, Margot floppt

von Bettina Bendiner - Das SF blickt auf 2011 zurück – und sieht ein: Manches ging total daneben, anderes lag goldrichtig. Voilà: die Hits und Pleiten des TV-Jahres.

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«Die grössten Schweizer Talente» waren der SF-Quotenhit 2011. In die Röhre guckte Heinz Margot: «Ab in die Küche» fiel durch. (Foto: srf)

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Das Schweizer Fernsehen kassiert jedes Jahr viel Schelte. Denn manchmal greifen die TV-Macher am Leutschenbach mit ihren eigen- oder koproduzierten Unterhaltungssendungen gehörig in die Tonne: Mit dem «Al Dente»-Nachfolgeformat «Ab in die Küche» mit Heinz Margot als Gastgeber präsentierte das SF den Flop des Jahres. Das Gourmet-Format verschwand nach nur einer Staffel vom Bildschirm. «Das war ernüchternd», sagt SF-Sprecher Martin Reichlin. Auch Sven Epineys Reise-Sause «Check-in» fiel beim Publikum gnadenlos durch. «Fernsehunterhaltung ist keine exakte Wissenschaft. Da liegt man nicht immer richtig», so Reichlin. Richtig lagen sie bei «Die grössten Schweizer Talente». Die Talent-Show mit Christa Rigozzi, Roman Kilchsperger und DJ Bobo sahnte die Quoten-Goldmedaille ab: Die Final-Show lockte über eine Million Zuschauer vor den Fernseher (46,8 Prozent Marktanteil). In den Jahres-Charts schaffte es der umstrittene SF-Tatort «Wunschdenken» mit 39,7 Prozent Marktanteil zwar nur auf Rang sieben. Dank viel Polemik rund um die Ausstrahlung holte der Krimi bei den eigenproduzierten Filmen aber die Goldmedaille. Auch «SF bi de Lüt» schätzen die Zuschauer. Genauso wie den «Donnschtig-Jass» mit Roman Kilchsperger. Reichlin: «Jassen ist und bleibt ein Schweizer Klassiker.»

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