«Schlag den Raab»

05. Juni 2011 10:59; Akt: 05.06.2011 13:28 Print

Stefans blutigster Kampf

Eine Million Euro stand auf dem Spiel: Doch Tobias Rieder ging nach über fünf Stunden unsinniger Spiele leer aus. Stefan Raab war stärker – trotz fieser Schnittwunde am Finger.

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Alles auf neu: Bundeswehr-Stabsarzt Tobias Rieder (29) forderte den fast Unbezwingbaren zum fröhlich-lustigen Duell heraus.

Ewig langer Show-Marathon

Fünf Stunden und 15 Minuten und 14 sinnfreie Spiele («Die Brezel», «Nagelduell» oder «Speed-Badminton») später liess der toughe Soldat mit Marmorbauch die Schultern hängen: Stefan Raab (44) hatte «Schlag den Raab» für sich entschieden. Eine Million Euro Preisgeld wanderte in den Jackpot fürs nächste Mal.

Raab verletzte sich am Finger

Fast hätte Tobias Rieder das Ruder rumreissen können. Kurz nach Mitternacht, bei Spiel 11, verletzte sich Stefan Raab, schnitt sich in den Mittelfinger. Neu-Moderator Steven Gätjen – ganz der Profi – rief nach einem Arzt. Praktisch, dass der direkt vor dem Verletzten sass. Rieder diagnostizierte sofort: «Das muss genäht werden.» Steven Gätjen leistete sofort erste Hilfe: Abmoderation, Preise verlesen, Zuschauerquiz ansagen und ab in die Werbung. ProSieben umschifft das Drama gekonnt und schickt gefühlte Jahre später einen frischgenähten Raab zurück ins Rennen. Den Zweikampf entschied der Verletzte mit 61 zu 44 Punkten dann doch für sich und sicherte sich damit in der 29. Sendung den 19. Sieg.

Quotenhit «Schlag den Raab»

Das Publikum liebt die Unsinns-Show – der TV-Kalauer lockte laut «Quotenmeter.de» im Schnitt 3.24 Millionen Zuschauer ab drei Jahren vor den Fernseher. In der Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen sahen 2.21 Millionen Zuschauer (Marktanteil 30.4 Prozent) den stellenweise zähen TV-Marathon.


(bbe)