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19. März 2020 11:05; Akt: 19.03.2020 11:05 Print

Suche nach Kindsmörder stellt Ermittler vor Rätsel

Stephen Kings persönlicher Albtraum als Serie bei Sky, auf Netflix spielt eine drogensüchtige Komikerin sich selbst – und weitere neue Formate zum Streamen.

Die Suche nach einem Mörder wird in «The Outsider» mit übernatürlichen Horror-Elementen gemixt. Hier gibts den Trailer. (Video: HBO)
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«The Outsider»

Die Leiche des elfjährigen Frankie wird grausam zerfleischt im Wald gefunden. Die Aussagen der Augenzeugen sowie die DNA-Spuren decken sich: Baseball-Coach Terry Maitland (Jason Bateman) soll der Täter sein, er wurde nach der Tat auch blutverschmiert in einer Kneipe gesichtet.

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Er schwört jedoch, unschuldig zu sein – und er war zum Tatzeitpunkt auch an einer Konferenz ausserhalb der Stadt, wie Videoaufnahmen bestätigen. Cop Ralph Anderson (Ben Mendelsohn) ist ratlos und die Ermittlerin Holly Gibney (Cynthia Erivo) wird hinzugezogen, um mit ihren unheimlichen Fähigkeiten zu helfen – bis eine mysteriöse Gestalt mit einem entstellten Gesicht in der Stadt auftaucht.

Kings dämonischer Albtraum

Die blutige Thrillerserie nimmt Stephen Kings gleichnamigen Roman als Vorlage. Mit Regisseur Ralph Richards ist Hauptdarsteller Ben Mendelsohn absolut zufrieden: «Das ist echte Magie, Kings Vorlage zusammen mit Richards Ideen. Es ist eine geniale Kombination», schwärmt Mendelsohn gegenüber «GQ».

King erklärte oft, dass er in seinen Romanen immer wieder seinen persönlichen Albtraum verarbeite: Die Vorstellung, einen geliebten Menschen zu verlieren – in «The Outsider» wird zwischenmenschlicher Schmerz mit dämonischem Horror kombiniert.

«The Outsider» gibts ab dem 20. März auf Sky Show.

«Feel Good»

Mae (Mae Martin) will ihre Drogensucht hinter sich lassen und versucht es mit Stand-up-Comedy auf der Bühne – für den Neustart zieht sie von Kanada nach London.

Als sie bei einem Auftritt George (Charlotte Ritchie) begegnet, verlieben die beiden sich unerwartet ineinander. Zwischen der Sucht-Selbsthilfegruppe, Comedy-Clubs und dem angespannten Verhältnis zu ihren Eltern versucht Mae, zusammen mit George, die noch nie eine Frau gedatet hat, eine gesunde Beziehung zu führen.

Martin verkörpert sich selbst

Serienschöpferin Mae Martin spielt sich in «Feel Good» selbst und bezeichnet die an ihr Leben angelehnte Show als halb-autobiografisch: «Ich habe versucht, eine Serie zu erschaffen, die lustig, herzzerreissend und manchmal völlig bizarr ist – denn so ist das Leben.»

Es sei bereichernd und reinigend, Dinge zu teilen, die ihr peinlich sind, so die kanadische Komikerin zu «The Guardian».

«Feel Good» gibts ab dem 19. März auf Netflix.


Der Trailer. (Video: Netflix)

«Blow The Man Down»

Die Schwestern Mary Beth (Morgan Saylor) und Priscilla Conolly (Sophie Lowe) trauern um ihre verstorbene Mutter und müssen ums Überleben kämpfen, da ihnen neben einem Fischladen auch Schulden hinterlassen wurden.

Als Mary Beth in einer Bar von einem Fremden angesprochen wird, bringt sie ihn in Notwehr um – die beiden Schwestern versuchen, das Verbrechen zu vertuschen.

«Blow The Man Down» gibts ab dem 20. März auf Amazon Prime.


Der Trailer. (Video: Amazon Prime)

«Self Made»

Die Miniserie erzählt die wahre Geschichte von Madam C. J. Walker, verkörpert von Octavia Spencer: Die Afroamerikanerin arbeitete als Wäscherin und stand für soziale Gerechtigkeit ein.

Ihr Unternehmen für Haarpflegeprodukte brachte sie trotz Rassismus, Geschlechtervorurteilen und harter Konkurrenz an die Spitze und sie wurde die erste weibliche Selfmade-Millionärin der USA.

«Self Made» gibts ab dem 20. März auf Netflix.


Der Trailer. (Video: Netflix)

(afa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 19.03.2020 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    Nix verstehn

    Einerseits berichtet Ihr über Kapazitätsprobleme bei Swisscom und das der BR sich vorbehält Netflix und co. einzuschränken respektive zu sperren und andererseits macht Ihr genau Werbung für neue Streaminhalte. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Michi am 19.03.2020 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    Nix verstehn

    Einerseits berichtet Ihr über Kapazitätsprobleme bei Swisscom und das der BR sich vorbehält Netflix und co. einzuschränken respektive zu sperren und andererseits macht Ihr genau Werbung für neue Streaminhalte. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.

    • Spielmacher am 19.03.2020 13:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michi

      die meisten ziehen sich die Serien ja Abends rein - wie bisher. Sollte damit keinen Einfluss auf das "Tages"-geschäft der Provider haben. Bandbreite ist ja nicht wie Strom wo man ungenutzte Lapazitäten puffern kann...

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