Wegen dem Jugendschutz

13. März 2011 17:54; Akt: 13.03.2011 21:44 Print

Sucht «DSDS» Asyl in Holland?

Der «DSDS»-Kandidat Sebastian Wurth darf nach 22 Uhr nicht mehr auf der Bühne stehen. Der Grund: Er ist zu jung. Nun überlegt sich RTL, die Finalshow nach Holland zu verlegen.

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In der dritten Live-Show von «DSDS» kämpften die Kandidaten unter dem Motto «Frühlingsgefühle» um die Gunst der Zuschauer. Für Anna-Carina war es die letzte Chance, Zazou ist weiter.

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Gesetz ist Gesetz: Da im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen bis zum 18. Lebensjahr verboten ist, nach 22 Uhr zu arbeiten, darf der 16-jährige «Deutschland sucht den Superstar»-Kandidat Sebastian Würth nach 22 Uhr die Bühne nicht mehr betreten.

Der Sender RTL musste bereits eine Ordnungsbusse von umgerechnet knapp 20 000 Franken bezahlen, da er ein Interview mit Sebastian nach 22 Uhr aufzeichnete. Sprecherin Anke Eickmeyer zu «bild.de»: «Dass Sebastian ab 22 Uhr nicht mehr auf der Bühne stehen und nur noch im Publikum sitzen darf, ist eine Auflage des Amtes für Arbeitsschutz. Diese kommt für uns in der vierten Live-Show der inzwischen achten Staffel von DSDS sehr plötzlich und überraschend.»

Es könnte sogar noch schlimmer kommen: Das Ordnungsamt könnte eine erneute Sondergenehmigung für den Kandidaten verweigern und somit dürfte Sebastian bereits ab 20 Uhr nicht mehr auf der Bühne stehen. RTL spielt sogar mit dem Gedanken, die Finalshow nach Holland zu verlegen, falls der 16-Jährige ins Finale einzieht, denn dort sind die Jugendschutz-Gesetze nicht so streng: «Wir bemühen uns gemeinsam mit Sebastians Eltern, die seine Teilnahme bei DSDS sehr unterstützen, um eine Lösung», so Eickmeyer weiter zu «bild.de»

(mor)