«The Voice of Switzerland»

04. Februar 2020 07:12; Akt: 04.02.2020 09:34 Print

«Ich dachte, ich muss mich übergeben»

Bei DSDS schaffte es die Schweizerin Tina Umbricht 2015 unter die letzten 25 – dann schmiss DJ Antoine sie raus. Gestern musste sie erneut vor ihm singen. So verlief das Wiedersehen.

Tina Umbrecht performte in den Blind Auditions «Soulmate» von Natasha Bedingfield.
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Das Wiedersehen

Böses Blut gebe es zwischen ihr und Ex-DSDS-Juror DJ Antoine (44) nicht, sagt Tina Umbricht. Obwohl der Basler sie 2015 in der deutschen Castingshow heim schickte, freute sie sich über die Reunion bei «The Voice of Switzerland»: «Es war schön, dass er mich nach all den Jahren noch erkannt hat», so Tina. Der Coach drehte sich bei Tinas Blind Audition zwar nicht um, dafür gabs eine Umarmung und eine Rose für die 21-Jährige nach der Auftritt.

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Die Nervosität

«Ich dachte, dass ich mich auf der Bühne gleich übergeben muss», so Tina über ihr Lampenfieber. «Ich hätte es besser machen können, die Aufregung hat mir alles versaut. Daran muss ich arbeiten», resümiert sie.

Es sei das erste Mal gewesen, dass sie nach ihrem Nervenzusammenbruch im Herbst 2018 wieder auf der Bühne stand. Damals zog sie sich komplett zurück und legte auch ihren Insta-Account mit 20'000 Followern auf Eis.

Die kleine Enttäuschung

Die Coaches liessen die Aargauerin ganz schön lange zittern und versetzten sie damit in Panik: «Ich dachte mir: Wow, ich singe bestimmt total schief!» Knapp vor Ende dreht sich schliesslich Anna Rossinelli (32) um. Sie will Tina zum Sieg coachen.

Mit dem Ergebnis ist Tina völlig zufrieden – etwas mehr erhofft hat sie sich dennoch: «Zwei Turns wären natürlich schön gewesen.»

Die Aufmerksamkeit

Nach ihrem Rückzug wieder ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, tue ihr gut. «Es ist schön zu wissen, dass sich die Leute noch für mich und meine Stimme interessieren», so Tina.

Die Psyche

Während ihrer Social-Media Auszeit begann Tina, die seit Jahren an Depressionen leidet, eine Therapie: «Ich bin psychisch wieder stabil. Es gibt zwar noch schwierige Momente, aber ich habe mittlerweile gelernt, damit umzugehen.» Was auch hilft: «Ich bin nun nicht mehr vom Management her verpflichtet, auf Instagram zu posten und Werbung zu machen. Dieses Influencer-Leben wollte ich nie.»

Die bessere Show

Ob ihr DSDS oder «The Voice» besser gefällt? «Sicher ‹The Voice›! Hier gehts wirklich um die Stimme – bei DSDS eben auch noch ums Lustig-machen über andere.» Ausserdem stehe den Kandidaten mehr Zeit zur Verfügung, um Auftritte vorzubereiten. «Im Recall mussten wir innerhalb eines Tages Songs einstudieren. Für die Blind Audition konnten wir einige Wochen proben.»

Das Ziel

«Mit 16 wollte ich einfach Follower und Fame. Das hat für mich keine Priorität mehr», erzählt Tina, die eigene Texte schreibt und am Klavier an Melodien tüftelt. Sich eine Plattform aufzubauen, sei ihr dennoch wichtig – damit sie ihre eigene Musik rausbringen kann. «Dafür muss ich nicht unbedingt gewinnen. Ich möchte einfach Erfahrung sammeln und, auch wenns doof klingt, meine Reichweite vergrössern.»

Die Konkurrenz

Besonders überzeugen konnte am Montagabend die 21-Jährige Dalja Heiniger mit ihrer Interpretation von Ariana Grandes Megahit «7 Rings»: Alle Coaches wollten die ehemalige «The Voice of Germany»-Kandidatin in ihrem Team haben. Sie entschied sich für DJ Antoine.

(zen)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • amha am 04.02.2020 08:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu vieles nach Plan.

    Die häufig gescriptet wirkenden Momente langweilen!

    einklappen einklappen
  • Sulj am 04.02.2020 07:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    da lag ich ja nicht so falsch

    Mit der Bezeichnung von Gejammer lag ich wohl nicht so verkehrt denn sonst hätte sie noch weitere die sie gerne coacht hätten. Nun vielleicht wirds jetzt dann was, wenn sie jemand hat der ihr was beibringt.

    einklappen einklappen
  • Trina am 04.02.2020 09:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Um was geht es genau in diesem Format?

    Was mich etwas irritiert, dass sich die Coaches immer wieder so in den Vordergrund drängen z. T. richtig plump . Sollten nicht die Talents im Mittelpunkt stehen. Ich bin positiv überrascht von Trauffer. Er bringt sein Feedback auf den Punkt. Anna wirkt auf mich wie ein Teenager, Noah etwas eingebildet? Naja mal sehen, wie sich das noch entwickelt

Die neusten Leser-Kommentare

  • Joana am 04.02.2020 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte nicht

    Die Schweizerversion ist einfach nur peinlich. Die Dialäkte, die Juri und die Flachwitzte...

  • Leo67 am 04.02.2020 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Nie und nimmer ist das blind date

    Blind Date? Wer das Glaubt glaubt an den Storch. Die fünf sesselkleber wissen genau wer auftritt hinter ihnen und singt.

  • Munty am 04.02.2020 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Durchsichtige, Fremdschäm-Produktion

    Das ganze kommt mir vor wie eine Silvestersendung, die im August produziert wurde. Zudem oberschlaue Dialoge innerhalb der "Jury". Und übrigens, was hat ein sich selbst überschätzender DJ Antoine da zu suchen, der mit Gesang ja überhaupt nichts am Hut hat??

  • Frau am 04.02.2020 13:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Horrorfilme

    Unter Unterhaltung verstehe ich etwas anderes . Ich will mir nicht die Lebensgeschichten ( Gejammer ) der Sänger und die Inkompetenten Jurymitglieder anschauen müssen. Dann lieber ein Horrorfilm.

  • chrigu S am 04.02.2020 12:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    pfui Antoine

    ich kann diesen Schleimmer Antoine nicht 10sec hören oder sehen.