«The Simpsons»

24. November 2009 12:08; Akt: 24.11.2009 12:19 Print

Versteck-das-Baguette-Spiel mit Carla

Simpons-Neuigkeiten aus den USA: Obwohl die neue Staffel hierzulande noch nicht zu sehen ist, sind die Episoden in Europa schon ein Thema. Das liegt zum einen am «Gastauftritt» von Carla Bruni und Nicolas Sarkozy sowie an einer erneut nackten Marge.

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«Du kommst da net rein!» muss sich in einer neuen Folge von «The Simpsons» anhören lassen. Die Episode wird am 12. Mai 2013 im amerikanischen TV ausgestrahlt. Und weitere Promis in Springfield: Schon einmal war kurz in der Serie zu sehen - sie blieb dabei aber ungewohnt stumm. In welchem Kleid sie sich in der neuen Folge präsentiert, ist allerdings noch geheim. In der selben Folge war auch zu sehen - frisch aus der Rehab entlassen. Ein anderer Promi-Besucher bei den Simpsons heisst . Die Schauspielerin lieh quasi sich selbst die Stimme. Auch hatte einen Gastauftritt und spielte die Psychologin. Lisa Simpson und die : Lea Michele (links), Cory Monteith (Mitte) und Amber Riley (rechts). Lisa Simpson und die «Glee»-Stars: Lea Michele (links), Cory Monteith (Mitte) und Amber Riley (rechts). haben einen Gastauftritt bei den Simpsons. Sie sind aber längst nicht die einzigen Promis, wie Sie gleich sehen werden. Physiker war auch schon bei den gelben Männchen zu sehen. Sogar Staatschefs sind sich nicht zu schade in «The Simpsons» aufzutreten. Für seinen Kurzauftritt in der US-Zeichentrickserie stellte der britische Premierminister allerdings Bedingungen. So durfte er z.B. die touristischen Sehenswürdigkeiten Grossbritanniens anpreisen. Hier ein Bild des "Rock'n'Roll-Camps" (von links nach rechts): Elvis Costello, Tom Petty, Keith Richards, Homer Simpson, Mick Jagger, Lenny Kravitz und Brian Setzer. Teenie-Star Britney Spears. Die Williams-Schwestern Venus und Serena. U2 prosten sich zu. Der Tiger aus Wales: Tom Jones. Sting. Beatles-Drummer Ringo Starr. Red Hot Chili Peppers. Unverkennbar: The Ramones. Die Boyband N'Sync. Talkmaster Larry King. So sah der falsche Michael Jackson aus, als er die Simpsons besuchte. Mel Gibson. Paul und Linda McCartney preisen die Vorzüge vegetarischen Lebenswandels. Luke Perry. Kommt Ihnen der bekannt vor? Genau, Leonard Nimoy: Bekannt als Mr. Spock aus "Star Trek". Kim Basinger. Sex-Machine James Brown. Cyndi Lauper singt die Nationalhymne. Bart Simpson zu Gast in der Conan O'Brien Show. Bette Midler. Aerosmith: Steven Tyler, Joe Perry, Brad Whitford, Tom Hamilton und Joey Kramer. Barry White, «The Walrus of Love». Country-Kiffer Willie Nelson. Rapper 50 Cent.

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Dass die Trickfilm-Serie «The Simpsons» ein internationales Phänomen ist, beweisen die Medien in Deutschland, Grossbritannien und Frankreich: Obwohl die 21. Staffel weder hier noch dort zu sehen ist, sondern derzeit nur auf dem US-Sender «Fox», schlagen die neuen Folgen hohe Wellen. So wie etwa die Folge «The Devil Wears Nada» (statt: The Devil Wears Prada), in der Homer Bekanntschaft mit Nicolas Sarkozy und Carla Bruni macht.

Kurz nach der Ausstrahlung war die Episode Thema im französischen «Le Figaro», in der Hamburger Zeitung «Die Welt» und im britischen «Guardian». Worum es in der Folge geht? Wie immer um die Klischees, die die Serie in schöner Regelmässigkeit und mit Freude bedient. Kraftwerk-Kumpel Carl Carlson wird zu Homers Chef, ernennt ihn zu seinem Assistenten und reist in dieser Funktion mit ihm nach Paris. Bei einer Veranstaltung der feinen französischen Gesellschaft treffen die beiden Carla Bruni.

«Ich will Liebe machen. Jetzt!»

Die flirtet als Femme fatale mit schwerem Akzent mit Carl, wirft sich ihm schlussendlich in die Arme und ruft: «Ich will Liebe machen. Jetzt!» Erst nach einem Streit öffnet Homer Carl die Augen: «Kennst du die Frau, mit der du versteck-das-Baguette gespielt hast? Sie ist die First Lady von Frankreich, Carla Bruni.» Sollte Carl ihn feuern, werde er Nicolas Sarkozy verständigen, droht Homer.

Natürlich kommt es wirklich zu dem Telefonat, bei dem der Präsident Camembert essend und Wein schlürfend den Anrufer begrüsst: «You’ re getting cozy with Sarkozy» (etwa: Sie machen es sich mit Sarkozy gemütlich). «Na gut, du hast gewonnen», gibt Carl daraufhin zu. Der Franzose steht mit «The Devil Wears Nada» in einer Reihe mit Präsidenten wie Tony Blair, Bill Clinton, Henry Ford und George Bush Sr.

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In einer weiteren Folge zieht sich Marge Simpsons erneut für ein Fotoshooting aus, nachdem sie sich in einer der vorherigen Episoden bereits für den «Playboy» in ganzer gelber Natürlichkeit gezeigt hat (20 Minuten Online berichtete). Im Gegensatz dazu wird die Mutter dreier Zeichentrick-Figuren sich in der an den «Calendar Girls» (siehe Artikel) orientierten Geschichte jeodch nicht ganz frei machen – zumindest nicht vor den Augen des Zuschauers.

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(phi)