Dschungelcamp 2019: Das Finale

26. Januar 2019 22:08; Akt: 27.01.2019 00:50 Print

Evelyn ist Dschungelkönigin 2019

Nach 16 Tagen ist die Entscheidung gefallen: Favoritin Evelyn hat sich die Krone geholt. Hier gibt es das Finale von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» zum Nachlesen.

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im Dschungel – das grosse Finale steht an. Standesgemäss muss jeder verbleibende Kandidat zu einer Dschungelprüfung antreten. Auf dem Spiel steht ein grosses Abendessen; es wird um Vorspeise, Hauptgang und Dessert gekämpft. Peter soll in der Prüfung «Strong» den ersten Gang sichern. Der Schlager-Star schafft es – trotz Krokodil, Echsen, Pythons und Waran – alle fünf Sterne zu ergattern. Das heisst, es gibt nicht nur eine Vorspeise für alle drei Finalisten, sondern auch Peters Lieblingsgetränk und eine persönliche Überraschung für den 74-Jährigen. Als nächstes muss Evelyn in die Prüfung; sie hat sich «Full of Energy» ausgesucht. Fünf Ekel-Gerichte bekommt sie serviert – und für jeden geschafften Gang gibt es einen Stern. Evelyn schreckt vor nichts zurück, doch nicht jede Dschungelspezialität erweist sich als Leckerbissen. Das Lammhirn bleibt jedenfalls nicht lange in ihrem Magen. Besser sieht es beim Drink aus pürierten Kakerlaken, Mehlwürmern und Grillen mit Kuh-Urin und fermentierten Sojabohnen aus. Am Ende schafft Evelyn drei Sterne – immerhin einen Hauptgang für jeden der Finalisten. In der Prüfung «Healthy» muss Felix um das Dessert kämpfen. Mit der Zunge soll er Sterne abschrauben, doch bei der Aufgabe ist er selbstverständlich nicht allein: Kakerlaken, Schlammkrabben, Spinnen, Fliegen und Schlangen leisten ihm Gesellschaft. Insbesondere die Dschungelpythons machen Felix Angst, weil er von der vorigen Box noch Fliegen an sich hat. Als eine hungrige Schlange tatsächlich nach ihm schnappt, wird es dem GZSZ-Darsteller zu heiss. Vier Sterne, also drei Desserts und sein Lieblingsgetränk, schafft Felix. Als erster Finalist muss Peter das Camp verlassen. Er ist der Drittplatzierte des Dschungelcamps 2019. Der zweite Platz ging an Felix van Deventer. Der Schauspieler freut sich nach seinem Auszug vor allem auf seine Freundin und seinen «neuen Lebensabschnitt», wie er im Gespräch mit Sonja und Daniel verrät. Felix wird – wie er im Camp bereits verkündete – Papa. Somit: . Die Ex-«Bachelor in Paradise»-Kandidatin und Langzeit-Favoriten konnte die Zuschauer von sich überzeugen. und Evelyn weiss endlich, dass sie es ins Finale geschafft hat. Ebenfalls ins Finale gehangelt hat sich Felix. Als Dritter zieht Peter mit in die Endrunde. Bob-Olympiasiegerin Sandra schafft es hingegen nicht, die Zuschauer von sich zu überzeugen. Auch Bastian Yotta muss das Camp kurz vor dem Finale verlassen. Nachdem an Tag 13 aufgrund von Serverproblemen kein Kandidat rausflog, wird diese Entscheidung nun ausserdem nachgeholt: Chris Töpperwien muss gehen. Der Currywurstmann hat sich am Ende ohnehin mit keinem der Kandidaten mehr verstanden. Aber auch zu Tränen ist es gekommen. Felix van Deventer freut sich darauf Vater zu werden. Bei Sandra Kiriasis werden dabei Erinnerungen wach. «Mein Ex wollte keine Kinder und 2015 habe ich eins verloren. Für ihn war das eher ein Freudentag. Natürlich hätte ich auch jetzt gerne noch ein Kind, aber mir ist bewusst, dass ich in meinem Alter dazu vielleicht auch gar nicht mehr in der Lage bin. So jetzt ist es raus!» An schicken die Camper Felix und Sandra in die Dschungelprüfung. Die beiden müssen in einer weissen Strech-Limousine durch die «Promi-Waschstrafe» fahren und insgesamt sechs Sterne erkämpfen. Das Auto verlassen, auf die Sitzbank oder zum Fahrer klettern, dürfen sie während der Fahrt aber nicht. Und wie es in der RTL-Sendung nun mal ... ... üblich ist, fahren stinkende Tierinnereien, Kübelweise lebendige Würmer, tote und lebendige Fleischberge, Kakerlaken und grüne Ameisen ebenfalls mit. «Alter, ist das ekelig», sagt Sandra zu Beginn der Prüfung und motiviert sich selbst. Wirklich geholfen hat es ... ... aber nicht. Insgesamt vier Sterne erspielen die zwei Camper. Freuen tun sich Sandra und Felix aber trotzdem. «Besser gehts gar nicht», so der GZSZ-Schauspieler. Nach der letzten Woche, in der Gisele bei fast jeder Prüfung null Sterne geholt hat, scheinen die restlichen Promis ihre Ziele eben nicht mehr so hoch zu stecken. Sicher ist schliesslich sicher! Währenddessen entbrennt im Camp erneut ein Busch-Feuer zwischen Yotta und Töpperwien. Eigentlich haben die Testosteron-Bolzen ihren Streit beigelegt, doch der Frieden hielt nicht lange. Im Dschungeltelefon stänkert der selbsternannte Millionär erneut gegen seinen Mitbewohner und Ex-BFF. Laut Yotta habe er keinen einzigen Food-Truck in Los Angeles. Und: «Er wohnt ja nicht mal in Malibu. Er wohnt irgendwo in der Pampa und fährt einen kleinen Mercedes. Jedem das Seine. Aber was mich stört, der fährt ... ... mit einem Behindertenausweis rum.» Er habe es Chris damals – als in der Freundschaft noch Friede, Freude, Eierkuchen herrschte – auch gesagt. «Aber er fand das ganz witzig.» Von der Lästerattacke seines neu gewonnenen Kumpels bekam der Currywurstmann nichts mit, er wurde von Peter für die zurückgebrachten Luxusartikel mit Dank überschüttet. «Vielen Dank, dass man auch mal wieder ein Lob hört», freut sich Chris. Doch die Harmonie war nur von kurzer Dauer. Schon ... ... am nächsten Morgen, als Doreen aufsteht will, sagt Chris, sie solle sich doch nochmal hinlegen, «es ist früher, als du denkst». Die Schauspielerin scheint aber mit dem falschen Fuss aufstehen zu wollen und schnauzt den Wurst-Unternehmer an: «Denke doch nicht immer für andere mit. Ich bin einfach wach und sitze hier.» Als Chris dann noch ein drittes Holz aufs Lagerfeuer legen will, hat Doreen ebenfalls etwas dagegen. Sie schnauzt ihn an und murmelt: «Fick dich doch. Ich will hier raus!» Und die Vorkommnisse gehen Doreen so nah, dass sie auch bei der morgendlichen Busch-Pflege mit Sandra kein anderes Thema findet: «Chris hat eine riesige Fanbase, aber er kann auch scheisse sein. Vielleicht spielt er sich dadurch ins Aus.» Ins Aus hat sich Doreen bereits selber gespielt. Die Schauspielerin ... ... wurde am Mittwochabend aus dem Camp gewählt. Bei ihrer Ausreise aus dem Dschungel flossen viele Tränen – aber nur bei der 44-Jährigen. «Der Zuschauer hatte genug von meinem Gejammer und Getue», weint Doreen. Ihr erster Wunsch nach dem Auszug: Burger und Pommes. En Guete! Ebenfalls Tränen – aber Freudentränen – flossen bei Felix und Sandra. Alle verbliebenen Dschungelbewohner werden auf die Schatzsuche «Von Tür zur Tür» geschickt und müssen sich in Zweier-Teams aufteilen: Peter und Chris, Sandra und Felix sowie Bastian und Evelyn. Auf einer Lichtung warten fünf Türen auf die Camper. Im jeweiligen Team müssen sie entscheiden, welche sich öffnen soll. Sind sie zufrieden, dürfen sie den Schatz ... ... behalten, erwischen sie ein «Game Over», ist die Suche beendet. Sandra und Felix wählen die blaue Türe – und erblicken dahinter ihre Begleitpersonen. Die Bob-Fahrerin schliesst ihre Freundin Indira Weis (Dschungelcamp-Teilnehmerin 2011) in die Arme, der Schauspieler seinen Bruder Timo. Chris und Peter entscheiden sich hingegen für die rote Tür, hinter der die Lieblingsgetränke der beiden sowie die Nachricht «Geniesst mich hier und jetzt» zum Vorschein kommen. Für Chris gibts eine Cola, Peter freut sich über einen Eiskaffee. So einfach sind die Promis also nach 14 Tagen Dschungel zufriedenzustellen. Etwas für die Geschmacksnerven gabs auch für Evelyn und Bastian. Die zwei Camper wählen die orange Tür. Dahinter wartet frisch gewaschene Wäsche. Zufrieden sind sie damit nicht. «Wenn ich hier rausgehe, gehe ich als stinkende Busch-Frau raus», sagt die Ex-«Bachelor in Paradise»-Kandidatin. Die beiden entscheiden sich für eine andere Tür: «die hässliche». Es offenbart sich ihnen eine Pizza – und die Freude ist gross. Evelyn: «Ich bin nicht mehr ansprechbar.» Seine Sachen packen muss diesmal übrigens kein Camper, alle bleiben drin. Dafür werden am Freitag – im Halbfinale – zwei Promis aus dem Dschungel ins Hotel Versace ziehen. im Dschungel und die nächsten Sterne warten bereits darauf, gesammelt zu werden. Dieses Mal wählen die Camper Evelyn in den Kampf um das Abendessen. Als Partner für die Dschungelprüfung bringt sie Meister Yotta mit – und der hat selbstverständlich einen Motivationsspruch parat: «Toi, toi, toi! Du schaffst das! Sei stark. Geh deinen Weg!» Leider scheinen die eindringlichen Worte wenig zu bringen. Erst nach langem Hin und Her findet Evelyn die nötigen Schlüssel, um Yotta aus einer Höhle zu befreien. Doch damit ist das Spiel noch nicht gewonnen: Nun müssen die beiden gemeinsam auch noch nach Sternen suchen. Man könnte eigentlich meinen, dass der prüfungserfahrene Yotta mittlerweile vor keiner Aufgabe mehr zurückschreckt. Der Tauchgang durch das Wasserbecken scheint beim selbsternannten Millionär jedoch ein wenig Panik auszulösen. Auch Evelyns Vorschlag «Gib mir deine Hand» nützt wenig: Das Team geht sternentechnisch leer aus. Reis und Bohnen, anyone? Auf einen besseren Znacht kann sich derweil Leila freuen. Allgemein scheint sie über ihren Rauswurf nicht traurig zu sein. «Ich habe heute Morgen meine letzte noch maschinengewaschene Unterhose angezogen. Die habe ich mir aufgespart für den Tag, an dem ich glaube, dass ich gehen muss», so die Sex-Podcasterin. Nach ihrer überraschenden Versöhnung nähern sich Chris Töpperwien und Bastian Yotta an Tag 13 weiter an. Wie alte Freunde sitzen die beiden Auswanderer am Feuer und sinnieren über ihre Gewinnchancen. Der Currywurst-Mann ist sich sicher, dass es Schlagersänger Peter nicht ins Finale schaffen wird. «Sein Publikum, seine Fans sind in seinem Alter und die gucken das nicht so.» Yotta wähnt sich mit seinen 763'000 Instagram-Followern (ja, richtig gelesen) währenddessen sowieso in Sicherheit. Er sieht sich, Evelyn und Töpperwien im Finale. Im Einzelinterview offenbart letzterer jedoch, dass er es mit der neu gewonnenen Freundschaft wohl doch nicht so ernst meint: «Nein, den Yotta seh ich garantiert nicht im Finale.» Die Camper mussten bereits ihre Luxusartikel abgeben, weil sie sich in den letzten Tagen nicht an die Regeln gehalten haben. Evelyn scheint das keine Lehre gewesen zu sein – sie geht allein zur Toilette, obwohl das eigentlich nicht erlaubt ist. Die Quittung von Konkurrentin Doreen lässt nicht lange auf sich warten: «Hör auf mit der Scheisse!» Töpperwien fordert Sandra sogar dazu auf, Evelyn eins «auf die Fresse» zu hauen. Die ruppige Diskussion um den kleinen Regelverstoss zeigt, dass die Stars am 13. Tag im Dschungel langsam aber sicher mit den Nerven am Ende sind. Zur Strafe wird Evelyn von den anderen Campern sogar dazu verdonnert, das Regelwerk laut vorzulesen. Mit ihren Schimpftiraden kann Kandidatin Doreen Dietel nicht überzeugen: Die Zuschauer wählen die Schauspielerin aus der Show raus. ! Wir befürchten, dass die Dschungelcamp-Ausgabe 2019 ab sofort noch etwas fader wird. Während der Nacht-Schatzsuche sagt Yotta: «Chris, ich habe wirklich über das Ziel hinaus geschossen. Das tut mir leid. Da waren ein paar Witze dabei, die nicht okay waren.» (Es geht um ein paar blöde Sprüche, die Yotta auf Instagram gedroppt hatte.) Und der Currywurstmann... ... antwortet: «Ich nehme die Entschuldigung echt an, wirklich.» Vielleicht hat er auch gesagt: «Ich nehme die Entschuldigung nicht an, natürlich.» Es war recht genuschelt, wir sind uns da nicht ganz sicher. Jedenfalls wird die grosse Alpha-Versöhnung im Camp ausgiebig gefeiert. Hach, dieses Gehabe ist jetzt vorbei? Echt? Und das? Liebes RTL, tut was, bitte! Töpperwien wollte die Versöhnung übrigens «nicht vor der Kamera» machen. Aus nicht restlos nachvollziehbaren Gründen hat er das Gefühl, dass er von den Sendunsverantworlichen «hintenrum gefickt» wird. «Als Erstes, wenn ich hier raus bin, will ich einen Termin bei der Geschäftsleitung, ganz oben. Ich performe jetzt null. Null Komma null. Ich will raus. Ich will die Kohle nicht, ich will hier weg.» Und da ist er wieder: Der Chris'sche Doppel-Mittelfinger, eingefangen von der Nachtsichtkamera! Evelyn hat derweil ihre eigenen Sorgen. Sie bekommts mit der Angst zu tun – mit der Angst vor Meister Yotta. Dem Dschungeltelefon vertraut sie sich an. Der stets so kontrollierte Camp-Integrator habe sie harsch angefahren und ihren Arm weggeschlagen. «Er sagte: . Es war für mich echt ein Schock.» Kurz: Yotta war grob und herablassend. «Da hatte ich schon ein bisschen Angst. Das hätte ich nicht von Basti erwartet.» Jede Frau kenne das Gefühl, ist sich Evelyn sicher. Davor habe sie sich neben Bastian geborgen gefühlt. «Jeden Tag ‹Miracle Morning›, er hatte die Wärme und Liebe. Deswegen habe ich für mich innerlich gesagt, man kann eigentlich wirklich nicht wissen, wer im Endeffekt vor dir steht. Und das... ... ist eigentlich das Traurige – dass er mich enttäuscht hat.» Sie frage sich, wie Yotta denn nun wirklich sei, wie er mit anderen Frauen umgehe. Sein Anpacken stecke ihr immer noch in den Knochen. Es ist der #MeToo-Moment im Dschungelcamp. Lässt Yotta seinen Testosteronüberschuss jetzt an anderen aus? Später fordert Evelyn mit Yotta eine Aussprache. Sie sagt: «Das hat mir echt weh getan.» Yotta sieht bei sich keinen Fehler, sondern sagt, er sei halt manchmal bestimmt. An den Moment, der Evelyn so eingefahren ist, könne er sich gar nicht erinnern. Zum Schluss zeigt sich Evelyn trotzdem erleichtert, das Thema angesprochen zu haben. «Reden ist Gold!» Möge Yotta seine Contenance wieder finden, wenn schon die Einsicht nicht zu ihm kommt. An Tag 12 musste Schlagersänger ran. Der Prüfungsspass steht dem mittlerweile Camp-Ältesten ins Gesicht geschrieben! Topmotivert ging der 74-Jährige seine Jobs an, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Er holt drei Sterne. Und darf bleiben. Das Camp verlassen muss nämlich Sex-Podcatsterin . Nach ihrem Bad an Tag eins war sie nie mehr so richtig in Erscheinung getreten. Ihr Fehlen dürfte den Zuschauern kaum auffallen. (22. Januar) dreht sich rund um die Dschungelprüfung «Sterneküche». Dafür ausgewählt worden sind Leila, Bastian und Sandra. Den Kandidaten wird dabei ein echtes 5-Sterne-Menü ... ... aufgetischt. Also, Moment. Zubereiten müssen die Camper die Delikatessen selber – Luxus pur ist das Dschungelcamp schliesslich nicht. Leila Lowfire durfte sich einen Nudelauflauf namens «Grusel Gratin» machen. Und der bestand aus leckeren Mäuseschwänzen, Schweine-Uterus, Entenzunge und Emuleber. Und das liess sie sich ... ... gehörig schmecken. Beherzt griff sie mit den Händen in den Auflauf und und verspeiste in aller Ruhe die Innereien. Nach wenigen Minuten stellte dann die Sex-Podcasterin erstaunt fest: «Ach, jetzt habe ich erst den Uterus im Mund.» Igitt. Für Obermotivator Yotta stand ... ... «Toast Auwei» auf der Speisekarte. Ein liebevoll durchdachtes Rezept bestehend aus Mehlwürmern, Kakerlaken, Heuschrecken und vergammelten Sojabohnen. Dass da sogar dem guten Basti das übertriebene Lachen vergeht, ist dann doch irgendwie verständlich. Yotta, Lowfire und Kiriasis haben es tatsächlich geschafft, neun Sterne zu ergattern. Als sie nach der Prüfung zurück ins Camp kehren, wollen sie ihren hungernden Buschgschpänlis mit traurigen Gesichtern vorgaukeln, dass sie leider keinen Stern holen konnten. Fies, gell? Yotta konnte aber die frohe Kunde natürlich nicht zurückhalten und ... ... verkündet voller Stolz und Euphorie: «Neun von neun! 100 Prozent. Bäääm! Die Maschine is back! Hatte bissl Aufwärmprobleme gehabt. Aber jetzt rocke ich die ganze Scheisse hier mal richtig. Gerade meine Schwäche, das Essen – Bääm! Die Maschine is back!» Na, da freuen wir uns mit ihm, dass die Maschine wieder back ist. Doch Basti war am Tag 11 nicht nur zum Lachen zumute. Im Dschungeltelefon redet der 42-Jährige über die schwierige Beziehung zu seinem Vater und lässt seinen Emotionen freien Lauf – beziehungsweise seinen Tränen: «Das ist das Gefühl, dass mein Vater mir mein Leben lang gegeben hat: Dass ich nicht genug bin.» Jetzt verstehen wir wenigstens ein bisschen besser, was es mit dem Mantra «I'm a love magnet» aus seinem berühmten «Miracle Morning» auf sich hat. Noch weniger erfreulich verlief der Tag für Tommi Piper. Der «Alf»-Synchronsprecher musste heute seine Sachen packen und das Camp verlassen. Zum Abschied gabs dann noch ein paar rührselige Worte von Tommi: «Ich weiss, dass alles einmal ein gutes Ende haben muss. Und ich meine, der da oben, der hat das auch beobachtet und sagt: ‹Komm Mann, you have to go, you have to leave it›.» Und Peter Orloff schiebt nach: «Zum Glück nur das Camp.» Da hat der alte Tommi ja doch noch Glück gehabt. Ebenfalls rausgeschmissen wurde Gisele Oppermann. Nach dem sie in elf Tagen ganze neun Dschungelprüfungen antreten musste, hatten die Zuschauer wohl genug von Heulsusen-Gisi. An gibts eine Kollektiv-Dschungelprüfung! Alle zehn Kandidaten müssen mehr und weniger eklige Herausforderungen in einer kleinen Gladiatorenarena bestehen, die das Ausstattungsteam von RTL wieder einmal ganz wunderhübsch hingekriegt hat. Weil das Setting so schön und aufwändig hergerichtet ist, wollen wir Ihnen hier gern die eindrücklichsten Bilder der Team-Prüfung zeigen. Auf den Logenplätzen sitzen die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Vor ihnen landet hier gerade ein drei Kilo schwerer Keilschwanzadler. Felix van Deventer, der Keilschwanzadlerflüsterer, ergattert mit Gisele zusammen zwei Sterne. Dann war auch Leila Lowfire wieder mal im Bild! Zusammen mit vier ihrer Mitcamper musste sie ihren Kopf für drei Minuten in eine Plexiglas-Box voller bissiger, grüner Ameisen stecken. Lernen Evelyn The Brain Burdecki, die mit ihrem Kopf ebenfalls in der Ameisenbox feststeckte: Man kann sich das Gesicht auch mit Sand waschen! Chris Töpperwien ist der Favorit bei Social-Media-Umfragen und den 20-MInuten-Leserinnen und -Lesern. Und der Currywurst-Mann füllt diese Rolle gern aus. Er wagte sich in einen Glastunnel mit 14 Schlangen – mit VIERZEHN –, in dem er unter Zeitdruck einen Stern von einem kompliziert verknoteten Seil lösen. Resultat? Das da! Chris löst die Aufgabe mit Bravour und dank stahlharter Nerven. Fun fact: «Ich hasse Schlangen wie die Pest!», sagt Chris – nachdem er den Job erledigt hat. (Und eigentlich breaking: Endlich sehen wir ihn ohne Brille!) Ach ja: SO JUBELT BASTIAN YOTTA ÜBER SEINEN STERN! Wenn er keinen geholt hätte, wäre er freiwillig aus dem Camp ausgezogen, erklärte er. Puh! haben wir alle nochmal Glück gehabt. Kein Camp-Tag, an dem Evelyn nicht ihren Wissenshorizont erweitert – damit gehört sie ja definitiv schon zu den Gewinnerinnen der Staffel. Heute bringt ihr Bastian Yotta bei, dass sein Künstler-Nachname (er heisst eigentlich Gillmeier) die Steigerung von mega und giga sei. «Zuerst kommt kilo, das heisst tausend. Dann mega, dann giga. Yotta ist zuoberst», erklärt er. (Bonus von uns: Dazwischen kommen noch tera, peta, exa und zetta.) Evelyn ist sehr angetan – oder spielt ihr Interesse an den Ausführungen von Meister Yotta sehr gut. Sie beweist schnelle Auffassungsgabe: «Man kann also so sagen, ich liebe dich yotta!» Wichtig: Klein geschrieben und ohne Komma. Sie verstehen: Als Steigerung zu mega. Ha! Den Yotta freuts! Seine Lektion ist angekommen. Und er wird geliebt. Für die Tränen sorgte heute Abend für einmal nicht Gisele – zumindest nicht allein: Gleich reihenweise flennen die Camper, als sie Briefe von ihren Liebsten erhalten. Felix van Deventer erwischt es, als ihm der Brief von seiner Freundin vorgelesen wird, die schwanger ist. «Dem Würmchen geht es gut.» Darauf sendet Felix Luftküsse in den Himmel. Tommi Piper hat heute seine Mitcamper ein letztes Mal unterhalten: Er wird von den Zuschauern rausgewählt. (20. Januar) Tag 10 im Camp. Tommi imitiert seine Mitcamper. Leila Lowfire hat ihren Spaß. Erneut buhlten die Dschungelcamper um die Gunst der Zuschauer. Doch bei Sibylle hat es nicht geklappt. Sie wurde als zweite aus dem Camp gewählt. Als erster war Domenico de Cicco raus geflogen. Während die einen gehen müssen, dürfen andere neue Aufgaben übernehmen. Felix und Doreen durften endlich einmal zur Dschungelprüfung. Gisele hingegen blieb für einmal verschont. Im Zirkus Felido mussten sie sich als Tierdompteure, Artisten und Clowns beweisen. Natürlich gab es dazu auch Schlangen, Kröten, Ameisen und allerlei Ekliges. Die beiden gaben alles und holten sieben Sterne. Im Camp wurde währenddessen wieder gezickt und gelästert. Gisele sorgte etwa bei Sandra und Doreen für schlechte Stimmung, weil sie die Nachtwache verweigerte. Also mussten sie ran. Zwischen Bastian und Chris ging der Streit in die nächste Runde. Wieder einmal ging es darum: Wer hat eigentlich damit angefangen? Am Freitag flog der erste Promi aus dem Camp. Es ist Domenico de Cicco. Bis zum Schluss wollte er nicht verraten, ob er nun ein Toupet trägt oder nicht. Auch Evelyn wollte nichts ausplaudern. Zuvor hatte Gisele ihre neunte Dschungelprüfung absolvieren müssen. Ihre Mitcamper waren ob dieses Rekordes wenig begeistert. Dieses Mal wurde sie vom ehemaligen Camper Thorsten Legat gecoacht. Ob das was gebracht hat? Ja, hat es. Gisele hat die Prüfung tatsächlich angetreten und blieb bis zum Schluss drin. Das trotz Mehlwurm-Dusche und Ameisen-Gekrabbel. Und sie stellte einen neuen Rekord auf: Sieben Sterne holte Gisele in der Prüfung. Ob es an Legats Coaching liegt? Währenddessen ereignete sich im Camp ein Zwischenfall. Auf dem Weg zum Bach stürzte Currywurstmann Chris. Im Dschungeltelefon klagte er über einen verstauchten Fuss. Dr. Bob ordnete schliesslich Ruhe und Eis an. im australischen Busch fällt ziemlich ruhig aus für die deutschen Trash-Tarzans und Drama-Janes. Während Gisele – wer hätte es gedacht – wiedermal zur Dschungelprüfung antraben muss, warten ihre Busch-Gspänli mit bösen Vorahnungen bezüglich dem Durchhaltevermögen von Heulsusen-Gisele im Camp. Also alles wie gehabt. Die heutige Prüfung ist nach dem Motto «Alarm in Cobra 11» gestaltet: Gisele muss in das Innere einer schlangenförmigen Höhle voller – Überraschung! – Schlangen und Spinnen klettern und dort nach den begehrten Sternen suchen. Nach ihrem Erfolgserlebnis von gestern (vier Sterne!!!): Wird Gisele heute ... ... wieder rocken? Oder wie Camp-Obermotivator Yotta es formulieren würde «Eh, du bist Hammer, du bist stark, du ziehst das Ding durch, das spüre ich!» Vor Antreten der Prüfung braucht Gisele dann doch wie immer ihre fünf Minuten (gefühlte fünf Stunden), um sich zusammenzuraufen und die heranrollenden Tränen zu unterdrücken (was ihr eher schlecht als recht gelingt). Wird sie... ... sich überwinden können? Nein, wird sie natürlich nicht. In gewohnter Mimosen-Gisi-Manier bricht sie zum fünften Mal eine Prüfung ab. Und als Moderatorin Sonja Zietlow sie fragt, was ihre Mitcamper wohl dazu sagen werden, antwortet sie nur: «Die werden mich alle hassen, aber das ist mir scheissegal.» Dass muss man Gisele lassen: Innerhalb von einer Minute von hilflos-verzweifelt zu angepisst-hässig zu wechseln, muss man ja auch erstmal schaffen. Apropos: Auch Curry-Chris ist echt angepisst. Womit wir gleich beim Thema sind. Der Grund für den Ärger: Der Klodeckel. Der ist laut Chris nämlich nie unten. Und im gemeingefährlichen Dschungel wird das stille Örtchen so zum Insektenmagneten. Das unterstreicht er dann auch noch schön mit der Aussage: «Ich habe mich gerade draufgesetzt und mir sind die Ameisen in den Arsch gekrochen!» Das muss man sich mal vorstellen. Und Evelyn? Die checkt wiedermal nichts. Nach minutenlangen, verzweifelten Versuchen ihrer Teamkollegen, Evelyn das Problem mit Händen und Füssen zu erklären, rafft sie es schlussendlich doch noch und gesteht verdattert: «Ich habe den Deckel nicht zugemacht.» Die Übeltäterin ist also geschnappt und für ihr Gestikulieren sollts einen Sonder-Stern geben! Schön, dass auch die gute Evelyn ihren Beitrag zur WC-Konversation geleistet hat. Später gibts dann auch noch eine zweite lehrreiche Episode für Evelyn. Sie lässt alle an ihren tiefgründigen Visionen teilhaben und verkündet: «Ich würde ja gern Wetterfee sein! Guten Tag! Heute ist das Wetter von Norden bis Osten sehr regnerisch.» Sandra Kiriasis erklärt ihr dann, dass das wenn schon von «Norden bis Süden» lauten müsste. Sandra ergreift dann auch kurzerhand die Chance, Evelyn noch zu erklären, wie ein Kompass funktioniert. Wenn man schon mal die Gelegenheit hat! Dass die Sonne immer im Osten auf- und im Westen untergeht, war Evelyn bis heute übrigens nicht bekannt. Für dieses horizonterweiternde Wissen hatte sie dann auch nur noch ein Wort übrig: «Krass.» beginnt flüsterleise. Domenico de Cicco und sein Busch-BFF Chris Töpperwien diskutieren das wichtigste Thema des 2019er «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»-Jahrgangs: Domenico und seine Ex-Freundin/-Liebelei Evelyn Burdecki. «Hast du irgendwie mal gesagt, dass du sie zurückhaben willst oder so? Vor ein paar Monaten bei ‹Guten Morgen Deutschland› oder so?», fragt Chris. Domenico versucht sich im Erklären: «Das waren andere Umstände. Stehst du da, weisst du, ... ... wirst bombardiert negativ von allen Seiten und fühlst dich wie ein Fisch ausser dem Wasser.» Jep, «ausser» dem Wasser. Chris will dann noch wissen, ob Evelyn auch mal «was mit jemandem hatte, den ich kenne». Und Domenico eröffnet ihm und der deutschsprachigen Öffentlichkeit, dass die Gerüchte um ein Schäferstündchen von Evelyn und Natascha Ochsenknechts Fussballer-Ex-Freund Umut Kekilli wahr seien. Wow. Domenico: «Und die Ochsenknecht hasst sie deswegen wie die Pest.» Und dann spielt sich die beste Szene dieser Folge, ach, der ganzen bisherigen Staffel ab: In ihrem glaubs ersten Dschungel-Auftritt überhaupt knallt Doreen Dietel unsanft aus ihrer Hängematte auf den Waldboden. Sie setzt sich verwirrt und verwuschelt auf und stellt scharfsinnig fest: «Ich bin aus dem Bett gefallen.» Das ist Slaptsick-Situationskomik höchster Güte und mit wenigen Sekunden lustiger als all die Vollzeit-Komiker, die RTL sonst um diese Sendezeit in eigenen Formaten über den Äther jagt. Während in der Nacht Weinen vor lauter Lachen angesagt war, schmeckten die Tränen von Sibylle Rauch am nächsten Morgen ziemlich bitter. Wir sind auch nicht ganz gestiegen, aber sie und Tommi Piper sollten nachts scheinbar Feuerwache halten – dafür braucht es immer zwei, auch bei WC-Gängen in der Dunkelheit, ohne beziehungsweise mit Scheiss! –, doch ... ... Tommi habe den Posten immer wieder verlassen und Sibylle ignoriert. Sie schluchzt deswegen, er flucht und verteufelt seine Camp-Kollegin und Peter Orloff wird für seinen Schlichtungsversuch übel abgewatscht. Whatevs, Lagerkoller oder so. Nach der abgebrochenen Dschungelprüfung an Tag fünf dürfen, okay, müssen Gisele Oppermann und Bastian Yotta heute nochmals ran. Das Prinzip: Die beiden stecken den Kopf und eine Hand von unten durch Öffnungen einer Rutsche, wo ... ... gleich darauf übelste Reality-TV-Trash-Suppen, bestehend aus unter anderem Kuh-Urin, ... ... verfaulten Tomaten und Fischabfällen in ihre Richtung schiessen. Ebenfalls dabei: zwölf Sterne – je mehr davon die beiden auffangen, desto fürstlicher fällt die nächste Essensration aus. Gisele kreischt in ihrer sechsten Dschungelprüfung in Folge weniger als gewohnt und schnappt sich unglaubliche vier Sterne – Protz-Prediger Yotta flutscht alles durch die Finger und er trägt nichts zum Erfolg bei. Als er danach mit Gisele highfiven will, lässt die Ex-GNTM-Kandidatin ihn eiskalt abblitzen. «Lass mich», faucht sie ihn an, «ich weiss, dass ich das super gemacht habe – und du hast keinen geholt! Ich bin sauer, weil du mir die ganze Zeit irgendwie immer Mut und auf grossen Macker machst! Du hast eine Riesenhand und holst nicht mal einen Stern.» Nach ihrem ersten Dschungelprüfungserfolg überhaupt hebt Gisele durchaus ab und hackt noch ein bisschen auf Yotta rum. «Ich habe vier Sterne, er hat null», verkündet sie nachher im Camp. Classy move, Gisele. Und Buhu-Bäschteli füllt sich eine Wanne mit Selbstmitleid: «Mit dem Yotta kann mans ja machen, der hat ein breites Kreuz. Der sagt immer ‹strong, hilti› (würde in korrektem Englisch ‹strong, healthy› heissen), der verträgt das.» Überraschung: Ausgerechnet Yottas Intimfeind Chris klärt Gisele daraufhin darüber auf, dass ihr Verhalten etwa so fair ist wie der Umgang der Fifa mit dem Weltfussball (unsere Wortwahl, nicht seine). Sie erkennt ihren Fehler – und entschuldigt sich bei Yotta. Gesehen, Sibylle und Tommi? So geht das. Chris konfrontiert Evelyn mit Domenicos Techtelmechtel-Enthüllung zu Beginn der Folge, jedoch ohne Namen zu nennen. Völlig richtig kontert diese, dass alles, was nach der Liebelei zwischen ihr und Domenico passiert ist, diesen aber sowas von gar nichts angeht. Und dann schlägt Domenico Evelyn vor, das Kriegsbeil zu begraben. Oder wie er es mit seinem ganz eigenen, auserlesenen Vokabular ausdrückt: «Wollen wir einen Stein drauflegen?» Hä? Wie auch immer: Evelyn stimmt zu und ghettofaustet mit, doch wir werden den Eindruck nicht los, dass es sich hierbei weniger um Frieden und mehr um einen Waffenstillstand handelt. Wie lange dieser wohl anhalten wird? Beim Vier-von-zwölf-Sternen-Essen regt sich Doreen (in ihrem zweiten Auftritt überhaupt) fürchterlich über Gisele auf – warum, das haben wir nicht so richtig mitbekommen, wie auch sonst im Camp glaubs niemand. «Du bist eine egoistische kleine Dramaqueen!», keift sie in Richtung Gisele, deren Namen sie sich nicht merken kann und sie darum Gisela nennt. Wennschon hässig, dann auch gleich mit falschen Fakten, gell. Eine nächste Dschungelprüfungs-Nomination fällt übrigens flach, ebenso die Begründung dafür (oder wir haben sie verpasst). Liegt vielleicht daran, dass «Stern TV» pünktlich und ebenfalls live beginnen muss. Eventuell erfahren du und wir ja am Donnerstagabend, wer die nächste Ekelprüfung über sich ergehen lassen muss. Wir sind jedenfalls un! glaub! lich! gespannt. im Dschungelcamp und die Zuschauer reiben sich die Hände. Auf diesen Moment haben alle gewartet: Evelyn Burdecki und Domenico de Cicco müssen gemeinsamen zur Schatzsuche antreten – die perfekte Gelegenheit für das Ex-Paar, zwischen dem es seit Tagen knistert, sich wieder näher zu kommen. Freude über die bevorstehende Aufgabe sieht aber irgendwie anders. Willkommen zum ersten Akt im heutigen Dschungel-Drama: Domenico ... ... macht sich Sorgen darüber, was seine Freundin zu Hause denken könnte. Evelyn ... ... ist gereizt. «Ihr wisst doch gar nicht, was war!», empört sie sich. Das wiederum bringt ihren Ex auf die Dschungelpalme. «Lass es sein. Wir machen jetzt die Prüfung, und dann will ich gar nicht mehr mit dir reden. Weisst du, wie scheissegal mir das ist?» Ein Steilpass für Evelyn: «Ich weiss, dass ich dir scheissegal war und bin. Weil du einfach immer dein Ding durchgezogen hast.» Viele Tränen und Beleidigungen später ziehen ... ... die beiden dann endlich los. Zweiter Akt im Dschungel-Drama: Domenico will vor laufenden Kameras nicht mehr über die Vergangenheit sprechen, Evelyn konfrontiert ihn trotzdem mit seiner Untreue. «Du hattest eine Frau im siebten Monat schwanger zu Hause, warum bist du mit mir zusammen gekommen bei ‹Bachelor in Paradise›?» Domenico blockt ab, ... ... schmeisst wütend die Schatzkarte auf den Dschungelboden und stolpert zurück ins Camp. «Die ist so falsch. Ihr glaubt die ganze Leier von der kleinen Blondine. Sie hat versucht, mich nieder zu machen vor den ganzen Öffentlichkeit», schimpft er. Kollege Chris interessiert nur eins: «Und die Schatzsuche, bist du davor abgehauen? Klär das mit denen im Dschungeltelefon.» Nach kurzer Rücksprache mit RTL bekommen die zerstrittenen Schatzsucher eine zweite Chance. Dritter Akt im Dschungel-Drama: Domenico und Evelyn ... ... ziehen die Sache zusammen durch. Und wählen am Ende prompt den falschen Schlüssel für die Schatzkiste. Kein Happy-End im Dschungel-Drama, der ganze Zirkus war vergebens. Obwohl sie «wie ein Team Hand in Hand» gearbeitet haben. Wer von den beiden die Wahrheit sagt, bleibt übrigens offen. Sie sagt, er spielt ein falsches Spiel, er sagt dasselbe von ihr – Fortsetzung folgt. Ein weiteres Duo darf an Tag 5 zusammen zur Challenge antreten. Gisele und Bastian wurden am Vortag zur Dschungelprüfung gewählt – zumindest für sie inzwischen ein alltägliches Prozedere. Für Protz-Yotta ist es dagegen eine Premiere. Und er brennt darauf, es heute seinem Feind heimzuzahlen: Currywurst-Mann Chris war tags zuvor äusserst erfolgreich mit Gisele. Topmotiviert starten die beiden also in die Prüfung, wenige Minuten später ... ... ist Gisele aber wieder ganz die Alte. Und nun raten Sie mal, wie das zweite Dschungel-Drama des Tages endet? Richtig, ... ... mit Tränen. Und natürlich mit ... ... lautem Kreischen und Gewinsel. Da nützt auch Yottas ... ... Motivations-Mantra – «Du bist cool. Du bist geil. Hammer! Wirklich. Du bist so stark, du wirst immer stärker. Ich spüre das bis hier» – nichts. Gisele bricht ab. Null Sterne für das Duo und damit kein Essen für die Gruppe. Oder wie es der Camp-Jesus ausdrückt: «Fuck! Fuck! Fuck!» Und dann steht am fünften Tag auch noch Teamchefin Sibylle im Fokus. Sie erinnern sich: die Ikone aus «Eis am Stiel». Viel scheint aber nicht mehr vom Glanz ihrer Erotik-Vergangenheit übrig geblieben zu sein. «Die Sibylle ... ... ist völlig überfordert», stellt Tommi am Lagerfeuer fest. «Die Arme. Sie hat keine Substanz», bemitleidet auch Domenico. «Die arme Maus, scheiss Leben.» Die drei Weisen hätten da die perfekte Lösung für ihre Camp-Mitbewohnerin: «Wenn Dr. Bob käme, sie untersuchen würde und sie draussen ist, kriegt sie ihre Kohle. Das ist es!» Aber wo bleibt Dr. Bob, wenn man ihn mal wirklich braucht? beginnt mit einem Grossangriff auf die Tränendrüsen: Bastian Yotta (rechts) betet Felix van Deventer seine Lebensgeschichte runter. «Ich habe nach dem Abitur drei Universitätsabschlüsse gemacht, BWL, Jura und Sport. Ich habe angefangen als ganz normaler Versicherungsvertreter bei meinem Vater in Geschäft, das ist echt ein Scheissjob. Habe mich zum Geschäftsführer hochgearbeitet, dann bin ich ausgestiegen und habe von Null angefangen. War dann erfolgreicher als er. Dann kam die Scheidung, ich konnte das Geld nicht handeln. Ich war dumm!», gibt sich Yotta ungewohnt ehrlich und unprotzig, geradezu...nahbar?! «Dann kam der freie Fall», fährt der Muskelmann fort, «wenn du pleite bist, dann geht das krass schnell: Die pfänden deine Konten, die nehmen das Haus. Und dann: Wo schlafe ich denn jetzt? In Summe war ich dann vier Monate auf der Strasse. Da wollte ich mich einfach nur noch umbringen. Ich springe einfach vom Hochhaus. Dann stand ich da oben und spürte den Wind und fragte mich: Was wäre denn das perfekte Leben eigentlich? Da dachte ich so an einen durchtrainierten Körper und habe ein Lächeln im Gesicht bekommen – und mit einem Lächeln kannst du nicht springen.» Sogar seinen Opa habe er in dieser Zeit angelogen, als dieser ihn fragte, ob alles in Ordnung ist. Bei diesem Gedanken bröckelt die Protz-Fassade und dahinter kommt ein, na ja, eben ein Mensch hervor. «Er hatte immer darunter gelitten, dass die Menschen nicht sahen, wie ich wirklich bin», erzählt Yotta im Dschungeltelefon, «ach fuck. Für ihn zeige ich mal, wie ich wirklich bin. Ich glaube, er wäre stolz auf mich.» W-Wir müssen uns rasch das Sägemehl aus den Augen waschen und sind gleich zurück, o-okay? Ach fuck – um es mit des Yottas Worten zu sagen. So sicher wie das Amen in der Kirche oder Gisele Oppermanns Wahl in die Dschungelprüfung: Bastian Yottas «Miracle Morning»-Gruppentherapie nach dem Aufstehen. Aufmerksame Beobachter stellen fest, dass jeden Tag weniger Camper mitmachen – Wasser auf Chris Töpperwiens Mühle, dem Yotta (er bezeichnet ihn als «Augsburger Puppenkiste») und damit auch dessen Morgen-Ritual ein Dorn im Auge sind. Evelyn Burdecki reicht den imaginären Teamchef-Stab heute weiter an Sibylle Rauch. Erste Amtshandlung: Die Forderung nach dem kollektiven Schliessen des Plumpsklo-Deckels, damit die Ameisen da nicht so einfach ein und aus gehen können. Yotta wittert gleich eine Chance, sich als Motivator zu profilieren. «Bist du empfänglich für ... ... ein ehrliches Feedback? Die neue Campleiterin nickt und Neo-Teamchefberater Yotta rezitiert Phrasen von Motivationspostern mit Sonnenuntergang als Hintergrund: «Gedanken werden zu Worten, Worte werden zu Taten, Taten werden zu deinem Charakter.» Was er sonst noch zu predigen wusste, verschleiert RTL mit Musikgedudel. Aber wir sind uns sicher, dass es wichtig war. Wie immer. Wie vorhin angedeutet: Dschungeltag vier ist der vierte Tag in Folge, der für Gisele mit einer Dschungelprüfung beginnt. Immerhin bekommt sie diesmal Chris zur Seite gestellt, was sich als Glücksgriff der anrufenden Zuschauer herausstellen sollte. In der «Klinik unter Palmen» soll das Duo Sterne ergattern. Als im Wartezimmer plötzlich Kakerlaken, Mehlwürmer und Grillen von der Decke regnen, schmeisst Gisele auch gleich ihre berüchtigte Kreisch-Sirene an. «Komm, setz dich hin. Ich mache alle weg», bietet Chris an, was die Ex-GNTM-Teilnehmerin kurz beruhigt – bis der untenrum äusserst nackte Patient durch den Raum blüttelt. Ob Gisele sich erschrickt oder wegen der, äh, Aussicht schreit, wird im 20-Minuten-People-Team noch heiss diskutiert. Die morbide Innenausrichtung lässt auch heute untherapierbare Traumata bei den Setbauern vermuten: ein Skelett voller Schlangen, eine Zombie-Krankenschwester, ein Schrank voller Spinnen, haufenweise Innereien und mehr Fleischberge als an einem Hotdog-Wettessen. Wenn Gisele dabei zu laut kreischt, beruhigt Chris sie mit militärischem Drill. Aber wie du auf diesem beispielhaften Bild siehst, ist Gisele pausenlos am Schreien, weshalb Chris nicht einmal mehr die Tipps der Moderatoren versteht. «Ich bin sicher, das hört man auch noch an der Westküste», witzelt Curry-Chris und zappelt beim Abschütteln des Ungeziefers selbst so rum, dass er seiner Prüfungskollegin versehentlich einen Kopfklapser verpasst. Am Ende verlässt das Duo die Horror-Klinik mit beachtlichen acht Sternen – und ungleich mehr Ungeziefer auf Haut und Haar. «Darf ich mich jetzt ausziehen?», fragt Gisele, wie immer kreischend. Moderator Daniel Hartwichs Reaktion: «Das ist eine Frage, die wir dir bei RTL mit Nein beantworten würden. Insofern: Fühl dich frei!» Zurück im Camp lässt sich Chris feiern und badet regelrecht in seinen Lorbeeren – was Intimfeind Yotta zähneknirschend zur Kenntnis nimmt. «Ich dachte, dass ich den mal heiraten werde», eröffnet Evelyn im Dschungeltelefon und erzählt, wie verliebt sie in ihren «Bachelor in Paradise»-Mitkandidaten Domenico de Cicco war, wie sie nicht wusste, dass er eine schwangere Freundin zuhause hatte und erst von dieser erfuhr, dass Domenico (auch) mit ihr zusammen ist. Beim gemeinsamen Geschirrspülen will ... ... Domenico sich mit seiner TV-Ex aussprechen, was entweder an seiner Gefühlsmauer oder seinen eingeschränkten Kommunikationsfähigkeiten scheitert. Später erklärt er Chris, wie glücklich er jetzt mit der Kindsmutter ist, mit welcher er wieder zusammengekommen ist: «Wenn ich ein gemeinsames Bild von uns poste, ey, dann gehen die Likes durch die Decke.» So klingt wahre Liebe im Jahr 2019, lieber Leser. Am vierten Tag steht die erste Schatzsuche dieser Staffel an; nach der Dschungelprüfung darf Chris gleich nochmals Hand anlegen, begleitet von GZSZ-Darsteller Felix. Auch hier leitet der Curryverwurster mit eiserner Faust und auch hier geht die Strategie auf. Der Dschungel-Zweier löst die Aufgabe und kehrt mit der Beute ins Camp zurück. Achtung, jetzt kannst du beim «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»-Schauen sogar noch etwas lernen! Wie gewohnt steht zwischen den Kandidaten und dem Truheninhalt ... ... eine Frage mit zwei Antwortmöglichkeiten: «Wenn männliche Fruchtfliegen keinen Erfolg bei den Weibchen haben, trinken sie a) mehr Alkohol oder b) begatten sie die Männchen.» Evelyn versteht die Frage nicht ganz: «Was wollen die denn für einen Erfolg?» Hach. Süss. Bastian weiss, was: «Ficken!» Die Gruppe stimmt für Antwort a) – und liegt damit richtig. Die Schatzkiste öffnet sich, drin liegt eine Zitrone. Was in der Migros beiläufig ins Einkaufskörbchen gelegt wird, ist im faden Dschungel-Menüplan ein wahrer Geschmackssegen. Aber ob die eine Zitrusfrucht für die Acht-Prüfungssterne-Portionen reicht? Felix eröffnet der Gruppe, dass er am vierten Tag zum ersten Mal, äh, gross auf den Topf gehen wird. Oder wie er es sagt: Er wird «ein Ei legen.» Domenico geht mit, was schon weird genug ist. Als die beiden dann noch über ihre Freundinnen sprechen, während Felix seine Ei-Sache erledigt, wird es noch weirder. Wir fragen uns gerade, ob Felix' Ei auf Twitter trenden und mehr Likes als das Ei ergattern könnte, das heute Kylie Jenner auf dem Instagram-Like-Thron abgelöst hatte. Ah, Felix macht seiner Freundin noch eine Liebeserklärung via Dschungeltelefon, by the way. Schön. Felix will dann noch von Evelyn wissen, ob sie für viel Geld einen Porno drehen würde. Sie verneint, vehement. Und von Sibylle erfährt er, dass ihre höchste Schmuddelfilmchen-Gage 100'000 D-Mark betrug, sie aber keinen Spass an den Drehs hatte. Schnell kippt die Stimmung und der frühere Erotik-Star erzählt, wie er sich schliesslich sogar ernsthaft mit Selbstmord beschäftigt hatte. Sibylle würde es heute anders machen, sagt sie, würde sich das Geschäft beibringen lassen, statt einfach nur mitzumachen. «Du bist eine Legende», meint Evelyn und zaubert der «Eis am Stiel»-Darstellerin damit wieder ein Lächeln ins leicht verweinte Gesicht. Als das Acht-Sterne-Essen von oben ins Camp herabgelassen wird, macht sich Freude unter den zwölf Kandidaten breit – die allerdings schnell getrübt wird, als einige von ihnen scheinbar gar gierig agieren. Und weil beim Pinkeln auf dem WC offensichtlich die «Bird Box»-Challenge gemacht wurde – gemäss den Schilderungen der weiblichen Buschbewohner sieht es schlimmer aus als auf der Toilette so mancher osteuropäischer Autobahnraststätte. Also wenn wir das richtig interpretiert haben. Zum Schluss verkünden die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich wie gewohnt, wen die «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»-Zuschauer in die nächste Dschungelprüfung gewählt haben. Die Fans kennen keine Gnade: Gisele muss morgen (Dienstagabend Schweizer Zeit) zum fünften Mal in Folge zum Sternetauchen antraben! Aber wie heute ist sie dabei nicht alleine, Heiland Yotta wird sie begleiten. Schön. Und «healthy!». und schon zahlreiche Regeln gebrochen: Die Camper-Generation 2019 ist nicht gerade gut erzogen. Was die Sendungsmacher anprangern: Geschirr im Weiher gewaschen, Holz an der falschen Stelle eingesammelt, Zigaretten geteilt, alleine nachts im Camp herumgelaufen, am Tag geschlafen. Und wer muss büssen? Teamchef Domenico muss zur Strafe für die Regelverstösse seine Luxusgüter abgeben. Wir halten fest: Auch ohne Haarwachs kriegt der Mann eine ordentliche Tolle hin! Am Morgen predigt der Camp-Jesus Yotta natürlich wieder: Während seine Jünger dessen Millionärs-Mantra «Miracle Morning» nachturnen, klatschen und johlen, sitzen Leila Lowfire, Felix van Deventer, Doreen Dietel, Sandra Kiriasis und allen voran Chris Töpperwien teilnahmlos bis angewidert daneben am Feuer. Und weiterhin vergeht kein Dschungel-Tag ohne weinende Gisele – deren Tränen gehören schon nach dem ersten Wochenende ins Dickicht wie Spinnen. Lagerfeuer und Zankereien. Grund für die neuste emotionale Erschütterung des Models: Sie muss ... ... auch am dritten Tag zur Prüfung antreten und all ihren Mut zusammennehmen, um Sterne und somit Essen ins Camp zu bringen. Ihre Mitstreiter transferieren via Gruppenumarmung positive Energie. Doch was gibt es heute Ekliges im Dschungel für Gisi? Nun: Eigentlich sieht die Prüfung names «Abgewrackt» ja ganz idyllisch aus. Applaus für die Setbauer an der Stelle! Gisele muss auf ein Boot in einem schönen blauen Teich. Sie gibt sich mutig: «Ich entledige mich mal meiner Kleider. Ich will die Prüfung durchstehen.» Aber die Aufgabe ist keineswegs lustig: Gisele muss ... ... im Pool nach 12 Sternen tauchen. Dafür hätte sie 12 Minuten Zeit. Natürlich sind da ein paar wilde Tiere im Wasser. Das erste «OH GOTT» lässt nicht lange auf sich warten. Gisele erspäht auch gleich das erste Baby-Krokodil. Und wagt sich ins Wasser. Wie viel Spass ihr das macht, ist ihr dabei ins Gesicht geschrieben. Und Gisele bricht ab, bevor es los geht. «Ich schaffe es nicht.» Null Sterne, Totalversagen. Im Debriefing mit den Moderatoren sagt die Camperin schluchzend: «Ich bin wie gelähmt.» Natürlich fliessen erneut Tränen. Wir fühlen mit Misere-Gisele. Und wünschen uns Erbarmen mit ihr: Schickt doch mal einen der grossmauligen Muskel-Machos zur Prüfung, liebe Zuschauer! Immherhin: Für Tag vier sind sie und Chris Töpperwien im Prüfungsrennen. Ein bisschen Humor bewahrt sich die Pleiten-Camperin: «Heute gibts Modelessen. Gar nix.» Also nur Reis und Bohnen für die Dschungelstars. Und dann zankten die Camper – allen voran Bastian Yotta und Chris Töpperwien – auch noch um die Verteilung der sechs Minimal-Komfort-Betten. Denn – wie fies von RTL! – es hat nicht für alle eine Pritsche dieses Jahr. Und die ersten Stars werden erst in ein paar Tagen rausgewählt. Von der Knisterfront gibt es keine wirklichen Fortschritte zu vermelden. Aber: Evelyn und Domenico haben gestritten! Er sagt: «Ich kann hier nicht reden, kein Bock, dass das im Fernsehen kommt.» Und sie sagt: «Er war meine grosse Liebe. Er hat mir übelst weh getan.» Chris und Gisele treffen sich dann noch am Teich. Der Schwatz wird schnell zum Chris-Monolog – er lädt seinen Yotta-Frust bei der gefrusteten Prüfungs-Loserin ab. «Ich finde den ganz fürchterlich den Typ. Ich weiss, was das für eine linke Bazille ist, der Typ.» Yotta würde seine Fans um Geld betrügen, er habe Mails, die das belegen würden, so Chris. «Am liebsten hätte ich ihn abgeknallt, ganz ehrlich.» Weiter im O-Ton Töpperwien über Yotta: «Ich hab gedacht, dass der die Kontrolle schneller verliert. Du siehst, wie aggressiv der ist. Wie er guckt, wie er das Holz rumschmeisst. Wie er sich neben mir aufs Bett setzt.» Am Abend feuern die zwei Alphamännchen am Lagerfeuer gegenseitig Anschuldigungen aufeinander – wobei Currywurstmann Chris eindeutig härter austeilt. Supermann Yotta hält – noch – ziemlich gut die Ruhe. Doch: Für wie lange? Die Situation zwischen den beiden einstigen L.A.-Kumpels (Zitat Yotta: «Wir haben zwei, dreimal zusammen trainiert») ist sehr angespannt. Töpperwien tut an Tag 3 nichts für den Camp-Frieden. Und Yotta gibt schon einen Vorgeschmack, in welche Richtung es demnächst gehen könnte: «Wenn mir jemand blöd kommt, gehe ich hoch wie eine Rakete.» im Dschungelcamp und Gisele hört da auf, wo sie Tag 1 beendet hat: bei der Dschungelprüfung. Daran darf sich die Heulsuse schon mal gewöhnen. Guten Mutes – und mit taffem Warrior-Undercut – schreitet sie zur Tat. Zwei Minuten später sieht das dann ... ... so aus. «Oh Gott, oh Gott ...» – mehr scheint der einstigen GNTM-Teilnehmerin im Kanal des Grauens nicht einzufallen. Sie hat Angst vor so ziemlich JEDEM Tier. Aber: Die Tränen bleiben für einmal aus, es bleibt beim ... ... Gejammere. Fünf Sterne für die Kriegerin, die jetzt übermütig wird: «Es hätten auch mehr sein können.» Und dann drücken sie ... ... doch noch durch, die Tränchen. Gisele ist sooo enttäuscht. «Vielleicht hätte ich mich doch auf die Prüfungen vorbereiten sollen. Mit Hypnose oder so.» Keine Angst liebe Gisele, auch das hätte nichts genützt. Später geht das Geheule wegen eines Riesen-Falters noch weiter. Aber zum Glück hat sie ja in ... ... Bastian Yotta als Mental-Coach im Camp. Der bittet seine Kollegen täglich zum «Miracle Morning» am Lagerfeuer, um mit viel Kraft und Motivation in den harten Dschungeltag zu starten. Alle machen mit, bis auf ... ... Chris Töpperwien. Die beiden Auswanderer sind eine tickende Zank-Zeitbombe, die bald schon explodieren dürfte. Unerwartet harmonisch läuft es dagegen weiterhin zwischen dem Ex-Paar Domenico und Evelyn, es knistert sogar regelrecht zwischen den beiden. Der Ex-«Bachelor in Paradise»-Teilnehmer kämpft in der zweiten Sendung ... ... aber nicht nur mit den Gefühlen: Seine Mitcamper haben ungefragt seine Reisration für den Zmorge verwendet. Domenico ist sauer, also müssen die Hanteln zur Beruhigung her. Und so manch ein Kandidat würde den Kult-Satz gerne schon nach einer Stunde Sendezeit rausposaunen. Grund: diese Rampe in 100 Meter Höhe, über die die (Möchtegern-)Promis gehen müssen. Zum ersten Mal überhaupt findet die erste Challenge noch vor dem Einzug ins Camp statt. Zumindest für einen Teil der diesjährigen Busch-Bewohner: Evelyn, Leila, Gisele, Peter, Tommi, Felix, Bastian sowie Doreen – und ja, auch wir müssen die Namen noch auswendig lernen. Hoch über ... ... den Wolkenkratzern der Millionen-Stadt Brisbane müssen die noch jungfräulichen Camper auf eine schmale, wacklige Planke laufen. Bis ganz nach vorne, wo ein Buzzer auf sie wartet. Evelyn, Felix, Leila, Peter, Doreen holen jeweils einen Stern, Tommi und Bastian scheitern. Und GNTM-Gisele? Die heult. War aber auch zu erwarten, etwas anderes ... ... machte sie damals bei Heidi Klum auch nicht. Hier handelt es sich übrigens schon um ihren zweiten Heul-Auftritt innerhalb von gerade mal einer Stunde. Schon im Hotel ... ... flossen die Tränen in Strömen. Auf Gisele ist eben Verlass – RTL sollte einen Heul-Counter einführen. Währenddessen wartet ... ... auch auf die zweite Gruppe (Sandra, Sibylle, Domenico und Chris wurden nach ihrer Ankunft direkt ins Camp verfrachtet) die erste Dschungelprüfung. Aus vier Behältern mit Kakerlaken, Maden und Schleim müssen sie mit ihrem Mund jeweils einen Ball fischen, der als Munition für eine Armbrust dient. Für jeden ... ... Treffer auf Tierschilder gibt es einen Stern. Lächerliche zwei davon können die Promis am Ende holen – ein äusserst bescheidener Start. Aber hey, wenn sich «eine Kakerlake in meine schönen Kunstzähne verirrt», wie Sibylle resümiert, ist auch nicht zu spassen. Aller guten Dinge sind zum Glück drei – im wahren Leben wie im Dschungel. Und weil Sonja Zietlow und Daniel Hartwich die neuen Bewohner nicht gleich zu Beginn mit leeren Mägen in der Wildnis zurücklassen wollen, laden sie in die «Dschungelkantine». Auf dem Menü stehen «Salamipizza» aus pürierten und getrockneten Mehlwürmern, einer Tomatensosse aus pürierter Emuleber und Blut sowie Stierpenis in Scheiben als Salami .... ... für Sibylle, Leila und Bastian. Frikadellen aus Schweinehoden, mit Senf aus pürierten Kakerlaken und einem Kartoffelsalat aus Kotzfrucht gibts für Evelyn, Doreen und Tommi. Und für Peter, Domenico und Gisele hat der Dschungelkoch ein Schnitzel aus pürierter Lammzunge in Fliegenlarven paniert zubereitet. Aber Gisele ... Sie ahnen es schon. Natürlich ... ... kann sie dem Menü so gar nichts abgewinnen. Sie würgt, hustet und wendet sich angeekelt ab. Wo bleiben die Tischmanieren, Frau Oppermann? Sandra, Felix und Chris dürfen sich immerhin Wackelpudding aus grüner Gelatine gemischt mit Kuh-Urin und gespickt mit einem Fischauge schmecken lassen. Insgesamt holen die Camper fünf Sterne. Es bleibt viel Luft nach oben. Aber noch sind die Promi-Mägen ja noch voll mit erstklassigem Flugzeug- und Hotel-Essen. ... nächsten Tag scheinen die Zweifel verflogen. Es wird gelacht, getuschelt und sinniert. «Meine Angst ist, dass ich hier wieder mit dir so weit komme», gesteht Domenico, der inzwischen eigentlich vergeben ist. Bringen sich die Schmetterlinge etwa schon in Startposition beim Dschungelor-Paar? Sex-Podcasterin Leila versucht sich anderweitig ins Gespräch zu bringen – textilfrei. Duschen im ... ... Badeanzug wäre aber auch echt mühsam, dafür haben wir vollstes Verständnis. Und falls Sie jetzt immer noch nicht wissen, um wen es hier eigentlich geht, ... ... helfen wir gerne mit einem Who is Who weiter. Diese zwölf (un)bekannten Menschen campen seit dem 11. Januar im australischen Busch und kämpfen um die Dschungelkrone der 2019er-Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!». Im Detail: ... Schlagerstar und Produzent (74) hat immer noch etwa 250 Auftritte im Jahr und komponierte den Peter-Maffay-Hit «Du». Schauspieler (und die deutsche Stimme von Alf) (77) besuchte früher mal eine Meisterschule für Mode und wird im australischen Dschungel seinen Hund am meisten vermissen. Erotik-Ikone (58) heisst bürgerlich Erika Roswitha Rauch und veröffentlichte 1982 den Song «So Long, Goodbye». Model (31) warb mal für den Intimduft «Vulva Original» und ist dieses Jahr noch in einem Horrorfilm zu sehen (nein, damit meinen wir nicht die Szenen vom Dschungelcamp-Badebereich). Schauspielerin (44) war 2007 auf dem Cover des deutschen «Playboy» und ist – wichtige Info – vom Sternzeichen her Waage. Currywurstmann (44) hat einen ausgeprägten Putzfimmel und färbt sich seit neun Jahren die Haare. «Bachelorette»-Kandidat (35) kommt aus der Stadt mit dem klingenden Namen Linsengericht und bezeichnet seine Tochter Lia Noelia als seine grosse Liebe. Die Sex-Expertin (25) tanzte schon in Musikvideos von The BossHoss, Samy Deluxe und Scooter und hatte (vielleicht) mal was mit dem Rammstein-Fronthünen Till Lindemann. Der selbsternannte Millionär (42) zeigte sich schon füdliblutt bei «Adam sucht Eva» und behauptet, sein erfundener Nachname bedeute übersetzt «eine Quadrillion». GZSZ-Star (22) hat Schiss vor Fledermäusen und die Matura gemacht. Bravo. «Bachelor»-Kandidatin (30) hat – wenn wir schon bei Schulabschlüssen sind – die Berufsmatura gemacht und war in der deutschen Ausgabe von «Der Bachelor» zusammengezählt gerade mal zehn Minuten lang zu sehen. Bob-Olympiasiegerin (44) hat das jamaikanische Bob-Olympiateam trainiert («Cool Runnings», anyone?) und spielt sehr gerne Golf. Moderiert wird das RTL-Dschungelcamp wie schon in den Jahren zuvor vom bissigen (respektive mit bissigen Texten ausgestatteten) Duo (50).

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Huch? am 26.01.2019 23:42 Report Diesen Beitrag melden

    Go Evelyn

    Felix hat sich grad selbst ins Aus geschossen, indem er Evelyns Leistung so heruntergespielt hat.

  • Martin am 26.01.2019 23:39 Report Diesen Beitrag melden

    Felix

    Felix ist gerade dabei sich um den Sieg zu reden.

  • Markus T am 27.01.2019 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Stolz

    Ich kann mit Stolz sagen, dass ich nicht eine Folge gesehen hab und es nicht einmal mitverfolgte.

Die neusten Leser-Kommentare

  • ichglotztv am 27.01.2019 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    naja

    Eine "Dschungelkönigin", die nicht mal weiss, was ein Python ist? Die Anrufenden haben offensichtlich den Humor bewiesen, den es für diese Sendung braucht.

  • Faustino am 27.01.2019 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Go Evelyyyyn

    Gratuliere Evelyn! Von den 100'000 kann sie sich sicher einen Thesaurus und einen Dictionaire kaufen! Dann wirds ihr schlaues Jahr mit vielen Wörtern!

  • Markus T am 27.01.2019 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Stolz

    Ich kann mit Stolz sagen, dass ich nicht eine Folge gesehen hab und es nicht einmal mitverfolgte.

  • Ronnie Hüsler am 27.01.2019 09:14 Report Diesen Beitrag melden

    Next

    Nächstes Jahr mit Fedi kann es nur einen Sieger geben.

  • Balz am 27.01.2019 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Wer bezahlt

    Wer bezahlt eigentlich, wenn ein Kandidat wirklich von einem Krokodiel oder einer Schlange verletzt wird und bleibende Schäden hat.