Gefühlsbarometer

08. Februar 2011 18:20; Akt: 09.02.2011 10:54 Print

Wie stehen Sie zur SF-Talentsuche?

Nach dem Auftritt der zehnjährigen Anthea bei «Die grössten Schweizer Talente» stellt sich die Frage, ob die Verantwortlichen zu weit gegangen sind. Was meinen Sie?

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Die zweite Sendung von «Die grössten Schweizer Talente» vom 5. Februar 2011.

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Möchtegern-Sänger, die sich trotz Buh-Rufen nicht von der Bühne verscheuchen lassen und Künstler, die gezielt für eine Teilnahme in der Show angefragt wurden: Auch bei der SF-Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» wird inszeniert, was das Zeug hält (20 Minuten Online berichtete).

Der aktuellste Fall: Rein «zufällig» entdeckte das Schweizer Fernsehen im Publikum ein Ausnahmetalent. Beim Warm-up tanzte Flora aus der Reihe – und bezauberte die Show-Macher mit ihrer Stimme à la Whitney Houston. Vom Fleck weg luden sie Flora zum Casting ein. Sie ersang sich dreimal «Ja» von der Jury. Auf Nachfrage betonte das SF aber, dass sich Floras Entdeckung genauso zugetragen habe, wie es der Zuschauer im Fernsehen sieht.

Auch der Auftritt von Kandidatin Anthea sorgte bei vielen Zuschauern für Stirnrunzeln: Der kranke Vater der Zehnjährigen ist noch vor der Ausstrahlung von «DGST» gestorben. Trotzdem wurde er später im TV gezeigt. Der Quote zuliebe?

Kaufen Sie dem Schweizer Fernsehen diese Nummern noch ab? Oder wollen Sie einfach unterhalten werden – ob nun inszeniert oder nicht?! Nehmen Sie teil an der grossen Online-Umfrage!

(phi/sim/bbe)