Stefanie Tücking

06. Dezember 2018 16:35; Akt: 06.12.2018 16:38 Print

Nun ist klar, woran SWR-Kultmoderatorin starb

Am Samstag verstarb die SWR-Radiomoderatorin Stefanie Tücking überraschend im Schlaf. Die Todesursache war eine Lungenembolie.

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Die frühere ARD-«Formel Eins»-Moderatorin Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden habe der Familie Tückings dieses Ergebnis der Obduktion mitgeteilt, teilte der Südwestrundfunk (SWR) am Donnerstag mit.

Über die Gründe ihres Todes war zunächst nichts bekannt. Tücking war am Samstag überraschend im Alter von 56 Jahren gestorben. Am Sonntagabend meldete sich ihre Familie in der «Bild»-Zeitung zu Wort.

Eine Freundin habe den leblosen Körper der Moderatorin am Samstagmorgen gefunden: «Der Wecker hatte geklingelt und hörte nicht auf. Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt.»

SWR verzichtet auf die Ausstrahlung einer TV-Folge

Bekannt wurde sie 1986 als Moderatorin der ARD-Sendung «Formel Eins», in der sie aktuelle Musikvideos präsentierte. Mit 24 Jahren wurde sie dafür mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Später wechselte sie zum Radio. Bis zu ihrem Tod war sie 30 Jahre lang Moderatorin bei SWR3.

Kurz vor Ihrem Tod zeichnete Tücking zusammen mit der Sängerin Claudia Jung und dem Comedy-Star Ingo Appelt eine Folge der SWR-Show «Die Montagsmaler» auf. Die Sendung sollte am 17. Dezember ausgestrahlt werden. Wie die «Münchner Abendzeitung» berichtet, wird auf die Ausstrahlung verzichtet. Eine Sprecherin sagte: «Vorerst liegt uns kein weiterer geplanter Ausstrahlungstermin vor. Stattdessen wird am 17. Dezember eine andere Folge der Reihe gesendet.»



(bla/afp)