Rettung von Griechenland

23. Dezember 2011 16:35; Akt: 23.12.2011 16:35 Print

Banken legen sich quer

Über den Rettungsplan für Griechenland wird mit den privaten Gläubigern Tag und Nacht verhandelt. Die Banken seien aber entschlossen, nicht nachzugeben, beschwert sich der griechische Finanzminister.

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Details über die Verhandlungen könne er nicht nennen - obwohl er es gerne täte, «damit die griechischen Bürger erfahren, was los ist», sagt Finanzminister Evangelos Venizelos. (Bild: Reuters)

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Die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt für das pleitebedrohte Euro-Land gestalten sich weiter sehr schwierig. Die Gespräche seien in die entscheidende Phase getreten, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos am Donnerstagabend im Parlament.

Die Banken seien aber entschlossen, nicht nachzugeben. Weiter erklärte Venizelos: «Über den Plan wird Tag und Nacht mit grossen Schwierigkeiten verhandelt.» Details könne er nicht nennen - obwohl er es gerne täte, «damit die griechischen Bürger erfahren, was los ist.»

Zinssatz künftiger Staatsanleihen umstritten

Nach Zeitungsberichten vom Freitag versuchen die Kreditgeber in den Gesprächen über die Beteiligung des privaten Sektors sicherzustellen, dass ihre Verluste nicht 50 Prozent übersteigen. So war es auf dem Brüsseler Euro-Gipfel am 27. Oktober beschlossen worden. Ausserdem gebe es noch keine Einigung über die Laufzeiten und den Zinssatz der künftigen Staatsanleihen.

«Ich hoffe, dass bald ein Kompromiss erreicht werden kann über die strittigen Themen», sagte der stellvertretende Finanzminister Yannis Mourmouras der griechischen Wirtschaftszeitung «Imerisia» in der Ausgabe vom Freitag. Dazu zählte er sowohl den Zinssatz für die Anleihen als auch die Rekapitalisierung des griechischen Bankensystems.

Der teilweise Schuldenerlass gilt kurzfristig als der Grundstein für die Rettung des Landes vor dem Staatsbankrott. Private Gläubiger wie Banken und Versicherer sollen dafür auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Der dafür nötige Tausch alter gegen neue Griechenland-Anleihen soll Anfang 2012 über die Bühne gehen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kein Plan am 23.12.2011 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    den find ich Klasse :) teil 3

    Nun das Ergebnis: Alle Schulden sind bezahlt und keiner hat Geld....!!!! So funktioniert das EU-Rettungspaket.

  • H. A. H. am 24.12.2011 06:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso wundert ...

    und überrascht dies niemanden? Das war doch "sonnenklar", dass die Banker da nicht "freiwillig" mitmachen.

  • tsss tsss am 23.12.2011 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    banken sind ja selber schuld

    tsss. wer jemanden geld leiht und es nicht mehr zurückbekommt ist ja selber schuld wenn das geschäft nicht aufgeht.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • H. A. H. am 24.12.2011 06:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso wundert ...

    und überrascht dies niemanden? Das war doch "sonnenklar", dass die Banker da nicht "freiwillig" mitmachen.

  • Michael Palomino (*1964) am 24.12.2011 00:44 Report Diesen Beitrag melden

    Besser mit Drachme

    Griechenland fährt besser mit der Drachme, denn mehr als Strände hat Griechenland eigentlich nicht.

  • Mad Man am 23.12.2011 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Klar geben sie nicht nach

    Denn dann wären sie sofort pleite....

  • hfkd am 23.12.2011 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    eu schuldner sollen sparen

    die schuldner sollen sparen und nicht auf kosten anderer in saus und braus leben richtig banken verlangt das geliehene geld von den schuldner

  • Kein Plan am 23.12.2011 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    den find ich Klasse :) teil 3

    Nun das Ergebnis: Alle Schulden sind bezahlt und keiner hat Geld....!!!! So funktioniert das EU-Rettungspaket.