Bonitätsbewertung

02. Juni 2011 09:56; Akt: 02.06.2011 09:57 Print

Griechenland versinkt tief im Ramsch-Status

Angesichts der immensen Schuldenlast Griechenlands hat die Ratingagentur Moody's ihre Bonitätsbewertung für das von der Pleite bedrohte Land gesenkt.

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Besonders hart trifft die Finanzkrise Griechenland. Sehen Sie sich die Entwicklung der Eurokrise in der Infografik an.

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Die Bonitätsnote Griechenlands werde von «B1»auf «Caa1» herabgestuft, teilte die Ratingagentur Moody's am Mittwoch mit.

Damit rutscht das Rating tief in die Kategorie Ramschstatus ab. Den Ausblick schätzt die Agentur mit negativ ein, was bedeutet, dass mittelfristig eine weitere Abstufung möglich ist. Als Grund für Herabstufung nannten die Experten das hohe Risiko, dass Griechenland es nicht schaffen werde, seine Schuldenposition zu stabilisieren.

Die Wahrscheinlichkeit sei gestiegen, dass die Unterstützer Griechenlands, die so genannte Troika bestehend aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission, die Hilfe privater Gläubiger benötige.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Habegger am 02.06.2011 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Eurotraum ist geplatzt

    Wie will Brüssel dem normalen Bürger von Schweden und Deutschland erklären, dass er für die streikenden Griechen am anderen Ende der EU bezahlen muss? Dem Euro gehts erst wieder gut, wenn man die maroden Länder raus wirft und sie erst wieder mitspielen lässt, wenn sie ihre Probleme im Griff haben. Die Schweiz trifft es auch. Aber Gott sei dank nicht so fesst wie die EU-Mitglieder.

  • Einer am 02.06.2011 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    ein kommentar aus athen.

    ich finde es schon ziemlich traurig, dass so viele von euch wirklich im ernst denken das alle griechen in die EU wollten und das es den griechen spass macht zu streiken.. ich meine ist ja schon toll fuer ne bessere zukunft, arbeit, leben zu streiken wenn einem langweilig ist... und fuer die die es sowieso besser wissen, die sollten sich doch lieber mal ein bisschen mit dem wort KAPITALISMUS vertraut machen, den vor griechenland gab es andere laender mit dem selben problem UND griechenland wird auch nicht das letzte sein. Bleibt nur sich zu fragen was das ganze SYSTEM eigentlich bedeutet.

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  • T aus Zürich am 02.06.2011 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schaut mal genauer hin, nicht nur TV.

    Der normale Grieche arbeitet tatsächlich viele Stunden mehr pro Woche und dass zu einem Stundenlohn wo alle Industrie EU Staaten sofort sagen würden; Für diesen Lohn arbeite ich hier nicht! Vor allem die Euro Ideologie hat Greece den rest gegeben!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fritz am 02.06.2011 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    Lösung: Eigenes Geld für Griechenland

    Es gibt eine einfache Lösung. Die Griechen müssen wieder ihr eigenes Geld drucken und dieses Abwerten. Damit wird Griechenland für Arbeitgeber wieder attraktiv und die Wirtschaft erholt sich.

    • Supermario am 03.06.2011 13:56 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt beinahe

      Richtig, die Abwertung wird der Markt allerdings ganz alleine bewerkstelligen. Ob sich die Wirtschaft dann wieder erholt hängt allerdings vordergründig von den Griechen selbst ab. Nur mit Lamentieren wird die Situation jedenfalls nicht besser.

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  • T aus Zürich am 02.06.2011 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schaut mal genauer hin, nicht nur TV.

    Der normale Grieche arbeitet tatsächlich viele Stunden mehr pro Woche und dass zu einem Stundenlohn wo alle Industrie EU Staaten sofort sagen würden; Für diesen Lohn arbeite ich hier nicht! Vor allem die Euro Ideologie hat Greece den rest gegeben!

    • Supermario am 03.06.2011 13:55 Report Diesen Beitrag melden

      Produktivität!

      Arbeitszeit ist eines, die Produktivität aber ein anderes. Die aktuelle Misere ist unter anderem eine direkte Folge davon, dass die EU-Milliarden nicht in Produktivitätssteigerung investiert wurde sondern einfach ausgegeben wurde. Ob man 5 oder 10 Stunden arbeitet ist irrelevant wenn am Abend ein Minus in der Kasse ist.

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  • Einer am 02.06.2011 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    ein kommentar aus athen.

    ich finde es schon ziemlich traurig, dass so viele von euch wirklich im ernst denken das alle griechen in die EU wollten und das es den griechen spass macht zu streiken.. ich meine ist ja schon toll fuer ne bessere zukunft, arbeit, leben zu streiken wenn einem langweilig ist... und fuer die die es sowieso besser wissen, die sollten sich doch lieber mal ein bisschen mit dem wort KAPITALISMUS vertraut machen, den vor griechenland gab es andere laender mit dem selben problem UND griechenland wird auch nicht das letzte sein. Bleibt nur sich zu fragen was das ganze SYSTEM eigentlich bedeutet.

    • Supermario am 03.06.2011 13:52 Report Diesen Beitrag melden

      Verwechslung

      Wieso haben sich die Griechen in den letzten 10 Jahren gross dagegen gewehrt, dass sie in der EU sind? Davon gelesen habe ich jedenfalls nicht sehr viel. Gehört ebenfalls ins Thema zur Bestellen und dann gucken woher die Kohle kommt. Kapitalismus bedeutet genau das was das Wort aussagt; leider leben wir (und auch alle anderen rundherum) höchsten noch in einer sozialen Marktwirtschaft, was viel schlimmer als Kapitalismus ist. Man sieht ja jetzt die Konsquenzen eins zu eins.

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  • serbe am 02.06.2011 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    streiks gehen in ordnung

    normal streiken die griechen. wieso sollten die normalen arbeites für etwas gerade stehen was die politiker verbockt und die westlichen länder nicht rechtzeitig gemerkt haben.

    • Dani am 02.06.2011 15:23 Report Diesen Beitrag melden

      lustiger Mensch

      wer hat denn die Linken gewählt weil die ihnen Rente ab Teenageralter versprachen? Die Bürger, die unschuldigen Bürger.

    • Supermario am 03.06.2011 13:50 Report Diesen Beitrag melden

      Einkaufen aber nicht zahlen, pfui!

      Profitiert haben doch mehr oder minder alle vom Euro. Jetzt kommt eben auch für alle die Quittung!

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  • Maurice Beauverd am 02.06.2011 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdige Ratings von Moody's & Co

    Moody's und die anderen Ratingagenturen liefern selbst "Ramsch" in ihren Beurteilungen. Ein paar Tage vor dem Konkurs von US-Banken haben diese Ratingagenturen noch Bestnoten an die Pleitebanken gegeben! Das die Griechen (schon seit Jahren) ihre Wirtschaft nicht im Griff haben wissen wir auch ohne "Rating" von US-Agenturen!

    • Antonio am 02.06.2011 14:14 Report Diesen Beitrag melden

      Ein Heiden-Geschäft

      Hey, diese Abwertungen sind für Investoren Gold wert. Flugs können sie Traumrenditen erzielen, 20% und mehr für Staatsanleihen. Wie wäre es, wenn die Zinsen der letzten zehn Jahre erlassen werden ? In der Schweiz ist es verboten, Kredite zu gewähren, die zur Überschuldung führen. Die Banken wussten genau, was sie machen, aber auf ihre Traumrendite verzichten will natürlich keine.

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