Devisenkurse

07. Dezember 2011 09:18; Akt: 07.12.2011 10:53 Print

Euro auf dem Weg zu 1.25 Franken

Trotz dem Rundumschlag der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) gegen Länder der Eurozone ist der Euro erstarkt. Händler hoffen auf einen erfolgreichen EU-Gipfel.

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Positive Gerüchte zur Lösung der Schuldenkrise geben dem Euro Schub. Gegenüber dem Franken erholte sich der Euro weiter und stieg am Mittwochmorgen auf 1.2429 Fr. nach 1.2417 Fr. von Dienstagabend. Der US-Dollar sank derweil auf 0.9242 Franken nach 0.9256 Franken am Vorabend.

Im frühen Handel stieg die europäische Gemeinschaftswährung deutlich über die Marke von 1.34 US-Dollar auf zuletzt 1.3449 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1.3394 (Montag: 1.3442) Dollar festgesetzt.

EZB könnte aktiver intervenieren

Nach der Drohung einer Herabstufung der Kreditbewertung der Eurozone durch S&P vom Montagabend rücken der EU-Gipfel zur Schuldenkrise am Freitag und die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag immer stärker in den Mittelpunkt des Interesses.

Die europäische Notenbank könnte im Kampf gegen die Schuldenkrise Hinweise auf einen verstärkten Kauf von Staatsanleihen hochverschuldeter Staaten der Eurozone geben, hiess es in einem Kommentar der Commerzbank. «Es riecht danach, dass die EZB deutlich aktiver an den Staatsanleihemärkten intervenieren wird», schrieb Commerzbank-Experte Ulrich Leuchtmann.

Zudem blicken die Anleger nach Einschätzung von Experten mit wachsendem Optimismus auf den EU-Gipfel zur Schuldenkrise. Der neue Versuch, die Schuldenkrise der Eurozone zu lösen, könnte erfolgreich sein, hiess es. Medienberichten zufolge soll der Euro-Rettungsfonds nochmals verdoppelt werden. Ausserdem hatte das Parlament in Athen in der vergangenen Nacht die harten Sparmassnahmen der neuen Regierung mit grosser Mehrheit gebilligt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gismo am 07.12.2011 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Starker Franken!

    Es ist wichtig zu erwähnen, wenn man den Franken im Ausland wechselt, ist der Euro viel schwächer als er in der Schweiz gehandelt wird.

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  • f.reben am 07.12.2011 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Da verbrät

    die snb wohl wieder volksvermögen. druckt weiter euer fiatmoney und wundert euch, wenn trotzdem alles bach ab geht.

  • Adam am 07.12.2011 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Händler und die SNB

    Warum sollen die CH-Händler froh über einen künstlichen CHF sein, nachdem sie billig im EU Ausland einkaufen und den Kunden den Währungsvorteil nicht weitergeben sondern in die eigene Tasche stecken ? Die SNB ruiniert sich und die Schweiz mittelfristig, wenn sie den Kauf einer Weichwärung wie dem EURO weiter folgt. Sie sollte schauen, die Hyperinflations-EUROs loszuwerden, bevor diese nichts mehr Wert sind. Das die CH-Exporteure weniger verdienen, wenn sie aufgrund der EU-Rezession weniger absetzen ist verständlich. Die Exporteure sollte der Staat, wenn überhaupt unterstützen und nicht die SNB

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Adam am 07.12.2011 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Händler und die SNB

    Warum sollen die CH-Händler froh über einen künstlichen CHF sein, nachdem sie billig im EU Ausland einkaufen und den Kunden den Währungsvorteil nicht weitergeben sondern in die eigene Tasche stecken ? Die SNB ruiniert sich und die Schweiz mittelfristig, wenn sie den Kauf einer Weichwärung wie dem EURO weiter folgt. Sie sollte schauen, die Hyperinflations-EUROs loszuwerden, bevor diese nichts mehr Wert sind. Das die CH-Exporteure weniger verdienen, wenn sie aufgrund der EU-Rezession weniger absetzen ist verständlich. Die Exporteure sollte der Staat, wenn überhaupt unterstützen und nicht die SNB

    • Büezer am 07.12.2011 12:07 Report Diesen Beitrag melden

      100% Zustimmung

      kein weiterer Kommentar nötig.

    • Thomas am 07.12.2011 18:04 Report Diesen Beitrag melden

      100%

      dito! Ich als Importeur für den Schweizer Markt werde extrem benachteiligt. Aber eben wen interessiert das schon. Aber vielleicht interessiert, das die Spritpreise allein wegen dem Bound grad mal 9 Rappen hoch sind. Na? Verstanden wer zahlt?

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  • f.reben am 07.12.2011 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Da verbrät

    die snb wohl wieder volksvermögen. druckt weiter euer fiatmoney und wundert euch, wenn trotzdem alles bach ab geht.

  • Gismo am 07.12.2011 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Starker Franken!

    Es ist wichtig zu erwähnen, wenn man den Franken im Ausland wechselt, ist der Euro viel schwächer als er in der Schweiz gehandelt wird.

    • Thomas am 07.12.2011 18:04 Report Diesen Beitrag melden

      Hehe die Schlupflöcher

      guter Tipp danke !

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