Angst vor Raketen

24. Juli 2014 20:26; Akt: 24.07.2014 20:52 Print

Swiss will noch nicht nach Tel Aviv fliegen

Die Lufthansa und damit ihre Tochtergesellschaft Swiss werden auch am Freitag nicht nach Israel fliegen. Die USA hoben derweil ihr Flugverbot für US-Fluggesellschaften auf.

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Die Swiss wird auch am Freitag noch nicht nach Israel fliegen. (Bild: Keystone/Salvatore di Nolfi)

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Sämtliche Flüge von Swiss, Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines und Brussels Airlines nach Tel Aviv würden annulliert, teilte die Lufthansa am Donnerstagabend mit. Insgesamt seien 16 Flüge aus Zürich, Frankfurt, München, Köln, Wien und Brüssel betroffen. Die Sicherheit der Kunden habe höchste Priorität, heisst es in der Mitteilung.

Lufthansa anerkenne die Bemühungen Israels, den Tel Aviver Flughafen Ben Gurion zu schützen. «Sobald der Schutz nachweislich gewährleistet ist, werden wir den Flugbetrieb wieder aufnehmen», teilte die Lufthansa mit. Betroffene Kunden können ihre Flüge kostenlos umbuchen oder sich den Ticketpreis rückerstatten lassen.

Easyjet will wieder flieger

Wegen eines Raketentreffers in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens am Mittwoch hatten verschiedene Fluggesellschaften ihre Verbindungen mit dem Flughafen von Tel Aviv für Donnerstag annulliert.

Allerdings hob die US-Luftfahrtbehörde FAA am Donnerstag das Flugverbot nach Israel wieder auf. Wie die FAA bekanntgab, darf der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv seit 5.45 Uhr (MESZ) am Donnerstag wieder von US-Airlines angeflogen werden. Auch der britische Billigflieger Easyjet kündigte die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Israel ab Freitag an – unter anderem von Genf aus.

Fast zeitgleich wurden über dem Grossraum Tel Aviv wieder fünf aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen abgefangen. Die Hamas teilte mit, sie ziele weiter auf den Flughafen bei Tel Aviv.

(sda)