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17. Januar 2019 10:59; Akt: 17.01.2019 10:59 Print

Bachelorabschluss – und jetzt?

Der erste grosser Meilenstein ist geschafft: Den Bachelorabschluss hast du in der Tasche. Doch wie geht es weiter? Hier ein Überblick.

Zum Thema
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Ein Zwischenjahr einlegen
Ein Zwischenjahr hilft nicht nur gegen Lernmüdigkeit. Es erweitert deinen Horizont. Sei es beim Arbeiten oder beim Reisen, du gewinnst neue Eindrücke und Erfahrungen. Ein Praktikum kann dir aufzeigen, ob dir ein Beruf und die Studienrichtung wirklich gefallen. Du kannst deine Ziele konkretisieren, beginnst dich mit Leuten zu vernetzen und erwirbst praktische Erfahrungen. Beim Reisen kannst du dich von anderen Sitten und Kulturen inspirieren lassen, deine Einstellungen kritisch überdenken und Sprachen lernen. Alles in allem: ein Jahr zum Wachsen.

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Was machst du nach dem Bachelor?

Den Berufseinstieg wagen
Ähnlich wie beim Zwischenjahr wirst du wohl auch bei dieser Option mit einem Praktikum starten. Bestenfalls folgt darauf eine Festanstellung. Dafür gibt es aber keine Garantie. Der Berufseinstieg hängt zudem stark von der Studienrichtung ab. Die besten Chancen für einen direkten Berufseinstieg nach dem Bachelor haben in der Regel Geistes- und Sozialwissenschaftler sowie Wirtschaftswissenschaftler. Aber auch hier kommt es auf die Branche, den Zeitpunkt und etwas Glück an. Ganz wichtig: Ein direkter Berufseinstieg heisst nicht, dass du nie mehr lernen musst. Eine Weiterbildung zum gegebenen Zeitpunkt ist ratsam.

Wer braucht einen Master?
Studienrichtungen wie Medizin, Pharmazie, Rechts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften verlangen grundsätzlich einen Master. Auch viele Studierende der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften entscheiden sich für einen Master, insbesondere wenn sie den Bachelor an einer Universität absolviert haben. Anders sieht es bei Studierenden von Fachhochschulen aus. Ihnen fällt der Berufseinstieg nach dem Bachelor häufig leichter, da ihr Studium spezifisch auf Berufsfelder zugeschnitten und stärker praktisch ausgerichtet ist als ein universitärer Abschluss.

Ob du also einen Master brauchst, hängt von der gewählten Studienrichtung, dem Abschluss und deinen persönlichen Zielen ab. Einen Überblick über Tätigkeitsfelder und Einstiegsmöglichkeiten findest du auf Berufsberatung.ch.

Egal, wofür du dich nach dem Bachelor entscheidest: Den einen, perfekten Weg gibt es nicht. Zwar mag ein (Um-)Weg mehr Zeit in Anspruch nehmen, aber auch daraus kannst du wichtige Schlüsse für deine Zukunft ziehen.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ich_weiss am 17.01.2019 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    und jetzt...

    jetzt geht's zum McDonald's arbeiten!

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  • erst die Praxis dann die Abschlüsse am 17.01.2019 11:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Theorie-Praxis Transfer nicht vorhanden

    höhere Abschlüsse ... viel Theorie und danach ??? sollte man zu 100% funktionieren. Ein Titel sagt nichts über die Qualifikation aus, zudem ist der Theorie-Praxis Transfer nicht gewährleistet. die Erwartung eines Arbeitgebers ist hoch und wird vermehrter angestrebt, jedoch sind genau die dann im Berufsalltag sehr schnell an die Grenzen kommen. die besitzen zwar ein Master Abschluss aber die Erfahrung in der Praxis ist nicht vorhanden. burnout rate steigt

  • Wendy am 17.01.2019 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Naja....

    Die besten Chancen haben solche mit einem Informatikabschluss. Viele haben schon lange vor Studienabschluss einen Arbeitsvertrag unterschrieben und kein Praktikum. Praktika macht man während den Sommerferien und danach wird richtig gearbeitet.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ueli am 27.01.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiss auch nicht

    Früher nannte man so etwas Zwischenprüfung oder Vordiplom, danach ging's mit dem Studium erst richtig los. Ich weiss nicht, ob man mit diesem Ministudium sich einen Gefallen getan hat.

  • Tom Drive am 27.01.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erst ein Anfang

    Bachelor ist höchstens ein Anfang, sonst nix wert

  • Noo am 18.01.2019 03:01 Report Diesen Beitrag melden

    Luxusproblem

    Wow, da haben aber einige grammatikalische Katastrophen neu definiert. Bildung schützt vor Armut. Es gibt über 260 Millionen Kinder, die arbeiten auf der Welt. Viele davon gehen nicht zur Schule und sind Analphabeten, wie ihre Eltern. Sie und mit dem selben Schicksal geprägte Erwachsene halten ein System von Armut und sklavereiähnliche Verhältnisse aufrecht. Sie arbeiten für Hungerslöhne um Sachen zu produzieren für Wohlfahrtsstaaten. In wohlfahrtsstaaten erleben Menschen Freiheit, Bildung und Sicherheit. Über was hier diskutiert wird, ist echt ein Luxus- und 1.Weltproblem

  • Xsasan am 17.01.2019 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Arbeit UND Fortbildung

    Ich habe nach der Lehre als Informatiker erst 2 Jahre voll gearbeitet, dann berufsbegleitend die Matura gemacht und im Anschluss den Bachelor in Software Entwicklung gemacht. Mehr braucht es meiner Meinung nicht an elitärer Ausbildung, um in der Privatwirtschaft genügend Leistung zu erbringen. Ein Master-Abschluss mag im universitären Umfeld oder speziell im Bereich (Grundlagen-)Forschung eine wichtige Voraussetzung zu sein. Ich bilde mich aber lieber mit gezielten Kursen weiter. Ich finds aber toll dass jedem hier (wenn man sich Mühe gibt) alle Türe offen stehen!

  • Nilamouse am 17.01.2019 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Studieren will heutzutage niemand

    Da die meisten Schüler von Internet und Handys süchtig sind, sinkt die Anzahl von denen die studieren will. Schade dass es so ist.

    • asdf am 18.01.2019 10:27 Report Diesen Beitrag melden

      Studieren

      soll den Besten vorbehalten bleiben. Welchen Wert hat ein Uni-Diplom noch wenn jeder eins hat?

    • Berner am 18.01.2019 10:52 Report Diesen Beitrag melden

      Wirklich so?

      Ist ja nicht so. Woher hast Du die Informationen. Ist eher so, dass immer weniger eine klassische Lehre beginnen möchten.

    • Hzwo am 21.01.2019 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @asdf

      Aber hallo da haben Sie wohl etwas gründlich missverstanden. Es ist kein konkurrenzkampf, sondern ein erlernen von Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten werden gebraucht. Wenn mehr leute die Fähigkeit haben ist es schwieriger einen gutbezahlten Job zu finden...was Sie vermutlich dazu verleitet dann die ganze Ausbildung als wertlos zu sehen...trauriges kriegsdenken.

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