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23. Januar 2019 15:37; Akt: 23.01.2019 15:37 Print

Ich ziehe von Zuhause aus – worauf muss ich achten?

Von der Budgetberechnung bis zur Wohnungsübernahme: Beim Auszug aus dem Elternhaus musst du an einiges denken. Wir zeigen dir, worauf es ankommt.

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Du hast einen neuen Job angetreten oder das Studium angefangen und der Abschied vom Hotel Mama wird tatsächlich Realität. Das ist ein grosser Schritt in Richtung Selbstständigkeit und markiert den Beginn eines neuen und aufregenden Lebensabschnitts. Neben vielen tollen Erfahrungen in den eigenen vier Wänden heisst es jetzt aber auch: Verantwortung übernehmen. Und das schon bei der Planung.

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Mein erster Auszug von Zuhause war …

Mit unserer Checkliste geht beim Auszug nichts vergessen:

1. Erstelle ein Budget. So weisst du, ob du dir den Auszug tatsächlich leisten kannst. Zudem hast du so deine Ausgaben besser im Griff.

2. Verschätze dich nicht! Bei der Budgetberechnung solltest du unbedingt auch die Mietkaution und die Nebenkosten berücksichtigen.

3. Plane genug Geld für Essen und Haushalt ein. Die Kosten dafür werden oft unterschätzt.

4. Für den Einzugstermin hast du gemäss Gesetz einen Freitag zugute. Wann du ihn beziehst, solltest du mit deinem Arbeitgeber aber unbedingt vorher absprechen.

5. Nicht nur den Zügelhilfen zuliebe solltest du dein Hab und Gut am besten in Kartons verpacken. Zügelkartons gibts zum Beispiel bei Micasa für 2.80 Franken das Stück, Wiederverwendung garantiert.

6. Kläre im Voraus ab, ob Haustiere, Musikinstrumente oder Partys in deiner neuen Wohnung erlaubt sind. So ersparst du dir Probleme mit dem Vermieter.

7. Mängel wie Löcher in den Wänden oder tiefe Kratzer im Parkett solltest du bei der Übernahme unbedingt dokumentieren, damit du beim Auszug nicht dafür haftest und zur Kasse gebeten wirst.

8. Vergiss auf keinen Fall die obligatorische Ab- und Anmeldung bei der jeweiligen Einwohnerkontrolle – bereits 14 Tage nach dem Umzug drohen hohe Bussen.

9. Stelle dich bei deinen Nachbarn vor. Das ist nicht nur eine schöne Geste, gute Beziehungen im Wohnumfeld sind immer nützlich.

10. Ist der Umzug geschafft, hast du allen Grund zum Feiern. Ob im kleinen Kreis oder mit einer grossen Party: Geniesse deine neue Freiheit. Aber Achtung: Punkt 6 nicht vergessen!

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frtz am 23.01.2019 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Hausratversicherung

    nicht vergessen. Je nachdem von nützlich bis notwendig.

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  • melio am 23.01.2019 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ach du meine Güte,

    wer diese Tipps bruacht, ist noch nicht reif genug, um das Nest zu verlassen.

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  • Peter am 23.01.2019 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wichtig

    Haftpflichtversicherung nicht vergessen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Roli am 14.02.2019 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    altmodisch ?

    bin wohl altmodisch, habe aber immer Bananenkisten geholt, oft sogar gratis, danach dies restlichen auch wieder gratis abgegeben. Diese sind stabil, anschließend gut für den Keller.

  • Temah am 30.01.2019 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    Zuhause oder bei den Eltern?

    "Wohnst Du noch zuhause?" Klar wohne ich zuhause - jeder, der irgendwo wohnt ist dort zuhause. Selbst wenn man immer unter der gleichen Brücke schläft, ist man dort zuhause.

  • Manu ela am 27.01.2019 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr nützlich

    Genug Geld für Essen einplanen. Sehr nützlicher Tipp. Und wie viel ist denn jetzt genug? 400.- im Monat 8000.- im Monat? Und dass ich mein Zeugs in Karton packen muss, wäre mir so jetzt auch nicht klar gewesen

  • Butch am 27.01.2019 03:21 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Tipp:

    Zuerst ausrechnen, wie viel man für KK, TV, AHV, Haftpflichtv., Hausratvers., Halbtax, Telefon, Internet etc. pro Jahr braucht. Danach einplanen, wie viel man für die Miete ausgeben kann/ möchte (nicht mehr als 1/3 vom Lohn/ Budget!). Danach ein separates Konto machen, wo man den mon. Anteil für alle fixen Kosten drauf einbezahlt. Der Rest für Essen, Kleider, Party.

  • KickerOnFire am 26.01.2019 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wohne seit 12 Jahren alleine...

    ...und es ist nicht zu unterschätzen ! Negativ: Jeden Staubheuel wegwischen. Jeder Einkauf, jede Wäsche Schlicht a l l e s. Wer macht's ? Genau..... i-iiich (45J.) ! ;-) Positiv: Dafür bin ich der 'Master of remote control'. Niemand anders macht Dreck = nervenschonend. Nur meine Regeln zählen, 100,00%. Und es ist einfach traumhaft ruhig, wenn ich abends heimkomme, t h e s o u n d o f s i l e n ce ! Nie mehr möchte ich es anders, aber man muss sich dieser Facts des Alleinlebens schon bewusst sein ! :-)